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Sechs-Punkte-Spiel mit ganz besonderen Gästen

Den Schwung vom zweiten 1:0-Sieg in Serie am Samstag in Zweibrücken würden Cheftrainer Peter Rubeck und sein Team des SV Eintracht Trier 05 nur allzu gerne nutzen, um bereits am Dienstag, ab 19 Uhr, den nächsten Dreier in der Fußball-Regionalliga Südwest einzufahren. Dann ist der FC Nöttingen „im nächsten von noch neun ausstehenden Endspielen“, so Rubeck, zu Gast im Moselstadion.

Der Blick auf die Tabelle macht die Brisanz der Sechs-Punkte-Partie deutlich: Der SVE belegt mit 31 Punkten den elften Platz, die vom langjährigen Karlsruher-SC-Profi Michael Wittwer trainierten Nöttinger haben einen Zähler weniger und rangieren als 14. auf einer Position, die nach Saisonende im schlimmsten Fall den Abstieg bedeuten würde.

„Wir haben gegen Nöttingen noch etwas aus dem Hinspiel gut zu machen“, weiß Peter Rubeck. Mit 1:3 unterlag er mit seinem Team seinerzeit im Panoramastadion. Seinerzeit brauchte der SVE lange, um in Tritt zu kommen. Von den Qualitäten des FCN, der bereits 43 eigene Treffer verzeichnet, aber auch schon 55 Gegentore hinnehmen musste,  ist Rubeck durchaus angetan – und das auch trotz der jüngsten 1:4 gegen den 1. FC Kaiserslautern II: „Da hat Nöttingen richtig gut gespielt. Gegen ein Topteam wie den FCK II hätten sie punkten können. Lautern hat das sehr effizient gemacht.“

Rubeck erwartet einen harten Kampf und – wie im Frühjahr eigentlich fast überall üblich – nicht gerade optimale Bodenverhältnisse, was gerade der agierenden Mannschaft mitunter arg zu schaffen macht.

Sein am Samstag in Zweibrücken siegreiches Team plant er nicht groß zu ändern. Wichtige Erkenntnisse will er indes im Training am Montag Abend noch sammeln. Milorad Pekovic (Trainingsrückstand) und Bruno Gomis (Adduktorenbeschwerden) werden indes wohl weiter nicht zum Kader gehören.

Unterdessen erwartet der SV Eintracht Trier 05 am Dienstag ganz besondere Gäste, wurden doch insgesamt 120 Freikarten an Flüchtlinge der Aufnahmeeinrichtung für Asylbegehrende aus der Trierer Dasbachstraße vergeben. „Damit wollen wir unser kleines Zeichen für eine Willkommenskultur setzen“, betont Vorstandsmitglied Roman Gottschalk.

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