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Ein Dreier muss im Sechs-Punkte-Spiel her!

Kommenden Samstag, ab 14 Uhr, der KSV Baunatal, eine Woche später beim SVN Zweibrücken, dann gegen den FC Nöttingen und in Koblenz, anschließend gegen Waldhof Mannheim: Für den SV Eintracht Trier 05 brechen jetzt die “alles entscheidenden Wochen an”, wie Cheftrainer Peter Rubeck weiß. Zuletzt reichte es zwar nicht zu einem Erfolgserlebnis bei der SV 07 Elversberg, trotzdem nahm der SVE-Coach viel Positives aus dem mit 1:2 verlorenen Duell beim Aufstiegskandidaten mit: „Gerade auf der zweiten Halbzeit kann man aufbauen. Uns haben erneut einige Spieler gefehlt. Die junge Truppe, die gespielt hat, hat sich wirklich teuer verkauft.“

In den Duellen mit direkten Konkurrenten um den Klassenverbleib in der Fußball-Regionalliga Südwest ist sein Team nun mehr denn je gefordert.  “Es müssen Dreier her”, stellt der SVE-Coach unmissverständlich fest und hofft dabei sowohl in den Heim- wie auch in den Auswärtsspielen auf volle Rückendeckung der Fans. “Ich erwarte enge Spiele und Kämpfe auf Biegen und Brechen. Da kann die größere Unterstützung von den Rängen den Ausschlag geben”, ist Rubeck überzeugt.

Mit dem nächsten Gast aus dem nordhessischen Baunatal hat sein Team noch eine Rechnung offen: Trotz einer 1:0-Führung gab es im Hinspiel in der VW-Stadt noch eine 1:3-Niederlage. Zudem kam der SVE im Retourmatch der vergangenen Saison nicht über ein 1:1 gegen den damaligen Aufsteiger hinaus.

Der KSV – zwischen 1976 und ´79 bereits Trierer Rivale in der damaligen Zweiten Bundesliga Süd – hatte am Ende der Saison 2013/14 das Kunststück geschafft, als Vorletzter den Klassenverbleib zu schaffen und somit das Ticket für eine weitere Regionalliga-Runde zu lösen. Möglich gemacht hatte dies seinerzeit eine günstige Auf- und Abstiegssituation aus und in die Dritte Liga sowie finanzielle Turbulenzen bei einigen Klubs und Aufstiegsverzichte.

In der aktuellen  Saison wird sich die Anzahl der Absteiger in die Oberligen deutlich erhöhen – davon ist auch Rubeck überzeugt: “In der Dritten Liga stehen mit Großaspach und Mainz II zwei unserer Vertreter ziemlich weit unten, ob unsere beiden vorderen Mannschaften in den Play-Offs bei der sich anbahnenden, starken Konkurrenz den Aufstieg packen, muss man sehen. Außerdem gibt es in den Oberligen nach unserer Information diesmal genügend Klubs, die auch wirklich aufsteigen können und wollen.”

Rubeck und der SVE gehen vom Extremfall,  nämlich fünf Absteigern, aus. “Wir müssen mit allen Mitteln versuchen, nach dem 34. Spieltag mindestens auf dem sechstletzten Platz zu stehen”, fordert der Trierer Übungsleiter.

Ein Sieg am Samstag über Baunatal wäre da Gold wert…

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