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Semar heizt den Konkurrenzkampf an

Ein Anfang ist gemacht: Am Dienstag Abend, gegen 18.30 Uhr, betraten das Trainerteam des SV Eintracht Trier 05 um Chefcoach Peter Rubeck und der Großteil der Spieler erstmals für dieses Jahr und nach dem knapp fünfwöchigen Winterurlaub den Trainingsplatz.

Mit dabei waren bereits der am Morgen für zunächst eineinhalb Jahre verpflichtete Bruno Gomis (Foto) sowie das aus U23 (Carsten Cordier, Besart Aliu) bzw. U19 (Luca Sasso-Sant und Till Hermandung) beförderte Quartett. Auch ein albanischer Testspieler wurde gesichtet.

Einige Akteure standen indes (noch) nicht auf dem Platz – wie zum Teil bereits auf www.eintracht-trier.com berichtet:  Torwart Chris Keilmann macht noch eine im alten Jahr erlittene Fußverletzung zu schaffen, Holger Lemke laboriert weiter an  Kreuzbandriss und erhofft sich weitere konkrete Aufschlüsse über seinen Gesundheitszustand bei einer Untersuchung am 28. Januar in der BG-Unfallklinik in Ludwigshafen. Zudem vermissten die Kiebize am Kunstrasenplatz auch Gianluca Bohr (Abiturarbeiten) und Milorad Pekovic. Während des Heimaturlaubs in Montenegro sind gesundheitliche Beschwerden bei seiner schwangeren Frau aufgetreten. Für diesen Donnerstag plant „Peko“ nun den Rückflug.

Die angeschlagen / rekonvaleszenten Christoph Anton, Christoph Buchner, Michael Dingels, Ajdin Zeric und Christopher Spang können vorerst nur (sehr) dosiert trainieren.

In einer gut halbstündigen Ansprache hatte sich vor der ersten 2015er Übungseinheit zunächst der neue sportliche Leiter Heiner Semar an die Mannschaft gewandt.  Hier machte er noch einmal seine Funktion deutlich („Tür zwischen Trainer, Spielern und Vorstand“), appellierte an die (Selbst-) Disziplin und die professionelle Einstellung der Akteure – und heizte den Konkurrenzkampf an („Alle beginnen wieder bei null.“). Der langjährige Teammanager des SVN Zweibrücken und damals wie jetzt (wieder) mit Peter Rubeck eng zusammen arbeitende Semar zeigte sich sehr angetan von dem für die Mittelfeld-Außenbahn eingeplanten Neuzugang Gomis („Pfeilschnell und mit guter Ballbeherrschung“) und stellte in Aussicht, dass es möglicherweise bereits bis zum Wochenende klappt mit der Verpflichtung eines Angreifers. Damit seien dann auch die Personalplanungen grundsätzlich für die Winterpause abgeschlossen, ließ Semar durchblicken, es sei denn im „Schnäppchenmarkt“ gegen Ende der Transferfrist kurz vor dem 31. Januar böte sich noch eine passende und finanzierbare Gelegenheit.

Als offizielles Ziel gab Semar gegenüber dem Team aus, bis Ende der Saison noch 21 Punkte zu holen. Persönlich hält er sogar 25 Zähler für machbar. Dann hätte der SVE 44 bzw.48 Punkte auf dem Konto und wäre wohl auf alle Fälle mindestens Sechstletzter, was den sicheren Klassenverbleib bedeute

 

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