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Der Höhepunkt vor dem Anpfiff

Glatt mit 0:3 verlor der SV Eintracht Trier 05 am Freitag sein letztes Regionalligamatch des Jahres gegen den FC 08 Homburg/Saar. Lesen Sie hier diverse Medienberichte:

 

Trierischer Volksfreund / www.fupa.net :

Drei Stiche ins Eintracht-Herz

Die tolle Homburg-Serie von Peter Rubeck (als Trainer zuletzt drei Siege und vier Remis in Spielen gegen die Grün-Weißen) ist pfutsch. Mit Eintracht Trier verlor er am Freitagabend im letzten Spiel des Jahres klar mit 0:3. Damit hat es der SVE verpasst, sich in der Regionalliga Südwest Luft nach unten zu verschaffen.

Zum zweiten Mal in dieser Saison hat Nachwuchshoffnung Robin Koch richtig Lehrgeld zahlen müssen. Gegen Homburg sah er in der 35. Minute nach zwei taktischen Fouls die Gelb-Rote Karte. Schon in Nöttingen, bei der 1:3-Niederlage vor gut sechs Wochen, hatte er vorzeitig wegen einer Ampelkarte den Platz verlassen müssen.

Nicht nur er, auch andere Eintracht-Spieler hatten im Heimspiel gegen Homburg des öfteren ein schlechtes Timing in Zweikämpfen. Anders die Gäste, die den Ball gut durch die eigenen Reihen laufen ließen, die an diesem Abend unbeweglich wirkende Eintracht-Defensive mit Tempo anliefen und im Abschluss enorm effektiv waren.

Homburgs Toptorjäger Patrick Schmidt brachte den FCH in der 20. Minute in Führung – nach einer Kombination über Tim Stegerer und Jaron Schäfer, als die Trierer Ugur Albayrak und Stefan Thelen keinen Zugriff auf ihre Gegenspieler bekamen. Es war Schmidts achter Saisonstreich.

Fünf Minuten nach Kochs Hinausstellung machte Stegerer bereits alles klar. Beherzt zog er nach innen, erfolgreich war er mit einem fulminanten Schuss (40.). Kai Hesse, nach erneuter Vorlage von Schäfer, erhöhte nach der Pause mit einem Schuss aus 15 Metern auf 3:0 (56.).

Ein für Trier sehr ernüchterndes Resultat. Bei der insgesamt indisponierten Eintracht kam Lukas Püttmann überraschend zu seinem Startelfdebüt. In Worms hatte der Angreifer zuletzt nicht im Kader gestanden, insgesamt kam er in dieser Saison bis zum Homburg-Spiel lediglich auf 197 Einsatzminuten. Püttmann, der blass blieb, profitierte vom verletzungsbedingten Fehlen Rudy Carliers. Zur Pause blieb er in der Kabine.

Erneut erwischt hat es Michael Dingels, der im Abschlusstraining einen Innenbandanriss im rechten Knie erlitten hatte und deshalb kurzfristig ausfiel. Er will zum Start der Wintervorbereitung Mitte Januar wieder fit sein. Für ihn rückte gegen Homburg wieder Torge Hollmann in die Anfangsformation.
Jetzt ist Winterpause bis Ende Februar. Das erste Pflichtspiel im neuen Jahr bestreitet der SVE beim SC Freiburg II. Wegen einer Gelbsperre wird dann Christoph Anton fehlen – neben Gelb-Rot-Sünder Koch.

www.5vier.de:

Endlich Winterpause

Es fehlte nicht an Toren und Karten, dafür am Vermögen der Trierer. Der FC 08 Homburg hatte leichtes Spiel beim 0:3 Sieg im Moselstadion. Schon in den ersten 45 Minuten lag die Eintracht 0:2 hinten und musste sich von Robin Koch wegen gelb-roter Karte verabschieden. Danach spielten die Saarländer ihren Stiefel locker runter.

Trier. Rückblickend lag der Höhepunkt für die Heimfans vor dem Anpfiff: Langzeitmitarbeiter Holger Wincheringer, für viele die gute Seele der Eintracht, wird mit einer lebenslanger Dauerkarte von Vorstand Harry Thiele verabschiedet. Gerne hätte er vor der fast dreimonatigen Pause einen Heimsieg gefeiert, stattdessen sah er eine einzige Enttäuschung. Fangen wir von vorne an.

In der Innenverteidigung hatte Triers Trainer Peter Rubeck nicht mehr die Qual der Wahl, weil Michael Dingels erneut wegen einem Innenbandanriss im rechten Knie eine lange Zwangspause einlegen muss. Somit darf Torge Hollmann erneut neben Christoph Buchner starten.

Die erste Aktion des Spiels ist symptomatisch für den weiteren Verlauf, schon in kürzester Zeit holt sich Lukas Püttmann, erstmals in der Anfangself und in der Halbzeit wieder ausgewechselt, eine gelbe Karte ab. Nur fünf Minuten später folgt im Robin Koch in dieser Hinsicht nach, dabei hätte Schiedsrichter Daniel Schlager durchaus öfter zu seinen Kartons greifen können. Die Männer in Blau-Schwarz spielen hart, versuchen so die technisch versierten Homburger nicht zum Zuge kommen zu lassen. Dies gelingt weitestgehend die ersten 20 Minuten.

Doch ein richtig ausgespielter Angriff der Gäste bringt sie direkt auf die Siegerstraße. Im Strafraum kommt der Ball von Jaron Schäfer flach von der linken Angriffsseite in die Mitte, wo Torjäger Patrick Schmidt die Führung erzielt.

Zwingendes sieht man auf der anderen Seite kaum. Ein Distanzschuss nach fast einem Drittel der Spielzeit von Christoph Buchner wird abgefälscht, Milorad Pekovic kommt noch mit der Fußspitze dran, doch es fehlt ein guter Meter und Geschwindigkeit, um Torwart David Buchholz in Bedrängnis zu bringen. Das war dann auch mit das Gefährlichste der Heimmannschaft. Nachdem auch die Gäste verwarnt wurden, folgt schon in der 35. Minute der Genickbruch für die Eintracht: Ein taktisches Foul im Mittelfeld von Koch sieht der Schiedsrichter als gelbwürdig an, folglich muss dieser sich schon früher als seine Mitspieler in die Winterpause verabschieden.

Als wäre das nicht schon genug des Schlechten, folgt fünf Minuten vor dem Halbzeitpfiff ein sehenswerter Schuss von Tim Stegerer aus gut 25 Metern, den Eintracht-Keeper Chris Keilmann so nicht erwartet hat. Wenig zuversichtlich verabschieden sich die 21 Spieler in die Kabinen.

Fast wie ein Spiegelbild der ersten Halbzeit beginnt die zweite, denn Hollmann und Christoph Anton werden schnell mit der Gelben Karte verwarnt. Es dauert auch nicht viel länger, dass der FC den Deckel endgültig aufsetzen kann. Zehn Minuten nach Wiederanpfiff erzielt Kai Hesse alleingelassen aus zehn Metern das 0:3, erneut nach Vorlage vom agilen Schäfer.

Wer denkt, dass irgendetwas in dem Spiel noch fehlt, findet in der 62. Minute die Antwort: Pekovic holt sich auch noch eine Karte ab. Damit ist die Geschichte der zweiten Hälfte eigentlich schon erzählt. Der Support auf der Gegengeraden ist schon länger eingestellt, die Gästefans feiern den überzeugenden Auftritt ihrer Mannschaft leidenschaftlich mit Schmähgesängen und Mini-Laola. Die Saarländer hätten auch noch nachlegen können, doch mit Hilfe des schlechten Platzzustands enden zwei vielversprechende Angriffe nicht mit einem direkten Torschuss. Die Reaktionen auf den Rängen sind verhalten, es gibt weder Pfiffe noch Anti-Vorstand-Rufe. Es wirkt, als wollten die 1.139 Zuschauer einfach das Ende dieses Saisonabschnitts und damit der turbulenten letzen Wochen begehen.

Kiefer: Wir haben heute ein überragendes Spiel meiner Mannschaft gesehen. Wir haben fast alle Zweikämpfe gewonnen, das war der Schlüssel zum Erfolg. Uns hat die gelb-rote Karte in die Karten gespielt. Ich muss die Mannschaft richtig loben, sie hat zum Jahresende nochmal alles gezeigt. Eine ganz reife Leistung, wir haben uns so präsentiert, wie wir uns das vorstellen.

Rubeck: Wir haben uns das natürlich anders vorgestellt. Wir wollten zum Jahresabschluss zeigen, dass wir mit einem Sieg an Homburg rankommen. Die Mannschaft hat nicht gebracht, was sie zuletzt gebracht hat. Nach dem Platzverweis war es ganz schwer zurück zu kommen. Ich kann Robin Koch aber keinen Vorwurf machen, er ist noch ein A-Jugendspieler. Das beste an diesem Wochenende ist, dass Michael Dingels keinen Kreuzbandriss hat. Es ist gut, dass jetzt Winterpause ist. Im neuen Jahr geht es im Abstiegskampf weiter. Ich bin mir sicher, dass wir die Klasse halten.

 
www.wochenspeigellive.de/trier/lokalsport:

Bitterer Abend gegen alten Rivalen

Der Nikolaus hatte nichts dabei für den SV Eintracht Trier 05: Im letzten Spiel des Jahres gab es am Freitag Abend eine 0:3 (0:2)-Niederlage gegen den alten Rivalen FC 08 Homburg/Saar.

„Wir müssen 120 Prozent geben und über die Schmerzgrenze gehen“, hatte Verteidiger Michael Dingels im Vorfeld gefordert. Doch just er (Anriss des Innenbandes im rechten Knie) und auch Rudy Carlier (Hüftbeschwerden) mussten passen.

Der SVE wollte im Duell mit dem von Ex-Eintracht-Coach Jens Kiefer trainierten FCH zweikampfstark die spielerische Überlegenheit der Gäste ausgleichen. Das gelang auch zunächst – allerdings auf Kosten von einigen gelben Karten. Als Robin Koch in der 35. Minute von Schiedsrichter Daniel Schlager bereits zum zweiten Mal verwarnt wurde, agierte das Team mit der Porta auf der Brust fortan in Unterzahl. Hier führte Homburg nach dem Treffer von Patrick Schmidt schon mit 1:0. Jaron Schäfer hatte sich bis zur Torauslinie durchgetankt, der Ex-Saarbrücker konnte dann an Freund und Feind aus kurzer Distanz einlochen. Das zweite Tor der von rund 80 Anhängern unterstützten Grün-Weißen in der 40. Minute. Diesmal überraschte Tim Stegerer SVE-Keeper Chris Keilmann. Eine Einzelleistung von Ugur Albayrak (Schuss aus der zweiten Reihe, 17.), ein knapp neben das Tor gesetzter Versuch von Milorad Pekovic nach Freistoß von Christoph Buchner (31.) – das war es auch schon mit der Offensivherrlichkeit der Eintracht.

Homburg mit viel mehr Ruhe und Coolness, der SVE ohne echten Zugriff: Das setzte sich auch im zweiten Durchgang fort. Nachdem Schäfer wiederum gelungen zurück gepasst hatte, konnte sich Hesse in der 56. Minute den Ball noch in aller Seelenruhe zurechtlegen und zum 0:3 einlochen.

Die Partie war gelaufen. Ein noch höheres Resultat verpasste der eingewechselte Vaccaro nach einem Konter (77.). Homburg brachte das Ergebnis sicher bis zum Abpfiff ins Ziel. Damit wurde es nichts für den SVE mit dem erhofften Positiverlebnis zum Jahresausklang in der Regionalliga Südwest.

Vor dem Spiel wurde der langjährige Geschäftsstellenmitarbeiter Holger Wincheringer offiziell verabschiedet. Aus den Händen von Vorstandsmitglied Harry Thiele  erhielt „Winnie“ als Zeichen des Dankes und der Anerkennung eine Lebenslang-Dauerkarte für SVE-Heimspiele und einen Reisegutschein für ein Heimspiel des FC Chelsea. Nochmals vielen, vielen Dank, Winnie!

 

www.fc08homburg.de

Zum Jahresabschluss ein 3:0-Sieg in Trier

Mit einem 3:0 (2:0)-Auswärtssieg vor 1100 Zuschauern im Moselstadion konnte sich unser FC 08 Homburg beim SV Eintracht Trier mit einem Sieg in die Winterpause verabschieden. Souverän und ungefährdet setzte sich das Team von Trainer Jens Kiefer durch Treffer von Patrick Schmidt, Tim Stegerer und Kai Hesse durch.

Homburgs Trainer Jens Kiefer hatte durch die Gelb-Sperre von Nils Fischer und Sebastian Wolf seine Mannschaft umbauen müssen. Für Sebastian Wolf, der wegen einer anstehenden Meniskus-OP ohnehin nicht gespielt hätte, lief Tim Stegerer auf der Außenverteidigerposition auf. Andre Kilian rückte für Fischer auf eine der beiden Sechser-Positionen, während Kai Hesse im zentralen offensiven Mittelfeld für Kilian spielte.

Nach Zuspiel von Jaron Schäfer markierte FCH-Torjäger Patrick Schmidt mit seinem achten Saisontreffer (20.) und dem ersten Homburger Torschuss der Begegnung die Homburger Führung. Eintracht Trier fiel gegen die gut in der Defensive stehende Homburger Mannschaft wenig ein. Kaum eine gefährliche Torchance gab es für den Gastgeber in den 90 Minuten.

Dagegen machte der FC 08 Homburg auf dem schwer bespielbaren Rasen noch vor der Halbzeitpause das 2:0. Tim Stegerer zog aus 25 Meter halbhoch und unhaltbar für Triers Torhüter Chris Keilmann (31.) zum 0:2 ab. Trier fiel hingegen durch übertriebene Härte auf. Neben vier gelben Karten kassierte Robin Koch nach Foul an Andre Kilian die Gelb/Rote Ampelkarte (34.).

In Überzahl hatte es der FC 08 Homburg in der zweiten Halbzeit leicht, Spiel, Ball und Gegner zu kontrollieren. Nach einer weiteren Möglichkeit durch Marc Gallego (49.) saß später der vierte Homburger Torschuss zur 3:0-Führung. Kai Hesse durfte sich nach langer Verletzungspause über seinen Treffer aus 14 Metern freuen. Der eingewechselte Angelo Vaccaro (77.) hätte sogar auf 4:0 für den FC Homburg erhöhen können. Aber aus sechs Metern schoss er freistehend knapp neben das Tor.

FCH-Trainer Jens Kiefer: „Es war ein richtig gutes Spiel von uns. Von der ersten Minute an fanden wir gut in die Partie. Wir haben fast alle Zweikämpfe gewonnen und hatten auch die Lufthoheit.“ Mit dem Platzverweis und dem zweiten Tor sei die Partie für seine Mannschaft schon vor der Halbzeitpause entschieden gewesen. „Meine Spieler haben toll gespielt und alles gezeigt, was sie können“, zollte Kiefer Jaron Schäfer und Tim Stegerer für deren Leistungen ein Sonderlob nach dem Abpfiff.

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