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U15 mit Niederlage bei der JFG Schaumberg-Prims

 

Am frühen Samstagnachmittag unterlag das von Jörg Roos trainierte Regionalliga-U15-Team des SV Eintracht Trier 05 vor rund 100 Zuschauern verdient mit 3:5 (1:3) bei der JFG Schaumberg-Prims. So wurde es nichts mit dem erhofften Auswärts-Dreier am letzten Regionalliga-Spieltag vor der Winterpause.

In den ersten fünf Minuten spielte die U15 ein Top-Pressing, der Gegner kam gar nicht ins Spiel. Doch dann kam der unerklärliche Bruch. Mehrere schnelle Schaumberger Spieler setzten vor allem über die Außen den SVE massiv unter Druck und erarbeiteten sich eine Fülle von Chancen. Innerhalb von nur zwölf Minuten schlug die JFG gleich drei Mal zu. Und plötzlich stand es 0:3 durch Tore in der siebten, 13. und 19. Minute. Die Trierer Fans verstanden die Welt nicht mehr. Erinnerungen an zwei hohe Auswärtsniederlagen kamen auf…

Doch plötzlich ging ein Ruck durch die Mannschaft, sie bäumte sich auf. Lohn der Bemühungen: Das 1:3 in der 24. Minute. Ein Trierer Freistoß segelte von links in den Strafraum, es kam zu einem Zusammenprall von Leo Gombert mit dem unkontrolliert heraus stürmenden Torhüter und Luca Eichner setzte eine gefühlvolle Bogenlampe über das Strafraum-Gewühl knapp unter die Torlatte. Der SVE wurde dann sofort stärker, jedoch blieb es zur Halbzeit beim 1:3 aus Trierer Sicht.

In der 38. Minute die erste Chance der zweiten Hälfte für Trier, doch Florian Grundmann – allein vor dem Tor – stand laut Schiedsrichter Meister abseits.

Einen Freistoß von rechts trat Jannik Nosbisch in der 45. Minute und der aufgerückte Pascal Güth nahm diesen an und traf zum 3:2 ins Netz von Schaumberg-Prims (Foto). Nur zwei Minuten später schlenzte Nosbisch einen Ball von halbrechts nur knapp über die Latte des gegnerischen Tores. Das hätte der Ausgleich sein können. In der 49. Minute hielt Nicolas Schmitt einen „unhaltbaren“ Ball, den er ganz hoch aus dem rechten oberen Torwinkel fischte.

Der 3:3-Ausgleich unter Riesenjubel des SVE-Anhangs dann in der 53. Minute als Lohn für die Energieleistung. Einen langen Ball aus der Abwehr schnappte sich Fynn Martin und hob den Ball über den weit heraus gelaufenen JFG -Torhüter überlegt ins Netz. Die Eintracht drängte weiter, doch in die Angriffsbemühungen hinein erlief ein Schaumberger einen schön in die Gasse gespielten Ball und zog knallhart ab, so dass der Schuss in der 57. Minute oben links im Trierer Tor einschlug. Das 4:3 und ein Rückschlag für den SVE  nach der tollen Aufholjagd.

DieVorentscheidung in der 66. Minute durch einen Konter. Ein schneller Schaumberger startete nach einem langen Pass durch, überlief einen Trierer Abwehrspieler auf links, legte den Ball nach innen und dort verwandelte ein JFGler sicher zum 5:3. In der zweiten Minute der Nachspielzeit traf Fynn Martin noch mit einem Schuss von halbrechts die Torlatte, doch es blieb beim 5:3 (3:1)-Endstand nach einer spannenden Partie.

Trainer Jörg Roos sagte nach dem Spiel: „Wir hatten nach den ersten fünf Minuten einen Totalausfall für knapp 20 Minuten, den die JFG durch ihre schnellen Spieler genutzt hat. Nach den drei Toren standen wir mit dem Rücken zur Wand. Wir haben dann noch in der ersten Halbzeit den Anschlusstreffer geschafft und endlich wieder Fußball gespielt. Wir kamen dann mit Schwung aus der Halbzeitpause, haben dicht gemacht und gekämpft. Ein Kompliment an das Team, das dieses Spiel dann sogar noch bis zum 3:3 nach dem 0:3-Rückstand gedreht hat. Nach dem 4:3 mussten wir dann aufmachen, es hat aber nicht gereicht. Die JFG war heute spielerisch besser als wir und hat verdient gewonnen. Die heutigen Fehler müssen wir künftig abstellen.“

 Es spielten: Nicolas Schmitt (Tor), Johannes Dondelinger (ab 69. für A. Ziewers), Luca Eichner, Leo Gombert (bis 24., verl.), Florian Grundmann, Pascal Güth, Andreas Heck (bis 21.), Jordy Kinss (ab 50. für V. Pandozzi), Fynn Martin, Jannik Nosbisch, Veron Pandozzi (bis 50.), Maximilian Palms (ab 21. für A. Heck), Max Steffen (ab 24. für L. Gombert), Adrian Ziewers (bis 69.)

Tore: 1:0 J. Gabler (7.), 2:0 (13.) und 3:0 (19.) M. Simon, 3:1 L. Eichner (24.), 3:2 P. Güth (45.), 3:3 F. Martin (53.), 4:3 L. Theobald (57.), 5:3 N. N. (66.)

Schiedsrichter: Hans-Werner Meister (Göttelborn)

Zuschauer: 100

(Bericht W. Ziewers)

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