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Klose, Weidenfeller auf dem Platz, „König Otto“ als Zaungast

Heute vor… 15 Jahren siegte der SV Eintracht Trier 05 in der Regionalliga West/Südwest mit 1:0 beim 1. FC Kaiserslautern II – und feierte damit eine gelungene Generalprobe vor dem DFB-Pokal-Achtelfinale drei Tage später gegen den Bundesligisten Hansa Rostock, in dem das Team mit der Porta auf der Brust beim 0:4 allerdings chancenlos war.

„Auf dem Kartoffelacker“, titelte der „Trierische Volksfreund“ nach dem knappen Sieg auf dem Betzenberg. Seinerzeit wurden die Partien des FCK II, der damals unter „Amateure“ firmierte, noch auf dem etwa unterhalb der Arena gelegenen „Platz 4“ ausgetragen.

Bei sehr schwierigen Platzverhältnissen bot der SVE unter Trainer Paul Linz eine kämpferisch starke Leistung. Die erste Chance der mit drei Spitzen angetretenen Eintracht (Vlado Papic, Georges Mouyeme und Catalin Racanel) hatte Letztgenannter, der in der 15. Minute an einem gewissen Roman Weidenfeller zwischen den FCK-Pfosten scheiterte.

Das 0:1 in der 52. Minute entsprang einer Vorlage von „Raca“, der Papic mustergültig bediente. Dieser tunnelte Weidenfeller dann…

Danach ließ der SVE, der von 500 unter den 680 Zuschauern unterstützt wurde – außerdem waren unter anderem  der damalige FCK-Cheftrainer Otto Rehhagel und sein Spieler und  spätere Eintracht-Trainer Mario Basler als Zaungäste dabei – nichts mehr anbrennen. Weitestgehend wirkungslos war in dieser Partie im Lauterer Team neben Weidenfeller ein weiterer Akteur, der später eine steile Karriereleiter besteigen sollte – Miroslav Klose.

„Ruuuuuuuuudi“ Thömmes durfte in der Schlussphase noch Spielpraxis sammeln, zeigte, dass „er auch angeschlagen nicht aus dem Team wegzudenken ist“, so der „TV“ in seinem Bericht weiter.

Am Ende der Saison, die beim SVE nach dem Wegfall von Hans-Joachim Doerfert als Klubchef und Geldgeber vom Insolvenzverfahren überschattet war, sprang der fünfte Platz heraus.  Lautern II landete auf dem 14. Rang.

Aufstellung SVE am 27. 11. 1999 in Kaiserslautern: Ischdonat – Klinge – Prus, Berens (46. Teichmann)- Milosevic, de Wit, Süs (76. Thömmes), Hörster – Racanel, Mouyeme (67. Schiel), Papic.

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