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Luft im Abstiegskampf dank starkem Auftritt

Mit einer weiteren Galavorstellung hat sich die U23 des SV Eintracht Trier 05 am Sonntag Nachmittag weitere Luft im Abstiegskampf verschafft. Auch in der Höhe verdient gewann das Team von Trainer Daniel Lingfeld mit 4:0 gegen das in den vergangenen Wochen so starke Rot-Weiß Koblenz.

Der technisch starken, gut kombinierenden und  immer wieder geschickt das Spielgeschehen verlagernden  „Zwoten“ konnte Rot-Weiß allenfalls in den ersten 20 Minuten erfolgreich Paroli bieten. In der vierten Minute verzeichnete Koblenz noch die erste Chance– der Distanzschuss von  Aykut Acar ging aber knapp vorbei. Glück für die Elf von Trainer Thomas Esch noch in der 13. Minute, als der aufgerückte Innenverteidiger Matti Fiedler nach einer Ecke von Erich Sautner an der Latte gescheitert war.

Ein von Kevin Arbeck sicher verwandelter Foulelfmeter ebnete der Eintracht den Weg zum Sieg (20.). Vorausgegangen war eine Grätsche von Schlussmann Marko Topic gegen Besart Aliu, nachdem Sautner scharf nach innen gepasst hatte.

Nur beim Seitfallzieher von Huseyin Karalalek musste sich SVE-Torwart Michael Weirich auszeichnen (33.) – Daniel Kröhnert hatte diesmal auf der Bank Platz genommen. „Auch im Hinblick auf die Rückrunde wollten wir mit Michael eine weitere Option testen, da uns Marcel Brandenburger dann sicher nicht mehr zur Verfügung steht und Daniel Kröhnert ja oft berufsbedingt fehlt“, sagte Coach Lingfeld – und lobte den Auftritt des etatmäßigen Torwarttrainers der Regionalligamannschaft ausdrücklich: „Er hat nicht nur zwei Mal stark gehalten, sondern von hinten heraus auch gut dirigiert.“

Ein perfekt getimter Diagonalball von Sautner erreichte dann in der 35. Minute auf der linken Außenbahn Erik Michels, der passte nach innen, wo der bärenstarke Carsten Cordier aus drei Metern vollendete

Drei Minuten vor der Pause jubelten die Rot-Weißen schon, nachdem Karalalek aus kurzer Distanz den Ball über die Linie bugsiert hatte, Schiedsrichter Mario Schmidt dann aber auf Hinweis seines Assistenten das Tor nicht gab, da das Spielgerät vorher im Toraus gewesen sein soll. Vehement protestierten die Gäste und waren mit ihren Gedanken wenig später nicht bei der Sache: Über links setzte sich Michels auf Zuspiel von Nino Sehovic durch – und der schloss gegen die entblößte Abwehr der Rot-Weißen mit einem scharfen Schuss ins lange Eck ab (43.).

Die Partie war damit zur Halbzeit schon gelaufen, die zweiten 45 Minuten hatten dann auch nur noch wenig Erwärmendes zu bieten. Nachdem sich Cordier einmal mehr stark durchgetankt hatte und der zentral postierte Sautner die Vorlage zum 4:0 verwertete, war der Endstand hergestellt (62.). Trier hatte nicht mehr den Zug zum Tor, die müden Koblenzer überboten sich derweil an Harmlosigkeit. Nur beim Schuss des eingewechselten Eugen Lorenz musste Michael Weirich nochmal ernsthaft eingreifen (88.).

„Nur am Anfang haben wir uns etwas schwer getan. Ansonsten war das top. Wir wollten schnell umschalten. Das ist uns immer wieder gut gelungen“, bilanzierte Daniel Lingfeld.

Zum Rückrundenstart tritt sein Team nun am kommenden Samstag, 29. November, 16.30 Uhr, beim TuS Mayen an.

 

Statistik:

Aufstellung Trier II: Weirich – Cordier, Fiedler, Sehovic, Bohr – Mohsmann, Touré – Arbeck (68. Stief), Sautner, Michels (76. Saleh)- Aliu (87. Mazlumovski).

Aufstellung Rot-Weiß Koblenz: Topic – Romes, Dervishay, Eroglu, Acar – Kling (64. Lorenz), Pineker, Lauer, Miles (64. Galjaj) – Buschbaum, Karalalek (39. Ramovic).

Schiedsrichter: Mario Schmidt (Daun)

Zuschauer: 60

Tore: 1:0 Arbeck (20., Foulelfmeter), 2:0 Cordier (35.), 3:0 Michels (43.), 4:0 Sautner (62.)

 

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