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„Köpfe müssen Samstag wieder frei sein“

Einer der wenigen positiven Aspekte beim Pokal-Aus am vergangenen Samstag in Salmrohr (1:2 nach Verlängerung) war sein Comeback: In der 68. Minute kam Verteidiger Michael Dingels (28) für Stefan Thelen  in die Partie – und absolvierte  damit erstmals nach über achtmonatiger Verletzungspause wieder ein Spiel im SVE-Trikot. Endgültig überstanden sind somit beim Dauerbrenner (seit 2002 beim SVE) offenbar die Probleme an der Patellasehne als Spätfolgen einer intensiven Spritzenbehandlung im Knie, zu denen sich auch noch eine  Schambeinentzündung und ein Bandscheibenvorfalls hinzu gesellt hatten… Lesen Sie hier das Drei-Fragen-Interview von www.eintracht-trier.com mit dem Publikumsliebling aus der Eifel.

Michael, wie hast Du den Pokalfight in Salmrohr überstanden – physisch und psychisch?

Grundsätzlich war es einfach ein richtig gutes Gefühl, wieder mal auf dem Platz zu stehen. Ich denke, dass ich durch die ersten gewonnenen Zweikämpfe ganz ordentlich rein gekommen bin. Leider haben wir beste Chancen ausgelassen und dann ein blödes Tor aus 30 Metern Entfernung kassiert. Weitere gute Möglichkeiten folgten – und nach dem zweiten Gegentreffer sind die Köpfe bei einigen von uns dann nach unten gegangen… An solch einem Spiel hat man dann schon zu knabbern. Wir alle waren und sind enttäuscht. Vom Körperlichen her habe ich jetzt zwei Tage etwas langsamer gemacht, denke aber, dass ich auch vom Muskulären her alles soweit gut überstanden habe.

Also bist Du am Samstag im Heimspiel gegen die SpVgg Neckarelz von Anfang an dabei?

Das müssen die nächsten Trainingseinheiten zeigen. Der Coach trifft natürlich letztlich die Entscheidung. Nach aktuellem Stand würde ich mir einen Einsatz vom Start weg zutrauen.

Wie siehst Du die aktuelle sportliche Lage beim SVE?

Nach der Etatkürzung vor der Saison war es klar, dass es diesmal schwieriger wird, zumal wir ja auch mehr junge Spieler im Kader haben. Es gelingt uns leider noch nicht dauerhaft, guten Fußball zu spielen. Hinten stehen wir ja sicher. Insgesamt ist unser Spiel nach vorne aber nicht so ausgeprägt. Wie es bei einem Traditionsverein wie der Eintracht nicht ganz unnormal ist, sind die Fans unzufrieden – und machen aus ihrer Enttäuschung auch keinen Hehl. Gerade für erfahrene Leute wie mich gilt es nun, die Ruhe zu bewahren. So enttäuschend der Pokal-K.o. in Salmrohr für uns alle war – die Köpfe müssen am Samstag wieder frei sein, um die Basis für einen Erfolg gegen Neckarelz zu haben.

 

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