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Peter Rubeck weiß, wie man die Kickers schlägt…

Das einzig Gute an der 1:3-Niederlage am Dienstag im Nachholspiel beim FC Nöttingen war auch aus Sicht von  Peter Rubeck, Cheftrainer des SV Eintracht Trier 05, dass es bereits am Freitag, ab 19.30 Uhr, mit dem nächsten Match in der Fußball-Regionalliga Südwest weiter geht: Zu Gast ist dann im Moselstadion kein Geringerer als der Spitzenreiter Kickers Offenbach.

„Die Analyse fiel relativ kurz und prägnant aus“, berichtet Rubeck. „Wir waren in den ersten 20 Minuten aus irgendwelchen Gründen nicht auf dem Platz. Das war eine Katastrophe. Gegen Offenbach müssen wir an die starken Vorstellungen gegen Hoffenheim II und Lautern II anknüpfen, versuchen, wieder sehr  zweikampfstark zu verteidigen und gut umzuschalten. Natürlich brauchst Du gegen ein Topteam wie den OFC auch eine Portion Glück, um erfolgreich zu sein.“

Keinen Hehl macht Rubeck aus der misslichen personellen Situation, schließlich hat sich nach dem 2:0 über Hoffenheim II das Lager der Langzeitverletzten verdoppelt: Zu Michael Dingels und Matti Fiedler sind nun noch die schwer an Knie bzw. Sprunggelenk verletzten Holger Lemke und Ajdin Zeric hinzu gekommen. Außerdem muss der talentierte Außenverteidiger Robin Koch nach seiner gelb-roten Karte in Nöttingen pausieren. „Gerade die erfahrenen Spieler gehen mir aus“, klagt der SVE-Coach, weiß aber auch:  „Alles Wehklagen hilft nichts. Wir müssen das Beste aus der Situation machen. Jetzt müssen  auch diejenigen  ran, die sich bislang vielleicht zu Unrecht nicht oder zu wenig berücksichtigt gesehen haben.“

Wer Koch auf der rechten Außenposition in der Viererkette ersetzt und ob es unter Umständen zu weiteren Änderungen in der Startformation kommt, will Rubeck erst nach dem Abschlusstraining am heutigen Donnerstag Abend entscheiden.

Vor Kickers Offenbach hat der Eintracht-Übungsleiter höchsten Respekt: „Sie sind weitestgehend eingespielt, haben clevere, zweikampfstarke Leute, aber auch gute Fußballer in ihren Reihen.  Sie haben 32 von 39 möglichen Punkten geholt. Alleine das sagt alles über ihre Stärke aus. Umso höher muss aber auch für uns der Anreiz sein, ihnen zumindest einen Punkt abzuknöpfen…“

Wie man die Kickers schlägt, hat Rubeck übrigens in der vergangenen Saison mit dem damals von ihm trainierten SVN Zweibrücken demonstriert:  Am 21. September vergangenen Jahres triumphierten  die Westpfälzer beim hessischen Traditionsklub mit 2:0…

Dieser Artikel wurde mit freundlicher Untsertützung zur Verfügung gestellt vom WOCHENSPIEGEL. Mehr Sport von hier: www.wochenspiegellive.de/trier/lokalsport.

 

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