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Rückschlag in Nöttingen: 1:3-Pleite beim Aufsteiger

Nach zuletzt drei Pflichtspielsiegen in Folge gab es am Dienstag Abend erstmals wieder eine Niederlage für den SV Eintracht Trier 05: Mit 1:3 verlor das Team von Cheftrainer Peter Rubeck beim FC Nöttingen und hat somit den Sprung ins sichere Mittelefeld der Tabelle verpasst.

Zunächst sah es indes so aus, als ob auch die Nachholpartie ins Wasser fällt:  Kurz vor dem Anpfiff stürmte, regnete es und blitzte es. Wenig später hatte sich die Lage im und rund ums Panoramastadion aber wieder beruhigt. Mit einer Viertelstunde Verspätung ging es dann los.

Stürmisch agierte anschließend der FC Nöttingen. Der SVE hatte anfangs große Probleme, leistete sich gegen die aggressiven Gastgeber zahlreiche Ballverluste. In der siebten Minute rettete Chris Keilmann noch stark gegen Daniel Schiek und blieb zwei Minuten später auch Sieger gegen den aufs Tor köpfenden Tobias Müller. In der zehnten Minute war er aber machtlos, als Tobias Brenner nach Flanke von Sebastian Hofmann aus drei Metern einschob.

Ganz langsam kam das Team von Cheftrainer Peter Rubeck ins Spiel, gewann allmählich im Mittelfeld die Oberhand. An zwei gefährlichen Offensivaktionen war Rudy Carlier beteiligt: Zunächst setzte er Milorad Pekovic in Szene, der aus 15 Metern FCN-Keeper Robin Kraski zu einer sehenswerten Parade zwang. Dann schloss der Franzose selbst ab, wieder blieb Kraski der Sieger (31., 33.).

In Minute 35 nahm dann Robin Garnier – neben Ugur Dündar für die verletzten Holger Lemke und Ajdin Zeric in die Startformation gerückt – Maß, überlistete Kraski mit seinem gefühlvollen Schuss – und markierte so das 1:1! Anschließend blieb der SVE am Drücker – Pekovic passte auf Anton; Thorben Schmidt rettete aber im letzten Moment (42.).

Auch in die zweite Hälfte kam die Eintracht schlecht rein: Nach Fehlpass von Ugur Dündar lief Schiek alleine aufs Trierer Tor, Robin Koch foulte den Nöttinger, sah dafür gelb, was nach der Verwarnung in Halbzeit eins in der Summe gelb-rot machte. Den anschließenden Freistoß setzte Sebastian Hofmann zum 2:1 in die Maschen (50.).

Die Eintracht machte danach das Spiel, Nöttingen hielt mit vollem Einsatz dagegen. Für die vom früheren Karlsruher-SC-Profi Michael Wittwer trainierten Badener ergaben sich Konterchancen. So in der 68. Minute. Hier klärte Keilmann zunächst gegen Schiek, danach schlug der eingewechselte Stefan Thelen den Ball weg (68.). So richtig gefährlich vorm Tor des Aufsteigers wurde es in Hälfte zwei nur in der 73. Minute, Fabian Zittlau köpfte aber nach Freistoß von Christopher Spang vorbei. Per abgefälschtem Freistoß sorgte Riccardo di Piazza dann für die Vorentscheidung (86.).

Enttäuscht zeigte sich Coach Peter Rubeck hinterher: „Wir haben hier am Anfang gar nicht auf dem Platz gestanden. Nöttingen hat auf diesem Platz und bei diesen widrigen äußeren Bedingungen so gespielt, wie man spielen muss. Wir sind erst in Unterzahl in die Gänge gekommen.“

Sein Gegenüber Wittwer durfte zurecht feststellen: „Meine Mannschaft wollte unterm Strich den Sieg ein bisschen mehr als Trier und wurde dafür auch belohnt.“

Statistik:

FC Nöttingen:

Kraski – Bischoff, Brenner, Walter – Schmidt, Schenker (84. Neziraj), Hofmann (82. Di Piazza), Müller, Schiek, Fuchs – Schürg (76. Dobros).

SV Eintracht Trier 05: Keilmann – Koch, Hollmann, Buchner, Zittlau – Dündar (57. Spang)– Garnier (52. Thelen), Pekovic, Anton (81. Püttmann)– Carlier, Albayrak

Schiedsrichterin: Katrin Rafalski (Bad Zwesten)

Zuschauer: 421

Tore: 1:0 Brenner (10.), 1:1 Garnier (35.), 2:1 Hofmann (50.), 3:1 di Piazza (86.)

Gelb-rot: Koch (wiederholtes Foulspiel, 49.)

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