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Nach der Pause deutlich aktiver – SVE siegt verdient!

Auswärtssieg! Auswärtssieg! Mit 1:0 gewann der SV Eintracht Trier 05 am Sonntag im Fritz-Walter-Stadion beim 1. FC Kaiserslautern II. Lesen Sie hier diverse Medienberichte:

 

Trierischer Volksfreund:

Auswärts ist´s am schönsten

Drei seiner nun vier Saisonsiege hat Fußball-Regionalligist Eintracht Trier auswärts eingefahren. Der 1:0-Erfolg am Sonntag beim 1. FC Kaiserslautern II wurde von Personaldiskussionen begleitet.

Normalerweise ist Eintracht-Trainer Peter Rubeck nicht sprachlos. In diesem Fall aber überlegte er länger. Fünf Sekunden Funkstille. Angesichts eines erneuten Torwartwechsels wollte der 52-Jährige seine Antwort zur Frage nach dem Grund wohl überlegen. Während Chris Keilmann in Kaiserslautern wieder ins Tor gespült wurde, stand Jérôme Reisacher, seit dem zweiten Spieltag Stammkraft, gar nicht im Kader. „Chris hat in den letzten Wochen im Training gut gearbeitet. Jérôme hat seine Sache in den letzten Spielen mit Sicherheit nicht schlecht gemacht. Aber auch nicht so, dass er unantastbar ist. Da Keilmann auch im Pokal sehr gut gehalten hat, habe ich mich entschlossen, ihn spielen zu lassen“, sagte Rubeck.

So weit, so gut. Wäre da nicht der Vorfall aus dem Abschlusstraining am Samstag, als Rubeck Reisacher vor dem Ende der Einheit in die Kabine geschickt hatte. Der Trainer dazu: „Ich habe ihn hochgeschickt, weil er mir auf den Keks gegangen ist. Aber er ist nicht suspendiert, sondern wurde von mir freigestellt.“

Über die Gründe muss spekuliert werden. Reisacher sagte am Sonntagabend zum TV: „Ich kann mir das nicht erklären. Ich habe mich immer korrekt verhalten. Ich muss die Situation akzeptieren und komme am Montag wieder zum Training.“ Einmal in Fahrt, spannte Rubeck nach dem Spiel in Kaiserslautern den Bogen zu den ebenfalls im Kader fehlenden Erich Sautner und Denis Pozder – zwei Akteure, die als Schlüsselspieler verpflichtet worden waren: „Ich habe heute nur fünf Feldspieler als Ersatz mitgenommen, weil es hier nach Leistung geht. Heute sind wir als Mannschaft aufgetreten. Ich entscheide, wer im Kader ist. Und das sind die Richtigen. Und wem das nicht gefällt, der kann am Montag zum Vorstand fahren und den Vertrag auflösen. Klare Worte. Klare Dinge. Das wird so durchgezogen. Ende.“

Rumms. Rubeck, wie er leibt und lebt. Angesichts der Tabellensituation gehe es nicht um Einzelinteressen, sondern um den Verein.

Zumindest in Kaiserslautern gab der Erfolg Rubeck recht. Vor allem aufgrund der zweiten 45 Minuten ging der 1:0-Sieg völlig in Ordnung. Nach einer verhaltenen ersten Halbzeit nutzte Trier einen Fehler der Gastgeber zum Tor des Tages (siehe Partie kompakt). Der Treffer wirkte befreiend, danach spielte der SVE auch ansehnlichen Fußball.

Mit einem Manko: Das Team versäumte es, trotz guter Gelegenheiten weitere Treffer folgen zu lassen. Rubeck: „Die Mannschaft hat sehr diszipliniert aus einer guten Grundordnung heraus gespielt. So müssen wir immer auftreten, sonst holen wir keine Punkte. Wir haben derzeit keine Mannschaft, die zelebrieren kann. Auch weil die Eintracht eben keinen Etat mehr von mehr als einer Million Euro hat.“

 

www.5vier.de

1:0! Eintracht Trier mit wichtigem Auswärts-Dreier

Ein Tor geschossen, keins kassiert – reicht! Eintracht Trier bezwingt auswärts den zweiten Anzug des 1. FC Kaiserslautern – dank eines Stürmertors. Rudy Carlier schießt die Mosel-Minimalisten mit seinem zweiten Saisontreffer zum Sieg auf dem Betzenberg.
Trier. Für drei Eintracht-Spieler stand das Spiel auf dem Betzenberg unter keinem guten Stern. Stammtorhüter Jerome Reisacher – schon im Rheinlandpokal gegen den SV Mehring durch Chris Keilmann ersetzt – Mittelfeldakteur Erich Sautner und Stürmer Denis Pozder standen allesamt erst gar nicht auf dem Aufstellungsbogen. Alle drei flogen aus dem Kader. Vorne setzte Eintracht-Coach Peter Rubeck erneut auf Rudy Carlier und Ugur Albayrak. Regisseur Milorad Pekovic kehrte nach abgesessener Gelb-Sperre wieder zurück ins Mittelfeld. Ugur Dündar nahm dafür auf der Bank Platz.
In der ersten viertel Stunde passierte vor beiden Toren gar nichts. Erst dann gab es erste Annäherungsversuche. FCK-Spieler Irvin Parra setzte einen Freistoß am Sechzehner aber in die Eintracht-Mauer (15.). Nur eine Minute später kam dann auch die Eintracht das erste Mal vor den Kasten der Roten Teufel. Ein Kopfball von Triers Stürmer Ugur Albayrak flog allerdings Richtung Tribüne. Die erste richtig gute Chance hatten unmittelbar danach die Lauterer – wieder durch einen Freistoß. Eintracht-Keeper und Ex-Roter Teufel Chris Keilmann rettete den SVE aber vor einem Rückstand (18.). Der FCK war es auch, der sich zum großen Teil in der Eintracht-Hälfte festsetzte – allerdings ohne große Durchschlagskraft. Wenn Trier mal vors Tor kam, dann sprang nicht viel dabei raus. Ein misslungener Fernschuss von Pekovic (38.) etwa brachte die gegnerische Abwehr nicht ins Wanken. So gingen beide Teams mit einer langweiligen Nullnummer in die Halbzeit.

Direkt nach dem Pausentee kam die Eintracht aus ihrem Mauseloch gekrochen und drehte an der Temposchraube. Ein flotter Angriff über Robin Koch (48.) konnte Ugur Albayrak aber nicht in etwas Zählbares ummünzen. Triers Angreifer ließ seinen mitgelaufenen Sturmpartner Rudy Carlier links liegen und die Chance damit verpuffen. Wenige Minuten später stand genau dieser Carlier dann im Mittelpunkt, als er erst noch Lautern-Keeper Pollersbeck anschoss und damit eine riesen Gelegenheit zur Führung versemmelte, sein Team aber kurz darauf dann doch in Front brachte (53.). Der Stürmer witterte nach einer Kopfballrückgabe der Lauterer seine Chance, ergatterte sich die Kugel und schob ein zum 1:0 für Eintracht Trier. Auch danach blieb das Team von Coach Peter Rubeck am Ball und hätte beinahe das zweite Tor nachgeschoben. Albayrak setzte einen Schuss knapp am FCK-Gehäuse vorbei (58.). Die roten Teufel blieben allerdings trotz der starken Phase der Eintracht gefährlich. Chris Keilmann (61.) und Kapitän Fabian Zittlau (66.) bewahrten ihr Team aber jeweils mit Rettungsaktionen vor dem Ausgleich. In der Schlussphase war Trier dann nochmal am Zug und hatte mit Holger Lemke erneut das 2:0 auf dem Fuß. Er scheiterte aber aus kurzer Entfernung am Torhüter. Egal. Denn: Eintracht Trier brachte die Führung über die Zeit, entführte drei Punkte aus Kaiserslautern und fuhr mit nun insgesamt 14 Zählern auf dem Konto nach Hause.

 

www.lokalo.de

Eintracht Trier gewinnt in Kaiserslautern

KAISERSLAUTERN/TRIER. Der SV Eintracht Trier gewinnt im “kleinen Rheinland-Pfalz-Derby” gegen den 1. FC Kaiserslautern II mit 0:1 (0:0).

Die Trierer Eintracht überraschte vor dem Spiel mit personellen Veränderungen. Wie schon beim 2:0 Sieg im Spiel des Rheinlandpokals am Dienstagabend gegen den SV Mehring, setzte SVE-Trainer Peter Rubeck auf Torhüter Chris Keilmann. Jerome Reisacher war erst garnicht im Aufgebot und auch Erich Sautner und Denis Pozder wurden aus dem Kader gestrichen. Boris Becker fehlte verletzungsbedingt.

In einer durchwachsenen ersten Halbzeit brauchte es eine knappe Viertelstunde bis die Trierer zum ersten Mal gefährlich vor das Tor der Pfälzer kamen. Nach einer Flanke von Fabian Zittlau köpfte Ugur Albayrak jedoch weit über das Tor der Kaiserslauterer. Von dort an war vorrangig der FCK am Drücker und die Partie spielte sich weitestgehend in der Trierer Hälfte ab.

Die zweite Halbzeit begann der SVE mit spürbar mehr Dampf. Nach vertaner Möglichkeit von Albayrak (48. Spielminute) bewies Rudy Carlier seinen Torinstinkt und erzielte nach einer missglückten Kopfballrückgabe von Calogero Rizzuto das 0:1 (54.) und damit sein zweites Saisontor. Kurz darauf beinahe das 0:2 – Albayrak verpasst das Gehäuse jedoch knapp.

Das Team um den Kapitän der Gastgeber, Alexander Bugera (90 Bundesligaspiele für Bayern München, MSV Duisburg, Unterhaching und Kaiserslautern) konnte vor 420 Zuschauern, darunter rund 80 mitgereiste Trierer, nicht mehr so recht in Fahrt kommen. Der 36-Jährige wurde, ebenso wie der 37-jährige Ex-Bundesligaspieler der Trierer, Milorad Pekovic, eine Viertelstunde vor Schluss ausgewechselt.

In der 79. Spielminute erneut die Chance für die Eintracht auf 0:2 zu erhöhen. Holger Lemke scheitert jedoch an FCK-Schlussmann Jan Pollersbeck.

Eine in der zweiten Halbzeit deutlich aktivere Eintracht gewinnt verdient in Kaiserslautern und empfängt am kommenden Freitag, 17. Oktober 1899 Hoffenheim II im Moselstadion (19.30 Uhr).

 

www.wochenspiegellive.de:

Hinten sicher, vorne trifft Rudy – 1:0-Sieg am Betze!

Einmal mehr hat der SV Eintracht Trier 05 eine konzentrierte und homogene Vorstellung auf des Gegners Platz gezeigt – und mit dem absolut verdienten 1:0 am Sonntag Nachmittag beim 1. FC Kaiserslautern II bereits den dritten Auswärtssieg in der laufenden Regionalliga-Südwest-Saison eingefahren.

Nach einer ersten Hälfte, in der die Gäste von der Mosel vor 420 Besuchern im Fritz-Walter-Stadion (darunter gut 100 Trierer) gut gegen den Ball gearbeitet hatten und nur eine einzige Großchance des FCK II zuließen (Chris Keilmann tauchte bei einem Freistoß von Mario Pokar reaktionsschnell ab und lenkte den Ball zur Ecke, 19. Minute), entwickelte der SVE in den zweiten 45 Minuten auch ordentlich Zug zum Tor: Zunächst wehrte Lauterns Keeper Julian Pollersbeck aus kurzer Distanz glänzend ab, nachdem Rudy Carlier auf Zuspiel von Holger Lemke abgezogen hatte (52.), dann roch Carlier den Braten nach dem zu kurzen Rückpass von FCK-Verteidiger Calogero Rizzuto auf Pollersbeck, nahm den Ball auf und schob cool zum 0:1 ein (53.).

Anschließend boten sich den befreit wirkenden und nun auch spielerisch immer wieder Akzente setzenden Blau-Schwarz-Weißen zahlreiche Möglichkeiten. So verfehlte Ugur Albayrak knapp das Ziel (58.), scheiterte Robin Koch nach einer Ecke von Ajdin Zeric mit einem Heber vom kurzen Pfosten aus (63.), setzte Zeric einen Freistoß drüber (70.), schoss Lemke volley vorbei (71.) und klärte Bernard Kyere im letzten Moment vor Carlier (79.).

Auf der Gegenseite stand die Null – nicht zuletzt dank der fast fehlerfrei agierenden Viererkette und auch dank Chris Keilmann, der nach einer Stunde aus kurzer Distanz gegen den eingewechselten Jakub Swierczok rettete.

Nach zuletzt guten Trainingsleistungen dem Top-Auftritt im Pokal in Mehring (2:0) und dem einen oder anderen Wackler des zuletzt das Tor hütenden Jerome Reisacher hatte er den Vorzug an alter Wirkungsstätte erhalten. Da „Jerome mit meiner Entscheidung nicht unbedingt einverstanden war, stand er auch nicht im Kader“, gab Cheftrainer Peter Rubeck in der Pressekonferenz zu verstehen. Verletzt hatte neben den Langzeitausfällen Michael Dingels und Matti Fiedler auch Boris Becker (Bänderdehnung im Fuß) gefehlt.

Rubeck bilanzierte: „Der Sieg war gerade aufgrund der zweiten Halbzeit verdient. Meine Mannschaft hat aus einer sehrt guten Grundordnung heraus gespielt. Nach vorne gibt es sicher immer noch Verbesserungspotenzial. Auch hätten wir eine der zahlreichen Chancen verwerten müssen, um frühzeitiger Klarheit zu haben. Trotzdem bin ich heute vollauf zufrieden. Jetzt wollen wir unseren tollen Fans, die uns auch in Lautern prima unterstützt haben, mal wieder einen Heimsieg bescheren…“

Gelegenheit dazu gibt es am kommenden Freitag, 17. Oktober, 19.30 Uhr, wenn die TSG Hoffenheim zu Gast im Moselstadion ist.

 

www.fck.de

U23 unterliegt Trier 0:1

Am Sonntag, 12. Oktober 2014, hatten die jungen Roten Teufel den SV Eintracht Trier zu Gast auf dem Betzenberg. In einer hart geführten Partie brachte Rudi Carlier die Gäste nach der Pause in Front. Danach war die Begegnung vollkommen offen und beide Teams hatten mehrfach die Chance Tore zu erzielen, doch es blieb beim 0:1.

Der 13. Spieltag sah für den 1. FC Kaiserslautern II das Duell mit dem SV Eintracht Trier vor. Im Rheinland-Pfalz-Derby übernahmen die Lautrer von Beginn an die Spielkontrolle und versuchten früh Druck zu machen. Die Anfangsphase war folglich von hohem Tempo geprägt und die Zweikampfrate war ebenfalls hoch. Mit zunehmender Spielzeit mussten sich die Gäste des Öfteren mit Foulspielen helfen. Dadurch ergaben sich mehrfach Standardsituationen aus aussichtsreicher Position. In der 20. Minute resultierte daraus die beste Gelegenheit im ersten Abschnitt. Mario Pokar zwang Chris Keilmann mit seinem Freistoß von der Strafraumgrenze zu einer Glanzparade. Aus dem Spiel heraus fehlte den Nachwuchsteufeln aber die letzte Genauigkeit und auch bei Standards konnte die Trierer Hintermannschaft mehrfach klären.

Offensiv trat die Eintracht bis zur Pause dagegen quasi überhaupt nicht in Erscheinung. Julian Pollersbeck musste zwar ab und an einen langen Ball herunter pflücken, blieb ansonsten aber fast beschäftigungslos. Nur nach etwas mehr als einer halben Stunde klärte er einen missglückten Rückpass souverän (33.). Kurz vor der Pause entschied sich Jan-Lucas Dorow nach einem Dribbling für einen Lupfer aus etwa 16 Metern, doch der Ball landete auf dem Tor. Bei dieser Aktion wäre möglicherweise mehr drin gewesen (44.).

Nach der Pause kamen beide Teams personell unverändert aus der Kabine und auch auf dem Rasen änderte sich spielerisch zunächst nichts. In der 52. Minute wurde dann Rudi Carlier schön von Holger Lemke in Szene gesetzt, seinen Knaller aus elf Metern konnte Pollersbeck aber klasse parieren. Direkt danach stellte Trier den Spielverlauf auf den Kopf. Wieder war es Carlier, der diesmal Pollersbeck keine Abwehrchance ließ und das 0:1 markierte (54.). Das Tor war der Wachmacher für beide Teams und die Chancen nahmen jetzt zu. Ugur Albayrak fehlten nur wenige Zentimeter und auf der anderen Seite riss Keilmann nach einem Kopfball von Jakub Swierczok gerade noch die Arme hoch. Der FCK II erhöhte die Schlagzahl, wollte unbedingt den Ausgleich. Der eingewechselte Daniel Hammel hatte diesen mit seinem ersten Ballkontakt auf dem Fuß, setzte aber zu hoch an (66.). Direkt danach verpassten gleich drei Lautrer eine Hereingabe von rechts nur um Haaresbreite (67.).

Für die Schlussphase brachte FCK-Coach Konrad Fünfstück nach Swierczok und Hammel mit Mario Müller volle Offensivkraft, doch auch die Gäste blieben brandgefährlich. Pollersbeck hielt seine Farben mit einer überragenden Parade gegen Lemke im Spiel (80.). Das Tempo blieb bis zum Schlusspfiff sehr hoch und keiner der beiden Kontrahenten steckte auf. Unterm Strich blieb es aber beim 0:1 aus Sicht des 1. FC Kaiserslautern.

 

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