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Hinten sicher, vorne trifft Rudy – 1:0-Sieg am Betze!

Einmal mehr hat der SV Eintracht Trier 05 eine konzentrierte und homogene Vorstellung auf des Gegners Platz gezeigt – und mit dem absolut verdienten 1:0 am Sonntag Nachmittag beim 1. FC Kaiserslautern II bereits den dritten Auswärtssieg in der laufenden Regionalliga-Südwest-Saison eingefahren.

Nach einer ersten Hälfte, in der die Gäste von der Mosel vor 420 Besuchern im Fritz-Walter-Stadion (darunter gut 100 Trierer) gut gegen den Ball gearbeitet hatten und nur eine einzige Großchance des FCK II zuließen (Chris Keilmann tauchte bei einem Freistoß von Mario Pokar reaktionsschnell ab und lenkte den Ball zur Ecke, 19. Minute), entwickelte der SVE in den zweiten 45 Minuten auch ordentlich Zug zum Tor: Zunächst wehrte Lauterns Keeper Julian Pollersbeck aus kurzer Distanz glänzend ab, nachdem Rudy Carlier auf Zuspiel von Holger Lemke abgezogen hatte (52.), dann roch Carlier den Braten nach dem zu kurzen Rückpass von FCK-Verteidiger Calogero Rizzuto auf Pollersbeck, nahm den Ball auf und schob cool zum 0:1 ein (53.).

Anschließend boten sich den befreit wirkenden und nun auch spielerisch immer wieder Akzente setzenden Blau-Schwarz-Weißen zahlreiche Möglichkeiten. So verfehlte Ugur Albayrak knapp das Ziel (58.), scheiterte Robin Koch nach einer Ecke von Ajdin Zeric mit einem Heber vom kurzen Pfosten aus (63.), setzte Zeric einen Freistoß drüber (70.), schoss Lemke volley vorbei (71.) und klärte Bernard Kyere im letzten Moment vor Carlier (79.).

Auf der Gegenseite stand die Null – nicht zuletzt dank der fast fehlerfrei agierenden Viererkette und auch dank Chris Keilmann, der nach einer Stunde aus kurzer Distanz gegen den eingewechselten Jakub Swierczok rettete.

Nach zuletzt guten Trainingsleistungen dem Top-Auftritt im Pokal in Mehring (2:0) und dem einen oder anderen Wackler des zuletzt das Tor hütenden Jerome Reisacher hatte er den Vorzug an alter Wirkungsstätte erhalten. Da „Jerome mit meiner Entscheidung nicht unbedingt einverstanden war, stand er auch nicht im Kader“, gab Cheftrainer Peter Rubeck in der Pressekonferenz zu verstehen. Verletzt hatte neben den Langzeitausfällen Michael Dingels und Matti Fiedler auch Boris Becker (Bänderdehnung im Fuß) gefehlt.

Rubeck bilanzierte: „Der Sieg war gerade aufgrund der zweiten Halbzeit verdient. Meine Mannschaft hat aus einer sehrt guten Grundordnung heraus gespielt. Nach vorne gibt es sicher immer noch Verbesserungspotenzial. Auch hätten wir eine der zahlreichen Chancen verwerten müssen, um frühzeitiger Klarheit zu haben. Trotzdem bin ich heute vollauf zufrieden. Jetzt wollen wir unseren tollen Fans, die uns auch in Lautern prima unterstützt haben, mal wieder einen Heimsieg bescheren…“

Gelegenheit dazu gibt es am kommenden Freitag, 17. Oktober, 19.30 Uhr, wenn die TSG Hoffenheim zu Gast im Moselstadion ist.

Statistik:

Aufstellung FCK II: Pollersbeck – Rizzuto (62. Hammel), Metzger, Kyere, Bugera (75. Müller)– Reichert, Pokar, Reiß, Lahn – Parra, Dorow (52. Swierczok).

SVE 05: Keilmann – Koch, Hollmann, Buchner, Zittlau – Lemke (90. Bohr), Zeric, Pekovic (74. Dündar), Anton – Carlier, Albayrak (82. Garnier).

Schiedsrichter: Robert Kempter (Stockach)

Zuschauer: 420

Tor: 0:1 Carlier (53.)

Dieser Artikel wurde mit freundlicher Unterstützung zur Verfügung gestellt vom WOCHENSPIEGEL. Mehr Sport von hier: www.wochenspiegellive.de/trier/lokalsport.

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