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Trotz klarer Steigerung nur ein Punkt

Das war eine klare Steigerung im Vergleich zum 0:3 fünf Tage zuvor gegen den SC Freiburg II, trotzdem hat es nicht zum erhofften Dreier gereicht: Vor 1647 Zuschauern im Moselstadion und Hunderttausenden an den Fernsehern trennten sich die beiden Rheinlandrivalen SV Eintracht Trier 05 und TuS Koblenz am Montag Abend im Sport1-LIVE-Spiel 0:0 unentschieden.

„Es war ein Schritt in die richtige Richtung. Unser Anspruch muss es aber natürlich sein, noch um einiges besser Fußball zu spielen und solche Partien zu gewinnen. Andererseits haben wir in der Defensive fast gar nichts zugelassen“, bilanzierte SVE-Cheftrainer Peter Rubeck in der Pressekonferenz. Ein Sonderlob hatte er dabei noch für einen Newcomer parat: In seinem ersten Einsatz in der Regionalliga-Elf durfte der eigentlich noch für die A-Junioren spielberechtige Robin Koch gleich von Beginn an ran – und machte vor den Augen seines Vaters Harry – einst Eintracht- und Lautern-Profi – seine Sache „mehr als ordentlich“, wie der Coach befand.

Gegenüber dem Freiburg-II-Spiel hatte er also Koch für Stefan Thelen auf der rechten Seite in der Viererkette gebracht. Thelen durfte dafür im linken Mittelfeld ran. Christoph Anton saß zunächst auf der Bank. Im defensiven Mittelfeld nahm Ajdin Zeric die Position von Ugur Dündar an. Im Angriff sollte eigentlich Rudy Carlier neben Ugur Albayrak auflaufen. Der Franzose stand bereits auf dem Spielbericht, musste dann aber wegen Oberschenkelbeschwerden passen. Für ihn kam Erich Sautner in die Startelf.

In einer intensiv geführten Partie schafften es beide Teams nur selten, sich durch zu kombinieren. Mehr Zug zum Tor hatte indes die Eintracht: Nach Sautner-Freistoß landete die Kopfballverlängerung des aufgerückten Innenverteidigers Torge Hollmann nur knapp neben dem Tor der von rund 200 Fans unterstützten Koblenzer (16. Minute). Nach feiner Einzelleistung traf Milorad Pekovic eine gute Viertelstunde später das Außennetz (32.). In der 38. und 43. Minute sorgten zudem noch Fernschüsse von Thelen und Sautner für Gefahr für TuS-Keeper Fabrice Vollborn, dessen Vater Rüdiger einst zwischen den Pfosten von Bayer 04 Leverkusen zu einer echten Bundesliga-Größe avancierte.

„Wir wollten defensiv kompakt stehen, gut gegen den Ball arbeiten und mit Kontern nach vorne kommen.“ Die Vorgaben von TuS-Trainer Evangalos Nessos wurden bis auf Letzteres gut umgesetzt. Richtig eng wurde es für Eintracht-Torwart Jerome Reisacher nur in der 68. Minute als er im Eins-gegen-Eins gegen Dustin Ernst der Sieger blieb. Auch bei der Chance von Daniel Reith aus dem Gewühl heraus blieb Reisacher obenauf (76.).

Auf der Gegenseite fand Albayrak alleine auf Vollborn zusteuernd seinen Meister im TuS-Keeper (65.), dann köpfte Pekovic nach Sautner-Ecke drüber, ehe Albayrak nach toller Kombination mit Sautner neun Meter vorm Tor  drauf schoss, ein Koblenzer aber zur Ecke klären konnte.

„Vorstellung ok, Ergebnis nicht gut. Wir haben ein Chancenplus und ein optisches Übergewicht. Es lief nicht alles rund, darauf kann man aber aufbauen“, sagte Innenverteidiger Torge Hollmann nach dem Abpfiff.

Nun geht es für den SVE am Samstag, ab 14 Uhr, mit dem Auswärtsspiel bei Waldhof Mannheim weiter.

Spiel-Statistik:

Eintracht Trier: Reisacher – Koch, Hollmann, Buchner, Zittlau – Lemke (75. Becker), Pekovic, Zeric, Thelen (55. Thelen) – Sautner (90./+2 Pozder) –  Albayrak

TuS Koblenz: Vollborn – Arslan, Reith, Wurm, Fritsch – Ernst, Marx, Dzaka, Steuke (61. Benamar) – Duchscherer (73. Hadzic), Boskovic (78. Szenes)

Schiedsrichter: Jonas Weickenmeier (Frankfurt)

Zuschauer: 1647

Dieser Bericht wurde mit freundlicher Unterstützung zur Verfügung gestellt vom WOCHENSPIEGEL. Mehr Sport von hier: www.wochenspiegellive.de/trier/lokalsport

 

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