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Rubeck dankt Zuschauern für die Geduld

Im Bestreben, vorläufig das gesicherte Mittelfeld in der Tabelle der Fußball-Regionalliga Südwest zu erreichen, war das ein klarer Rückschlag: Dem SC Freiburg II unterlag der SV Eintracht Trier 05 am Mittwoch Abend nach schwacher Vorstellung verdient mit 0:3 (0:2) – und ist im kommenden Match vor eigener Kulisse am Montag, ab 20.15 Uhr, gegen den Rheinlandrivalen TuS Koblenz (LIVE auf Sport1) mehr denn je auf einen Dreier angewiesen.

Nach den 90 Minuten in der seinerzeit wegen des DFB-Pokalspiels gegen die Bundesligaprofis des SC Freiburg (0:2) verlegten Partie konnte und wollte Peter Rubeck, der Cheftrainer des SVE, denn auch kein Blatt vor den Mund nehmen und analysierte deutlich: „Das hatten wir uns natürlich ganz, ganz anders vorgestellt. Der Auftritt meiner Mannschaft war sehr enttäuschend. Wir kamen von Anfang an nicht ins Spiel und waren überhaupt nicht in den Zweikämpfen. Es ist mir einmal mehr unerklärlich, warum wir nach einer besseren Leistung wie der beim 1:0 gegen Zweibrücken wieder einen derartigen  Schritt zurück gemacht haben…“ Unterm Strich konnte sich Rubeck bei den 1022 Zuschauern nur „für ihre ausgesprochene Geduld bedanken“.

Sein Gegenüber Iraklis Metaxas wusste, dass keine Glanzleistung zum Sieg an der Mosel nötig war: „Wir haben schon besser gespielt und verloren…“

Das Team mit der Porta auf der Brust hatte zwar die erste Halbchance – Der Schuss von Robin Garnier nach Vorlage von Christoph Anton wurde noch von Freiburgs Fabian Menig abgeblockt (13. Minute) – danach schaffte es die Eintracht aber kein einziges Mal mehr, sich so richtig torgefährlich in Szene zu setzen.

Im Spielaufbau leistete sich der SVE einfach zu viele Fehler – und kam in etlichen Situationen einen Schritt zu spät. So in der 16. Minute: Nach einer Ecke von Florian Kath köpfte zunächst Christopher Jullien aufs Trierer Tor, Jerome Reisacher wehrte noch ab, im Nachsetzen war dann aber der Japaner Kosuke Kinoshita zur Stelle und drückte die Kugel aus kurzer Distanz über die Linie.

Torraumszenen blieben hüben wie drüben aus – bis zur 39. Minute: Hier schlugen die gewiss auch nicht guten, aber effizienten Breisgauer per Konter zu: Auf Zuspiel von Faiz Gbadamassi war es Constantin Schöttgen, der an Reisacher vorbei vollendete.

Auch die Wechsel von Coach Rubeck in (Denis Pozder für Robin Garnier) bzw. kurz nach der Pause (Ajdin Zeric für Ugur Dündar) verpufften: Weiter schaffte es die Eintracht nicht, Druck auf des Gegners Tor aufzubauen. In der 68. Minute allerspätestens die  Vorentscheidung: Die Trierer Hintermannschaft bekam den Ball nicht weg, Jullien bediente Kinoshita, der mit seinem zweiten Treffer an diesem aus blau-schwarz-weißer Sicht so tristen Abend alles klar machte.

Statistik:

SV Eintracht Trier 05: Reisacher – Thelen, Hollmann, Buchner, Zittlau – Lemke (71. Becker), Dündar (52. Zeric), Pekovic, Anton – Garnier (46. Pozder), Albayrak

SC Freiburg II: Fuhry – Schöttgen, Menig, Jullien, Yildirim – Zwimpfer, Gbadamassi (55. Föhrenbach), Russ, Kath (77. Perger) – Gabriele (65. Daouri), Kinoshita

Tore: 0:1 Kinoshita (16.), 0:2 Schöttgen (39.), 0:3 Kinoshita (68.)

Schiedsrichter: Julius Martenstein (Marburg)

Zuschauer: 1022

Dieser Artikel wurde mit freundlicher Unterstützung zur Verfügung gestellt vom WOCHENSPIEGEL.

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