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„Ich erwarte das Maximale“

Mehr Kellerderby geht nicht: Samstag, ab 14 Uhr, trifft der SV Eintracht Trier 05 am achten Spieltag der Fußball-Regionalliga Südwest im Moselstadion auf den SVN Zweibrücken. Damit hat es das Schlusslicht (mit allerdings einem Spiel im Rückstand) mit dem Tabellenvorletzten zu tun.

„Der Blick auf die Tabelle ist eine Katastrophe“, weiß SVE-Cheftrainer Peter Rubeck. Was sich jetzt schnellstens ändern muss, umschrieb er nach der bitteren, weil völlig unnötigen 1:3-Niederlage am vergangenen Samstag in Baunatal so: „Wir müssen es endlich mal schaffen, über 90 Minuten konstant unsere Leistung abzurufen. Nur, wenn uns das gelingt und jeder bereit ist, an seine Leistungsgrenze oder darüber hinaus zu gehen, können wir in dieser Liga Siege einfahren.“

Der Begegnung mit seinem Ex-Klub SVN Zweibrücken – bis Ende der vergangenen Saison wirkte Rubeck hier sieben Jahre sehr erfolgreich und verhalf dem Klub unter anderem zu zwei Aufstiegen – misst der 52-Jährige sportlich eine sehr hohe Bedeutung zu: „Hier kann es nur um drei Punkte für uns gehen. Bis wir die haben, wird es aber sicher ein hartes Stück Arbeit…“ Allzu viele Emotionen weckt das Wiedersehen mit seinem früheren Verein aber nicht in ihm, wie Rubeck betont: „Es ist egal, gegen wen es jetzt geht.  Im Mittelpunkt steht am Samstag einzig und alleine der Aspekt, mit einem Sieg den letzten Platz wieder zu verlassen.“

Mit einem Erfolgserlebnis am Samstag wären auch die treuen Fans der Eintracht wieder etwas versöhnt, nachdem sie ihr Team im bisherigen Saisonverlauf auswärts wie zu Hause mit jeder Menge Leidenschaft unterstützt haben, der „Ertrag“ auf dem Rasen aber nur relativ spärlich ausfiel. „Was die Jungs da teilweise auf sich nehmen und wie sie uns den Rücken stärken, ist einfach beeindruckend. Wir stehen ganz klar auch und gerade gegenüber unseren Anhängern in der Bringschuld, wieder öfters zu gewinnen“, unterstreicht Rubeck gleich doppelt.

Den Einsatz und die Leidenschaft seiner Schützlinge im jüngsten Heimspiel gegen das Topteam aus Elversberg (0:0) legt der Eintracht-Trainer auch gegen Zweibrücken zu Grunde, wie er unmissverständlich klar stellt: „Drunter geht es nicht. Ich erwarte von meiner Mannschaft das Maximale.“

Der kommenden Gast aus der Westpfalz bezog zuletzt eine deutliche 0:4-Niederlage im Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern II. Zu Wochenbeginn trennte sich der Klub aus finanziellen Gründen gleich von mehreren Akteuren.

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