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Der unerklärliche Rückzug

Eine weitere Auswärtsniederlage kassierte der SV Eintracht Trier 05 am Samstag. Beim KSV Baunatal musste der SVE ein 1:3 quittieren. Lesen Sie hier Auszüge aus diversen Medienberichten:

Was sich personell gegenüber dem Dienstags-Spiel gegen Elversberg getan hatte, fasst der Trierische Volksfreund zusammen: „(…)Eintracht-Trainer Peter Rubeck hatte die Startformation gegenüber dem 0:0 gegen Elversberg umgestellt. Zum ersten Mal stand Holger Lemke nach seinem Muskelfaserriss von Beginn an auf dem Platz. Lemke bereitete auch die Trierer Führung vor. Wieder im Kader standen zudem die beiden zuletzt auf die Tribüne verbannten Offensivspieler Erich Sautner und Denis Pozder. Beide wurden nach 60 Minuten eingewechselt – da stand es aber bereits 1:3 aus Sicht der Eintracht.(…)“

Das Geschehen in der ersten Hälfte bilanziert www.5vier.de so: „(…)Holger Lemke führte sich gleich gut ein. Zu Beginn der Partie dieser beiden Kellerkinder flankte der 27-Jährige einige Male gut vor das Baunataler Tor, doch es fehlte der Abnehmer in der Mitte. Nach zwölf Minuten war der dann auch gefunden: erneute flankte Lemke und in der Mitte hatte sich der lange Innenverteidiger Christoph Buchner eingefunden, köpfte zur Führung ein. Unerklärlich und völlig im Gegensatz zur Marschrichtung ihres Trainers zogen sich die Blau-Schwarz-Weißen nun weiter zurück, überließen den Gastgebern den Raum. „Ab der 20 Minuten bringt einfach keiner mehr die Leistung, die nötig wäre, um hier zu gewinnen“, sagte Ajdin Zeric nach der Partie. Resultat des mangelnden Willens war der Ausgleich kurz vor der Pause. In der 44. Minute konnte der KSV die SVE-Führung durch Neil-Neigel Bier egalisieren.(…)“

Zur zweiten Halbzeit schreibt der WOCHENSPIEGEL auf www.wochenspiegellive.de/trier/lokalsport: „(…)Vier Minuten nach Wiederanpfiff köpfte Zeric aus drei Metern an die Latte, dann köpfte Torge Hollmann  nach einer Zeric-Ecke knapp drüber (52.). Carliers Volleyschuss von der Strafraumkante streifte in Minute 54 auch die Latte. Doch der SVE blieb hinten anfällig. Als sich KSV-Angreifer Bier gekonnt im Strafraum durchgesetzt hatte und von Hollmann zu Fall gebracht worden war, zeigte der Unparteiische auf den Elfmeterpunkt. Von dort aus scheiterte aber Jan Niklas Hanske an Reisacher (55.). Eine Minute später war es dann soweit: Nach einer Linksflanke brauchte Bier nur noch den Fuß hinzuhalten und erzielte das 2:1 für die Hausherren. Darauf reagierte Coach Rubeck mit einem Doppelwechsel. Denis Pozder und Erich Sautner kamen für Ajdin Zeric und Rudy Carlier. Das nächste Tor erzielte aber wieder Baunatal. Eine Freistoß-Hereingabe von Ulusoy landete auf dem Kopf von Hanske – und der netzte per Kopf zum 3:1 ein (65.). Fabian Zittlau,  Milorad Pekovic und Denis Pozder sorgten kurz darauf vor dem KSV-Gehäuse noch einmal für Gefahr. Das Zwingende fehlte in diesen Aktionen aber auch. Unterm Strich fuhr der KSV einen noch nicht mal unverdienten Dreier ein. (…)“

Aus Baunataler Sicht sieht der Bericht in der Hessisch-Niedersächsischen Allgemeinen so aus: „(…) Der KSV Baunatal kann doch noch gewinnen. Am Samstag setzte sich der Fußball-Regionalligist 3:1 (1:1) gegen Eintracht Trier durch. Mann des Tages war Doppeltorschütze Nigel Bier. Außerdem traf Jan-Niklas Hanske für die Gastgeber. Dabei ging es für die Hausherren denkbar schlecht los. Nach einem Fehler von Nico Schrader gerieten die Nordhessen in Rückstand – Christoph Buchner köpfte für Trier das 1:0 (12. Minute). Nur acht Minuten später gab’s die nächste kalte Dusche. Schrader musste verletzt das Feld verlassen. Dem KSV Baunatal gehen also weiterhin die Offensivkräfte aus. Doch die Mannschaft von Trainer Tobias Nebe ließ sich nicht hängen und kam durch Nigel Bier kurz vor der Pause zum verdienten Ausgleich (44.). Und eben jener Bier sorgte nach Wiederanpfiff sogar für die Führung. Nach einer herrlichen Flanke von Jan Kaufmann war der Blondschopf per Flugkopfball zur Stelle (56.). 2:1 – und damit nicht genug. Freistoß Tolga Ulusoy, Kopfball Jan-Niklas Hanske, Tor, 3:1 für Baunatal (65.). Ausgerechnet Hanske, in der 55. Minute hatte der Verteidiger noch einen Elfmeter verschossen. Diese Führung ließen sich die Baunataler nicht mehr nehmen und gewannen dank der Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit verdient mit 3:1. (…)“

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