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Für den KSV geht es „einzig und allein um den Klassenerhalt“

Nach dem 0:4 am Dienstag beim 1. FC Kaiserslautern II rangiert der KSV Baunatal mit drei Punkten aus sechs Spielen auf dem vorletzten Rang einen Zähler hinter dem SVE, der allerdings eine Partie weniger auf dem Konto hat.

Dabei lief das jüngste Spiel eine Halbzeit lang nach dem Geschmack der Gäste. Da war der FCK II zwar überlegen und spielerisch stärker. Baunatal verteidigte aber konsequent. Die beste Möglichkeit hatte sogar der KSV. Kurz vor der Pause ließ Lauterns Torhüter Marius Müller den Ball nach einem Schuss von Nico Schrader abklatschen. Jan Kaufmann setzte nach, doch Michael Schindele klärte vor der Torlinie. Pech also für die Baunataler vor der Halbzeit. Und noch mehr direkt nach Wiederbeginn. Ganze zwei Minuten waren gespielt, da brachte Jan-Lucas Dorow die Gastgeber 1:0 in Führung. Danach wurde es doch noch bitter für die Baunataler, obwohl die Gäste nun mutiger nach vorn spielten und vor allem durch Felix Schäfer eine gute Ausgleichschance hatten. Die weiteren Treffer fielen indes auf der anderen Seite…Bitter im Spiel zuvor für die Nordhessen: Nico Schrader hatte im mit 0:1 gegen den 1. FC Saarbrücken verlorenen Heimspiel in der 21. Minute die große Chance zum zwischenzeitlichen Ausgleich, doch seinen Handelfmeter parierte der Torwart des Drittliga-Absteigers, David Hohs.

Der Stamm der Mannschaft ist im Vergleich zur Vorsaison zusammengeblieben, Hochkaräter sind nicht hinzugekommen, außerdem setzt sich die junge Truppe ausschließlich aus Amateuren zusammen. Trainer Tobias Nebe sagte vor der Saison gegenüber der Hessisch-Niedersächsischen Allgemeinen: „Für uns geht es einzig und allein um den Klassenerhalt. Und das wird schwierig genug.“ Nicht zuletzt wollen sich die Baunataler als Team weiterentwickeln. „Wir wollen uns nach und nach steigern.“

Der Verein:

Der Kultur- und Sportverein Baunatal ist der größte Sportklubs Nordhessens.  38 verschiedene Sportarten  werden dauerhaft angeboten.  Von den derzeit rund  6000 Mitgliedern sind über 2000 Kinder und Jugendliche. Ihren Anfang nahm die Tradition der Fußballabteilung  im Jahre 1914. Von 1976 bis 1979 war der Verein in der Zweiten Bundesliga Süd vertreten. In dieser  Zeit bestritt der KSV seine Heimspiele im Auestadion im benachbarten Kassel.  Später ging es runter bis in die Landesliga.  In der Saison 2012/2013 gelang der Aufstieg in die Regionalliga Südwest. Hier wurde man in der Vorsaison Vorletzter, schaffte aber nach diversen Rückzügen und den Aufstiegen der beiden Regionalliga-Vertreter SG Sonnenhof und Mainz 05 II doch noch den Klassenverbleib.  Nachdem sich am 1. Januar 1964 die Gemeinden Altenbauna, Altenritte, Kirchbauna zur Gemeinde Baunatal zusammengeschlossen hatten, fusionierten am 13. April 1964 auch die beiden Sportvereine „KSV Altenritte“ und „KSV Altenbauna“ zum heutigen KSV Baunatal.

Das Stadion:

Das Parkstadion  wurde 1979 eingeweiht und 2008/2009 renoviert. Es hat eine Zuschauerkapazität von 7.578 Plätzen (2.578 überdachte Sitzplätze und 5.000 Stehplätze). Zum Stadionkomplex gehören zusätzlich zwei weitere Rasenplätze, fünf Kleinspielfelder und ein Kunstrasenplatz (seit September 2005).

Bisherige Duelle mit dem SVE:

In der Zweiten Bundesliga Süd und 2013/14 gab es Begegnungen mit der Eintracht. Die Bilanz: in acht Partien gelangen beiden Teams je drei Siege, zwei Mal wurde remisiert. In der Vorsaison gab es in Baunatal ein Trierer 3:0, im Rückspiel im Moselstadion erzielte der KSV ein 1:1.

 

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