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Rubeck kann mit der Außenseiterrolle gut leben…

Kein Spiel wie jedes andere: Dienstag, ab 19.30 Uhr, hat es der SV Eintracht Trier 05 im Moselstadion in seinem fünften Regionalligaspiel  der laufenden Saison mit dem bis jetzt fünf Mal siegreichen und damit noch mit makelloser weißer Weste dastehenden Tabellenführer Sportvereinigung 07 Elversberg zu tun.

„Das ist ein großes Kaliber. Elversberg hat eine erfahrene, körperlich robuste Truppe. Sie spielen geduldig und haben jetzt schon ein enormes Selbstvertrauen“, berichtet Eintracht-Cheftrainer Peter Rubeck vorm Duell mit der Elf von der Kaiserlinde, bei der mit Jerry Karikari und Matze Cuntz zwei Ex-Trierer zu erwarten sind und mit Roland Seitz der langjährige SVE-Trainer als Vorstand  Sport auf der Bank sitzt.

Sowohl beim 3:1-Derbysieg in Saarbrücken, wie auch beim jüngsten 2:1 über den 1. FC Kaiserslautern II hat Rubeck die Saarländer unter die Lupe genommen. Wie den „Nullsiebenern“ beizukommen ist, weiß er – gepaart mit einem kritischen Rückblick auf das Auswärtsmatch am Freitag in Walldorf, das mit 1:2 verloren gegangen war: „Wir müssen wieder die Laufbereitschaft und die Aggressivität an den Tag legen, die uns beim 2:0-Sieg in Homburg und danach beim starken Pokalauftritt gegen den SC Freiburg (0:2 d. Red.) ausgezeichnet haben. „So, wie wir in Walldorf aufgetreten sind, war das ein klarer Rückschritt. Es kann nur über Top-Einstellung, Top-Engagement und eine absolute Geschlossenheit gehen.  Außerdem müssen wir die individuellen Fehler abstellen“, unterstreicht Rubeck.

„Die Fehler wurden klar und unmissverständlich angesprochen. Jetzt zählt aber nur noch Elversberg. Da wollen und müssen wir wieder einiges viel, viel besser machen als zuletzt“, betonte auch Mittelfeldspieler Ajdin Zeric in der Pressekonferenz gut 24 Stunden vor dem Anpfiff des Südwestduells.

Im Nachgang zum Walldorf-Match stellte Peter Rubeck derweil klar, dass die nächtliche Übungseinheit  ab 1 Uhr nichts mit einem Straftraining zu tun hatte: „Sonst hätten wir uns nach der späten Rückkehr wieder morgens  getroffen. So war der Samstag frei und jeder konnte sich das Spiel noch mal in Ruhe durch den Kopf gehen lassen.“

Sonntag wurde indes zusätzlich trainiert, am Montag Abend stand das nächste Training an. Hinzu kommt auch eine Einheit am Dienstag Vormittag. „Ich hatte den Eindruck, dass einige in Walldorf in der ersten Hälfte noch im Bus waren. Wenn wir uns morgens schon treffen,  ist die Konzentration höher“, ist der Coach überzeugt.

Die Antwort auf die Frage, ob Holger  Lemke gegen Elversberg zumindest im Kader ist, soll sich kurzfristig entscheiden. „Er kann im Training im Prinzip  alles mitmachen. In Walldorf haben Ärzte und Physio aber noch kein grünes Licht geben können. Seine Muskelverletzung im Oberschenkel  ist sehr selten. Da muss man aufpassen. Sicher können wir Holger mit seiner Dynamik im Mittelfeld gut gebrauchen. Es bringt aber nichts, wenn ein Einsatz für ihn doch zu früh kommt und er danach vier Wochen ausfällt“, so Rubeck.

Ob es Wechsel in der Startformation gibt, will er auch von den letzten Trainingseindrücken abhängig machen: „Es werden nur Jungs spielen, die genau wissen, um was es hier geht.“

Rubeck wohnt bekanntlich im Saarland, glaubt zu wissen, dass „uns gegen Elversberg keiner so richtig was zutraut“.  Das wiederum findet er gar nicht so schlimm – denn: „Das war vorm Spiel in Homburg genauso. Und dort haben wir ja gewonnen…“

Dieser Artikel wurde mit freundlicher Unterstützung zur Verfügung gestellt vom WOCHENSPIEGEL. Mehr Sport von hier unter www.wochenspiegellive.de/trier/lokalsport.

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