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„Hier sind viele Leute mit jeder Menge Herzblut bei der Sache“

Herzlichen Glückwunsch! Am heutigen Samstag wird unser neuer Schiedsrichterbetreuer Klaus Schwarm  61 Jahre jung – und ist nach wie vor voll infiziert mit dem Fußball-Virus. Schon seit fast zwei Jahrzehnten ist das Schiedsrichterwesen sein Metier: Nach acht Jahren als Abteilungsleiter Fußball bei seinem Heimatklub SV Leitersweiler bei St. Wendel (zwei Aufstiege mit ihm  bis in die Bezirksliga) kam er über seinen Freund Wolfgang Marx zur SV 07 Elversberg, wo er sich fortan 15 Jahre lang bei den Heimspielen an der Kaiserlinde um das Wohl der Unparteiischen kümmerte.

„Es war eine tolle Zeit bei der Sportvereinigung, zwei Mal sind wir in der Zeit in die Regionalliga aufgestiegen, haben dann zum Teil  noch drittklassig gespielt“, erinnert sich Schwarm, dessen Sohn Torsten es einst selbst als Referee bis in die Oberliga geschafft hatte, dann aus beruflichen Gründen aber aufhören musste.

Aus der Elversberger Zeit rühren auch zahlreiche sehr gute Kontakte und sogar Freundschaften zu Schiedsrichtern aus ganz Deutschland her. „Es gibt kaum einen Schiri aus den oberen Ligen, den ich nicht kenne. Ich komme mit allen sehr gut aus. Mir war und ist es immer wichtig, dass sich die Gespanne wohl fühlen und sich voll aufs Pfeifen konzentrieren können“, betont Schwarm.

Sympathien mit der Eintracht hegte er schon seit Ende der neunziger Jahre, die damaligen SVE-Akteuren Ermin Melunovic, Vlado Papic und Vito Milosevic bezeichnet er auch als „gute Freunde“. Als dann im Frühjahr über den damaligen SVE-Coach Jens Kiefer der Draht zur Eintracht neu aufglühte und im Gespräch mit Vorstandssprecher Ernst Wilhelmi klar wurde, dass die Position des Schiedsrichterbetreuers neu zu besetzen wäre, musste er nicht lange überlegen: Nach zwischenzeitlich drei Jahren bei Oberligist Borussia Neunkirchen kümmert sich Schwarm jetzt bei den Blau-Schwarz-Weißen um die Regionalliga-Referees.  Zuvor waren Albert Hamm – natürlich weiterhin im SVE-Ordnerteam aktiv – und Patrick Grewis in vorbildlicher Manier für die Schiris da.

„Hier sind viele Leute mit jeder Menge Herzblut bei der Sache. Die Eintracht ist ein echter Traditionsverein und hat bis ins Saarland hinein viele Fans und Freunde. Ich freue mich sehr, hier jetzt meinen Teil zu einem hoffentlich guten Gelingen und einer positiven Außendarstellung beitragen zu können“, betont der Außendienstmitarbeiter, der derzeit noch in Teilzeit für seinen langjährigen Arbeitgeber Fuji-Film im Einsatz ist.

Das Duell am Dienstag, ab 19.30 Uhr, im Moselstadion mit der Sportvereinigung Elversberg ist für  Klaus Schwarm auch ein Wiedersehen mit vielen früheren Weggefährten und Freunden. Sportlich erwartet er bärenstarke Gäste: „Mit einem 1:1 wäre ich da schon zufrieden.“

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