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Pekovic-Tor reicht nicht – 1:2 in der Kurpfalz

Der Trip in die Kurpfalz blieb ohne zählbaren Erfolg: Am Freitag Abend unterlag der SV Eintracht Trier 05 in seinem vierten Regionalliga-Südwest-Spiel der laufenden Saison mit 1:2 beim Aufsteiger FC Astoria Walldorf – und ist damit vorerst weiter in unteren Tabellengefilden zu finden.

„Uns erwartet eine ganz schwere Aufgabe. Walldorf ist kein normaler Neuling, hat eine hohe spielerische Qualität und kann eine ähnliche Rolle einnehmen wie Zweibrücken oder Neckarelz in der vergangenen Saison.“ Das sagte Peter Rubeck, Cheftrainer des SV Eintracht Trier 05, vor dem Duell unweit von Heidelberg. Und er sollte Recht behalten: Die mit vier Punkten aus drei Spielen gut gestartete Astoria erwies sich als homogener, technisch versierter Kontrahent, der verdient den Dreier behielt.

Dabei erwischte das von knapp 100 Fans unterstützte Team – in gleicher Formation wie zuletzt auch im DFB-Pokal gegen den SC Freiburg (0:2) – mit der Porta auf der Brust noch den besseren Start. In der fünften Minute drosch Rudy Carlier den Ball nach Linksflanke von Kapitän Fabian Zittlau aus kurzer Distanz übers Tor der Walldorfer. Zwei Minuten probierte es Erich Sautner volle – vorbei.

Die Führung der flinken Gastgeber in der neunten Minute. Marcus Meyer konnte unbehelligt von der Torauslinie nach innen passen, aus der Tiefe kam Benjamin Hofmann und versenkte den Ball vorbei am völlig machtlosen Jerome Reisacher.

In der Folge hatte der SVE nur selten echte Durchschlagskraft im Spiel nach vorne. Klasse allerdings der Pass von Sautner auf Carlier, der aber am herauslaufenden Rick Wulle im Gehäuse der Astoria seinen Meister fand (28.). Auch auf der anderen Seite musste der Schlussmann nochmal sein ganzes Können aufbieten: Zwei Minuten vor dem Seitenwechsel war es Meyer, der auf den schließlich abwehrenden Reisacher zulief.

Mit zwei frischen Leuten (Lukas Püttmann für Robin Garnier; Ugur Dündar für Erich Sautner) kam der SVE aus der Kabine. Deutlich mehr Schwung und Biss prägten jetzt das Geschehen bei der Eintracht. In der 49. Minute wurde ein Kopfball von Carlier nach Ecke von Ajdin Zeric gerade noch von der Linie gekratzt. Noch in der gleichen Minute machte dann Milorad Pekovic mit einem Hammer aus 25 Metern den 1:1-Ausgleich! Das Team von Coach Peter Rubeck ließ dann aber wieder nach – und leistete sich noch dazu in der 64. Minute einen Fauxpas. Die Abwehr war hier zu weit aufgerückt. Das nutzte Nicolai Groß aus – und lupfte von der Strafraumkante aus den Ball über den herausstürzenden Reisacher hinweg zum 2:1 ins Netz.

Noch ein Kopfball von Pekovic nach Zeric-Ecke (79.)….: Mehr als diese dürftige Offensivausbeute wollte den Blau-Schwarz-Weißen dann in der zweiten Hälfte der zweiten Halbzeit nicht mehr gelingen. Auf der Gegenseite vergab Walldorf beste Konterchancen.

Lange Zeit, sich ob der Niederlage zu grämen, bleibt nicht. Bereits am Dienstag, 19.30 Uhr, kommt es im Moselstadion zum Vergleich mit dem Topteam SV 07 Elversberg.

 

SVE-Coach Rubeck sagte nach der Partie:: „Aufgrund der ersten Halbzeit ist der Sieg für Walldorf in jedem Fall verdient. Wir hatten in der ersten Hälfte mehr als Glück, nicht höher in Rückstand geraten zu sein. Schade, dass unser Druck zu Beginn der zweiten Halbzeit so schnell wieder verpuffte. Auch diesmal waren die Gegentreffer wieder vermeidbar. Da haben klare Zuordnungen einfach nicht gestimmt. Was den Einsatz angeht, bin ich bis auf Milorad Pekovic von allen anderen ziemlich enttäuscht. Wir haben aber in den anderen Spielen in dieser Saison schon gezeigt, dass wir es besser können. Klar muss jedem heute nochmal geworden sein, dass man an seine  Leistungsgrenze gehen muss, um in der Regionalliga erfolgreich zu sein.“

Dieser Artikel wurde mit freundlicher Unterstützung zur Verfügung gestellt vom WOCHENSPIEGEL. Mehr Sport von hier unter www.wochenspiegellive.de/trier/lokalsport.

 

Aufstellung Astoria: Wulle – Hofmann, Göttlicher, Nyenty, Schön (79. Mohr)– Meyer, Hillenbrand, Kern, Hofbauer (65. Albrecht) – Groß (74. Sieger), Carl.

SVE: Reisacher – Thelen, Hollmann, Buchner, Zittlau – Sautner (46. Dündar), Pekovic, Zeric, Anton (77. Pozder)– Garnier (46. Püttmann), Carlier.

Schiedsrichter: Timo Gerach (Landau in der Pfalz)

Zuschauer: 720

Tore: 1:0 Hofmann (9.), 1:1 Pekovic (49.), 2:1 Groß (64.)

 

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