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Pokal abgehakt, jetzt wieder vollste Konzentration auf die Liga

 

 

„Der Pokal war schön, das Duell mit dem Bundesligisten Sportclub Freiburg eine gute Sache. Mit unserer Leistung konnten wir zufrieden sein. Aber die Sache ist jetzt abgehakt. Unsere vollste Konzentration gilt der Liga.“ Das stellte Fabian Zittlau, Kapitän des SV Eintracht Trier 05, am Donnerstag Nachmittag und damit gut 24 Stunden vor dem Regionalliga-Match am Freitag, 22. August, ab 19.30 Uhr, beim FC Astoria Walldorf klar.

Cheftrainer Peter Rubeck sähe allerdings nur allzu gerne, wenn seine Schützlinge taktisch an das anknüpfen, was sie bei der achtbaren 0:2-Niederlage am Sonntag gegen Freiburg vollbrachten: „Wir haben sie mit drei Leuten vorne zugestellt. Dadurch konnten wir selbst sie als Bundesligisten zu einigen Fehlpässen und Schwierigkeiten im Spielaufbau zwingen.“

Der SVE-Coach betont: „Mein Walldorfer Kollege will sein Spiel durchdrücken, wir unseres. Der, dem es dann auch tatsächlich gelingt, wird wohl auch als Sieger vom Platz gehen.“

Mit einigem Respekt fährt Rubeck am Freitag in die Nähe von Heidelberg: „Astoria ist spielerisch stark, kann eine ähnliche Rolle spielen wie in der vorigen Saison Zweibrücken oder Neckarelz. Mit vier Punkten aus drei Spielen stehen sie gut da – und hätten ähnlich wie wir am Samstag eine Überraschung im DFB-Pokal schaffen können (1:3 gegen Hannover 96, d. Red.).“  Sowohl beim 1:3 der Nordbadener im vergangenen Heimspiel gegen den 1. FC Saarbrücken, wie auch gegen Hannover war Rubeck selbst vor Ort im Astoria-Stadion und nahm den Neuling persönlich unter die Lupe.

Personell kann er fast ganz aus dem Vollen schöpfen. Bis auf den Rekonvaleszenten Michael Dingels war zuletzt alles im Training  dabei, also etwa auch wieder die zuvor längere Zeit verletzt pausierenden Matti Fiedler und Holger Lemke. Zudem habe sich Keeper Chris Keilmann nach seinem zunächst verlorenen Platz zwischen den Pfosten nicht hängen lassen, sondern im Training viel Einsatz und starke Paraden gezeigt.

„Da darf sich keiner so sicher sein, dass er immer spielt“, heizt Rubeck den Konkurrenzkampf an – und ließ bereits durchblicken, dass es im Kader Veränderungen gegenüber dem Freiburg-Spiel geben wird. In der Startformation plante er vorm Abschlusstraining am Donnerstag Abend indes keine Wechsel.

Über die Bedeutung der beiden kommenden Begegnungen in Walldorf und bereits am Dienstag, ab 19.30 Uhr, im Moselstadion gegen den Tabellenführer Sportvereinigung 07 Elversberg ist sich der Eintracht-Trainer bewusst: „Es gilt jetzt, die Basis zu schaffen und nicht in unteren Tabellengefilden hängen zu bleiben. Dass es gerade in diesen zwei Spielen schwer wird, wissen wir nur allzu genau, sind uns aber auch bewusst, dass wir auf einem guten Weg sind.“

Dieser Artikel wurde mit freundlicher Unterstützung zur Verfügung gestellt vom WOCHENSPIEGEL. Mehr Sport von hier: www.wochenspiegellive.de/trier/lokalsport.

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