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Freiburg verliert mit Jogi Löw im Moselstadion

 

Duelle des SV Eintracht Trier 05 mit der zweiten Mannschaft des Sportclubs Freiburg gibt es seit 2012 in der Regionalliga Südwest, etwas länger liegen die Vergleiche des SVE mit der ersten Garnitur der Breisgauer zurück: Zuletzt stand man sich in der Zweitliga-Saison  2002/03 gegenüber. Hier entschied der Sportclub beide Vergleiche knapp mit 1:0 für sich. Bis dahin war die Bilanz aus den beiden gemeinsamen Zweite-Bundesliga-Süd-Spielzeiten zwischen 1978 und ´81 aus blau-schwarz-weißer Sicht noch positiv:  Zwei Mal gewann der SVE gegen den SCF hier und spielte drei Mal remis, verlor nur ein einziges Mal.

Den bisher einzigen Heimsieg gegen den Sportclub gab es am Samstag, 19. Mai 1979. Der legendäre Abwehrchef der Eintracht, der frühere Aachener und Hertha-BSC-Profi Erwin Hermandung, zeichnete hier in der 56. Minute fürs Tor des Tages per Strafstoß  verantwortlich.

Über 90 Minuten bestimmten in dieser Partie hektische Zweikämpfe das Geschehen. Das Spielerische blieb auf der Strecke – angesichts der enormen Bedeutung der Partie kein Wunder: Sowohl für den seit 1976 in der Zweiten Liga vertretenen SVE, wie auch für den Aufsteiger von der Dreisam war die Abstiegsgefahr noch nicht gebannt. „Das belastete zusätzlich, sodass vieles verkrampft wirkte“, hieß es  im Bericht des Trierischen Volksfreunds.

Ein Sonderlob verdiente sich SVE-Akteur Michael Veit, der den Freiburger 450.000-Mark-Torjäger Paul Dörflinger im Griff hatte. Auch Rainer Brinsa spielte stark, legte immer wieder energische Vorstöße hin und holte auch den Elfmeter heraus. Im Freiburger Mittelfeld wusste übrigens ein gewisser Joachim Löw Akzente zu setzen..

Freiburg zeigte insgesamt zu wenig Torgefahr, machte es aber zum Schluss doch nochmal spannend. Damals noch eher selten, wagte sich ihr Torhüter Günther Wienhold am Ende mit nach vorne und sorgte bei einer Ecke für Verwirrung im Trierer Strafraum. SC-Trainer Heinz Baas sagte: „Zweifellos hätte der Trierer Sieg höher ausfallen können, mit etwas Glück machen wir aber das 1:1. So müssen wir noch weiter zittern.“ Sein Gegenüber Lothar Kleim meinte: „Wir haben schon bessere Heimspiele verloren. Aber die Punkte waren letztlich wichtig und daher auch die Nervosität erklärlich.“

„Hauptsache gewonnen“, hieß es im Trierer Lager – der Klassenverbleib war perfekt!

Aufstellungen: SVE: Hümmer – Fink, Hermandung, Veit, Brinsa – Novkovic, Djordjevic (65. Lüders), Histing, Bergfelder (67. Müllner), Leiendecker, Zimmer.

SCF. Wienhold – Steinwarz, Fass, Zele, Bührer – Deinert, Binder, Löw – Susser (65. Willi), Dörflinger, Steinkirchner (74. Crojanin).

Schiedsrichter: Fleischer (Bamberg)

Zuschauer: 2500

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