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Punkten gegen Worms

Es geht Schlag auf Schlag in der Regionalliga Südwest: Am Mittwoch empfängt der SV Eintracht Trier 05 VfR Wormatia Worms zum Derby. Anpfiff im Moselstadion ist um 19.30 Uhr. „Wir wollen unbedingt etwas mitnehmen“, sagte Eintracht Trainer Peter Rubeck im Vorfeld.

Es ist Derby-Zeit: Die Heimspielpremiere der diesjährigen Regionalliga-Saison wird am Mittwoch ausgetragen, zu Gast im Moselstadion VfR Wormatia Worms. „Für beide Mannschaften ist es die gleiche Ausgangslage“, sagte Eintracht-Trainer Peter Rubeck in der Pressekonferenz. Wie der SV Eintracht Trier 05 hat auch Wormatia Worms das erste Spiel in der Regionalliga Südwest verloren. Der kommende Gast unterlag am vergangenen Samstag in der heimischen Arena der Zweitvertretung des 1. FC Kaiserslautern. Mit dem Schlusspfiff hatten die Lauterer einen 3:1-Sieg eingefahren und der Mannschaft von Sascha Eller eine bittere Auftaktniederlage beschert. „Worms hätte das Spiel auch gewinnen können“, sagte Rubeck am Dienstag und mit den Eindrücken des Videostudiums im Hinterkopf.

Für Triers Übungsleiter ist Worms eine Mannschaft, die, wenn man sie lässt, zu starken Leistungen fähig ist. Das junge Team von Eller spielt einen intensiven, leidenschaftlichen Fußball. „Ähnlich wie wir“, sagte Rubeck. Deshalb lautet die Maxime wie gegen Neckarelz: früh attackieren und schnell nach vorne spielen. Diesmal aber mit einer besseren Chancenverwertung.

Das Spiel gegen Neckarelz ist aufgearbeitet, Rubeck zählte vor dem Tor fünf Fehler seiner Mannschaft, die den Treffer durch Szimayer begünstigten. „Wenn du so ein Tor bekommst, dann ist die komplette Vorbereitung hinfällig“, sagte der 52-Jährige.

Nun steht die Vorbereitung auf Worms im Vordergrund. „Es sind mir ein paar Dinge aufgefallen, wie man Worms zu Leibe rücken kann.“ Am Mittwochabend ab 19.30 Uhr besteht vor heimischem Publikum nun die Chance, die aus der Analyse resultierenden Erkenntnisse in die Tat umzusetzen. „Beide Mannschaften dürfen nach der Auftaktniederlage eigentlich nicht leer ausgehen“, schilderte Triers Coach die Ausgangslage.

Wie am Dienstag bekannt wurde, sind die Barbarossa-Städter ein weiteres Mal auf dem Transfermarkt aktiv geworden, verstärken ihre Offensive mit Zahid Findik. Der 23-jährige Allrounder bestritt insgesamt 57 Regionalligaspiele für Eintracht Frankfurt II und den 1. FC Eschborn, erzielte zehn Tore.

Neuzugänge auf der einen Seite, Personalprobleme auf der anderen: Nach seiner Gelb-Roten Karte in der Schlussphase gegen Neckarelz wird Innenverteidiger Torge Hollmann bei der Heimpremiere gesperrt fehlen. „Das bereitet mir seit Tagen schlaflose Nächte“ sagte Rubeck und gab Einblick in sein Seelenleben. Mit Matti Fiedler, Michael Dingels und Robin Koch fallen alle weiteren Innenverteidiger aus. „Eigentlich sind wir auf der Position gut besetzt, aber nicht morgen. Ich werde im Training noch ein, zwei Dinge ausprobieren“, sagte der 52-Jährige und sprach über Alternativen. Demnach könnten Ajdin Zeric oder Milorad Pekovic hinten aushelfen. Aber eigentlich will Rubeck diese Schaltstelle ungern auseinanderbrechen. Es wird wohl noch eine weitere schlaflose Nacht dazu kommen. „Am Ende wird es eine Bauchentscheidung“, kündigte Rubeck an, zuckte mit den Schultern und sagte: „Wir wollen das Publikum schnell auf unsere Seite ziehen und am besten einen Sieg einfahren.“

Besondere Aktion: Sportfreunde können sich freuen: Eintracht Trier und die Arena Trier bieten zum Pokalspiel gegen Freiburg, Sonntag, 17. August, eine besondere Aktion an. Wer Karten für dieses Pokalspiel erwirbt bekommt einen ermäßigten Preis auf das Basketball-Länderspiel, das ebenfalls am Sonntag, 17. August, ab 19 Uhr in der Arena Trier ausgetragen wird. Außerdem gibt es zusätzliche Parkmöglichkeiten bei Marktkauf (ehemals Ratio), Hela Profi Zentrum und Möbel-Fundgrube. So sind Arena und Moselstadion in nur wenigen Minuten zu Fuß zu erreichen.

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