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Trainer Sascha Eller setzt auf fast rund erneuerten Kader

 
 Nur 30 Punkte hatte die Wormser Wormatia in der vergangenen Saison in 34 Begegnungen gesammelt – und schloss auf dem drittletzten Platz ab. Damit wäre der Traditionsklub aus Rheinhessen eigentlich abgestiegen, konnte sich aber dank der Aufstiege der SG Sonnenhof Großaspach und des 1. FSV Mainz 05 II bzw. durch den Rückzug von Eintracht Frankfurt II retten. Daran, die Saison im Tabellenkeller zu verbringen, hatten sie am Rhein angesichts hoher Investitionen eigentlich ganz  und gar nicht gedacht…
 „Wir haben die angestrebten sportlichen Ziele in der vergangenen Saison nicht erreichen können. Aber ich hoffe, dass unser Trainer Sascha Eller und seine Mannschaft endlich wieder für Kontinuität in unserem Verein sorgen werden.“ Diesen Wunsch formulierte Vorsitzender Tim Brauer bei der Mitgliederversammlung des VfR Wormatia Mitte Juli.
 Der bisherige U23-Coach war Mitte März zum Trainer der ersten Mannschaft aufgerückt. Bereits Anfang Oktober des vergangenen Jahres, nach dem Rücktritt von Stefan Emmerling, der im Januar 2013 die Nachfolge von Ronny Borchers angetreten hatte, betreute Eller schon einmal die Mannschaft.  Danach übernahm der erfahrene Hans-Jürgen Boysen das Zepter und blieb bis zu seiner Beurlaubung der Glückloseste im Reigen der drei Profitrainer.
 Der am kommenden Mittwoch 39 Jahre alt werdende Eller ist in Worms geboren, kam in seiner Laufbahn als Aktiver (unter anderem als Junior bei Alemannia Aachen) und Coach (Nachwuchscoach bei Darmstadt 98, dem VfR Mannheim und dem FSV Frankfurt…) schon ein wenig herum.
Zahlreiche Kaderveränderungen verzeichnet Eller zur neuen Runde – darunter Ideal Iberdemaj, der in der vergangenen Saison von der TuS Koblenz zum SC Pfullendorf gewechselt war, und ein großgewachsener Stürmer ist. Der 23-Jährige soll den Konkurrenzkampf mit den bereits verpflichteten Florian Treske (SSV Ulm) und Ali Özgün (VfR Bürstadt) beflügeln.
Außerdem wurde Benjamin Maas vom Zweitliga-Aufsteiger SV Darmstadt 98 verpflichtet. Der 25-jährige Innenverteidiger absolvierte in den beiden vergangenen Spielzeiten insgesamt 36 Spiele in der Dritten Liga und war zuvor als Mannschaftskapitän in 46 Spielen für die SpVgg Greuther Fürth II aktiv, in denen er neun Tore erzielte. „
Viel Dynamik im offensiven Mittelfeld erhofft man sich vom Ex-Elversberger Sascha Wolfert, mit dem sich die Wormatia „schon seit drei Jahren beschäftigt“, so Sportchef Marcel Gebhardt. Enis Saiti (kam vom SV Waldhof Mannheim) soll das Tempo-Defizit auf den Außen beseitigen und für mehr Standardtore sorgen.
Tim Paterok, zuletzt dritter Torwart bei Bundesligist TSG  Hoffenheim, ist derweil als Nummer eins vorgesehen.
Der gebürtige Paderborner spielte als Junior bei Grün-Weiß Paderborn und dem SC 07,  ehe er 2010 als 18-Jähriger zum Regionalligisten 1899 Hoffenheim II wechselte. Vor einem Jahr erhielt er in Hoffenheim einen Profivertrag, kam aber zu keinem Bundesliga-Einsatz.
Hinter der neuen Nummer 1 kämpfen nach Aussage von Torwart-Trainer Christian Adam zwei talentierte Nachwuchs-Keeper um die Stellvertreter-Position von Tim Paterok: Dominik Müller und Timo Utecht erhielten ebenfalls einen Vertrag.
Beim Trainingsauftakt Mitte Juni waren aus dem 2013/14er Kader lediglich Eugen Gopko, Rik Himeleers, Benjamin Himmel, Maximilian Mehring, Alan Stulin, Björn Weisenborn und Jonathan Zinram dabei.
VfR Wormatia Worms Wappen
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