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Holger Lemke eröffnet den Torreigen auf Hybridrasen

Eine Halbzeit lang „naja“, eine Halbzeit lang ganz gut: Erst nach einer über 45-minütigen Anlaufzeit gelang dem SV Eintracht Trier 05 am Montag Abend in einem weiteren Testspiel der Sommervorbereitung noch ein standesgemäßer 5:0 (0:0)-Erfolg beim drei Klassen tiefer angesiedelten Bezirksligisten SG Rascheid/Geisfeld. 300 Zuschauer waren Zeuge der Begegnung, die dank der Unterstützung der Volksbank Hochwald-Saarburg zustande gekommen war.

„Mit dem, was die Jungs in der ersten Hälfte gespielt haben, konnte ich einfach nicht zufrieden sein. Das habe ich ihnen auch in der Halbzeitpause ausdrücklich gesagt. Das war bisweilen sogar arrogant, der Aufwand war viel zu wenig. Immerhin hat die Reaktion gestimmt: In der zweiten Hälfte kam deutlich mehr, obwohl ich natürlich weiß, dass beim Gegner auch die Kräfte schwanden“, bilanzierte SVE-Cheftrainer Peter Rubeck nach dem Abpfiff des Tests auf dem neuen Geisfelder Hybridrasen, der durch unterlegte Kunstrasenmatten fester und wetterresistenter ist – und von allen Beteiligten ausdrücklich gelobt wurde. „Der Platz war super bespielbar. Der Untergrund ist fester und völlig eben“, berichtete etwa SVE-Außenverteidiger Fabian Zittlau, der genauso wie der ebenfalls wochenlang an Leistenproblemen laborierende Christoph Anton und der erst vor wenigen Tagen verpflichtete Milorad Pekovic weitere Spielpraxis sammeln konnte.

Insgesamt tat sich die Eintracht in den ersten 45 Minuten noch sehr, sehr schwer, entwickelte kaum einmal direkten Zug zum Tor und verzeichnete auch kaum eine klare Chance. Die beste vergab Testspieler Lukas Püttmann in der 33. Minute vom Punkt aus, nachdem Robin Garnier zu Fall gebracht worden war – SG-Keeper Simon Jung war in die richtige Ecke abgetaucht und konnte den Elfer parieren.

Müdigkeit nach harten Vorbereitungstagen hin oder her: Die in den zweiten 45 Minuten aufgebotene blau-schwarz-weiße Elf riss sich nach dem Wiederanpfiff von Schiedsrichter Matthias Hennig am Riemen, agierte aggressiver und entwickelte mit schnellen Kombinationen mehr Zug zum Tor. Das 0:1 dann endlich in der 55. Minute, als Holger Lemke ein Missverständnis in der Defensive der SG ausnutzte. Nach gelungener Kombination über Christoph Anton, der zentral nach außen auf Rudy Carlier passte und der wiederum in der Mitte den lauernden Püttmann bediente, stand es nach 63 Minuten 0:2.

Die von Trainer Reiner Knippel („Wir wollten kompakt stehen, das ist uns auch ganz gut gelungen. Hier und da hätte ich mir es gewünscht, wenn wir uns besser befreit hätten.“) grundsätzlich sehr gut eingestellten, mit einer Fünfer-Abwehrkette spielenden Vereinigten aus Rascheid und Geisfeld wurden nun zusehends fahriger – angesichts erst drei absolvierter Vorbereitungseinheiten  nur allzu verständlich. Nach Foul an Christoph Anton verwertete Milorad Pekovic den Strafstoß zum 0:3 (65.). Auf Freistoßvorlage von Ajdin Zeric köpfte der aufgerückte Robin Koch zum 0:4 ein (67.). Mit Sebastian Schmitt trug sich noch ein weiterer Youngster in die Torschützenliste ein (73.).

Mittelfeldspieler Erich Sautner musste genauso wie tags zuvor beim 4:1 in Nusbaum gegen die SG Kyllburg wegen einer Fußprellung passen. Eine MRT soll nun das Ausmaß der Verletzung aufweisen.

Nächster SVE-Test: Mittwoch, 16. Juli, 19 Uhr, im Mayener Nettetalstadion gegen eine Mayener Stadtauswahl. Die Partie findet anlässlich des 100-jährigen Bestehens des SV Rheinland Mayen statt.

Aufstellung Eintracht Trier: Thömmes (46. Keilmann) – Becker (46. Lemke), Fiedler (46. Koch), Buchner (46. Hollmann), Bohr (46. Zittlau) – Thelen (77. Besart Aliu), Pekovic (67. Schmitt), Garnier (46.Carlier), Spang (46. Zeric), Dündar (46. Anton) –  Pozder (28. Püttmann).

 

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