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Porta-Nigra-Cup, Tag eins: Heiße Spiele, große Hitze, coole Sache

Ganz schön ins Schwitzen kamen am Samstag die Nachwuchskicker beim großen Turnier um den Porta-Nigra-Cup auf dem Moselstadiongelände – und das einerseits wegen der hochsommerlichen Temperaturen über der 30-Grad-Marke, andererseits aber auch aufgrund der vielen engen, spannenden Duelle in den Wettbewerben der jeweiligen Altersklassen. Dabei fielen in drei der insgesamt fünf Turniere die Entscheidungen – jeweils setzten sich vor über den Tag verteilt 800 Zuschauern Teams von Gastgeber und Ausrichter SV Eintracht Trier 05  durch.  Weiter geht es am Pfingstsonntag, ab 13 Uhr.

„Plaaaaaaaaaaaatsch!“ Kurz vor der Siegerehrung des C-Junioren-Turniers kam Marcel Lorenz, Coach der SVE-U14, sogar noch in den Genuss einer Wasserdusche, die ihm seine Schützlinge verabreicht hatten. Groß waren Freude und Ausgelassenheit nach dem knappen 2:1-Finalsieg über den starken TSV Schott Mainz.   Jordy Kinss hatte die Eintracht kurz nach dem Anpfiff bereits in Führung gebracht, die Landeshauptstädter konnten dann aber ausgleichen. Einen Freistoß, den es nach einem mit rot geahndeten Foul des Mainzer Torwarts gegeben hatte, zimmerte Pascal Güth in der 28. und damit vorletzten Minute ins Netz. Auf den weiteren Plätzen des C-Junioren-Turniers landeten der FC 08 Homburg, der sich im kleinen Finale mit 3:0 gegen die JSG Stahl/Mötsch hatte durchsetzen können. Fünfter wurde der U14-Nachwuchs der Sportvereinigung 07 Elversberg, Sechster und  Letzter wurde die keinesfalls enttäuschende, ersatzgeschwächt angetretene DJK St. Matthias Trier.

Nicht nur in diesem Turnier hatte Roman Gottschalk, im Eintracht-Vorstand für die Jugend zuständig,  „gute, abwechslungsreiche Spiele“ gesehen. Der Platzverweis für den unglücklichen Mainzer Keeper war die absolute Ausnahme – ansonsten verliefen die Partien absolut fair ab. „Die Spieler haben es den Schiedsrichtern insgesamt auch recht einfach gemacht“, wusste Michael Maxheim, einst selbst aktiver Referee, stellvertretender Sportkreis-Vorsitzender und erst vor einer Woche ins Präsidium des Sportbundes Rheinland gewähltes Mitglied.

Die B-Junioren spielten in ihrem Turnier derweil keine Finalpartien aus, sondern absolvierten ausschließlich Begegnungen in einer Vierergruppe. Auf dem Moselstadion-Hauptplatz hatte die SVE-U16 unter Coach Knut Budzisch am Ende drei Siege errungen. Je vier Punkte aus drei Partien erzielten der FSV Trier-Tarforst und die Sportvereinigung 07 Elversberg, die JSG Ehrang trat ohne Zähler die (kurze) Heimreise an.

Ein Dutzend Teams umfasste das E-Junioren-Turnier auf zwei Kleinfeldern. Eindrucksvoll dominierte hier die von Marco Platz trainierte U11, die nach ihren drei Vorrundenspielen neun Punkte und 26:0-Tore auf dem Konto hatte und anschließend im Viertelfinale der JSG Burbach beim 11:2 und dem VfL Trier (später Dritter vor dem SV Speicher) beim 6:0 im Viertel- und Halbfinale nicht den Hauch einer Chance ließ. Auch die bis dahin so guten und erfolgreichen Kicker des SV Mehring mussten dann im Endspiel die Stärke des SVE anerkennen – und unterlagen nach zwei Treffern von Noah Lorenz, Niklas Batz und Tom Fritzen mit 4:0. Den kritischen Moment beim 1:0 entschärfte Torwart Leon Mohm, indem er einen Strafstoß klasse parierte. „Wir waren bei insgesamt sechs Mal 20 Minuten Spielzeit voll gefordert, gerade bei der Hitze. Meine Jungs haben das aber sehr gut gemacht. Die Eintracht war im Finale einfach besser“, sagte Mehrings Trainer Andreas Klein bei der Siegerehrung, in der es für den Gewinner nicht nur den begehrten Pokal, sondern für die nachfolgenden Mannschaften aus den Händen von Vorstandsmitglied Roman Gottschalk auch noch einen original WM-Ball und einen Gutschein zu Besuch eines Heimspiels der SVE-Regionalligamannschaft gab.

So, wie der Mehringer Übungsleiter lobten auch viele andere die reibungslose Organisation, für die der SVE mit seinen insgesamt 80 Helfern an zwei Turniertagen verantwortlich zeichnet. „Es ist einfach mal cool, gegen andere Teams zu spielen, die wir noch nicht so kennen“, waren sich zudem Peter, Jannick, Faton und Florian – allesamt E-Junioren des FC Bitburg – einig.

„In den Gesprächen mit Trainern und Eltern haben  wir ein sehr positives Feedback bekommen, was unsere stärkere regionale Ausrichtung und die Ausdehnung auf mehrere Turniere angeht“, sagte Arno Kömen, Mitglied des Kompetenzteams Jugend des SVE. Daran wolle man bei der siebten  Auflage des Porta-Nigra-Cups in jedem Fall festhalten und das Konzept dann verfeinern. „Uns schwebt ein eigenes Quali-Turnier für Mannschaften aus der Region vor. Die Besten daraus sollen sich dann mit Nachwuchsmannschaften von Profiklubs aus dem In- und Ausland messen“, so Kömen.

Bei freiem Eintritt geht es am Pfingstsonntag, ab 13 Uhr, weiter. Ab 13 Uhr kommt es dann auf dem Moselstadion-Gelände zu Turnieren der U12 und U13. Acht Mannschaften nehmen am Vergleich des jüngeren D-Jugend-Jahrgangs teil, darunter neben dem SVE I und II unter anderem auch Wormatia Worms, der FC Hennef und der VfL Trier.  Bei der U13 mischt ein Dutzend Teams mit, darunter neben der Eintracht auch der FK 03 Pirmasens, der TSV Schott Mainz, die JSG Wittlich, die SG Eintracht Kaiserslautern und der Luxemburger Klub CS Grevenmacher.

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