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Der Sportclub Freiburg kommt ins Moselstadion!

Erneut führt der DFB-Pokal den SV Eintracht Trier 05 mit einem attraktiven Gegner zusammen: Am frühen Sonntag Abend zogen U21-Nationaltrainer Horst Hrubesch und ARD-Brasilien-Expertin Fernanda Brandao den Bundesligisten Sportclub Freiburg als Spielpartner des SVE für die erste Hauptrunde, die zwischen dem 15. und 18. August ausgetragen wird.

„Wir freuen uns auf den SC Freiburg, der seit seinem erstmaligen Aufstieg 1993 bis jetzt auf insgesamt 15 Jahre in der Bundesliga blicken kann und schon eine Hausnummer im deutschen Profifußball ist“, sagte Eintracht-Vorstandsmitglied Roman Gottschalk kurz nach der Auslosung. Ein besonderes Match wird es für Innenverteidiger Torge Hollmann. Der heute 32-Jährige trug zwischen 2002 und ´05 das Dress der Breisgauer, für die er überwiegend  in der zweiten Mannschaft zum Einsatz kam: „Ich habe noch einige Kontakte zu Personen aus dem Umfeld der Mannschaft, wie etwa Betreuer, Physiotherapeut und zur sportlichen Leitung. Von daher ist es schon kein Spiel wie jedes andere für mich. Aber auch grundsätzlich ist es ein klangvoller Name. Ich hoffe auf ein gut gefülltes Moselstadion – und auf viele Fans, die wir danach auch zu den Ligaspielen bei uns begrüßen dürfen.“

Unter Trainer Christian Streich gelang dem SCF in der abgelaufenen Saison erneut der Klassenverbleib – und das trotz gegenüber der Konkurrenz zum Teil deutlich geringerer wirtschaftlicher Mittel. Diesmal sprang der 14. Platz für die Freiburger heraus. Im Team standen abermals viele Eigengewächse, die ein gelungenes Beispiel für die nachhaltige Jugendförderung am Fuße des Schwarzwaldes sind.

SVE-Pokallegende und Co-Trainer Rudi Thömmes weiß um die Schwere der Aufgabe: „Freiburg wird uns bestimmt nicht unterschätzen, auch sie brauchen den einen oder anderen Euro aus dem Pokalwettbewerb. Von daher wären mir andere Gegner lieber gewesen. Aber auch diese Aufgabe wollen wir mit großer Leidenschaft angehen – und alles versuchen, das Unmögliche möglich zu machen.“

Rund 50 Fans, Spieler und Verantwortliche verfolgten die ARD-Live-Übertragung der DFB-Pokalauslosung in der Klubgaststätte „Nullfünf“, darunter auch der langjährige SVE-Anhänger Michael Hug. „Ich kann mich noch an einige Pflichtspiele in der Zweiten Bundesliga gegen den SC Freiburg erinnern. Schön, dass wir sie jetzt auch mal im Pokal zu Gast haben. Sicher hätten die Topklubs wie Bayern München oder Borussia Dortmund für mehr Begeisterung gesorgt, doch einen Bundesligisten zugelost zu bekommen, ist auf jeden Fall gut.“

Duelle mit der U23 des Sportclubs gab es in den vergangenen Jahren in steter Regelmäßigkeit in der Regionalliga. Begegnungen mit dem SCF I gab es zuletzt in der Zweitligasaison 2002/03. Hier unterlag das Team mit der Porta auf der Brust dem Sportclub zwei Mal knapp mit 0:1. Der letzte Sieg aus Trierer Sicht datiert vom 24. Januar 1981, einem  Auswärtsspiel der Zweiten Bundesliga Süd. Harald Aumeier (71.) und Lothar Leidendecker (85.) sicherten damals vor 4500 Zuschauern im Dreisamstadion den 2:0-Erfolg der Blau-Schwarz-Weißen. Insgesamt ist die Freiburger Bilanz mit je drei Siegen und Remis und zwei Niederlagen leicht positiv.

Ein organisatorischer Hinweis: Der SVE gibt rechtzeitig die Daten zum Kartenvorverkauf bekannt. Vorherige Bestellungen sind daher zwecklos!

Zur weiteren Auslosung:

Drittligist SC Preußen 06 Münster empfängt den Deutschen Rekordmeister und Titelverteidiger FC Bayern München. Pokalfinalist und Vizemeister Borussia Dortmund muss ebenfalls bei einem Drittligisten antreten, den Stuttgarter Kickers. Champions-League-Teilnehmer Schalke 04 reist zu Zweitliga-Absteiger Dynamo Dresden.

Die Partien

FC Homburg – Borussia Mönchengladbach
Chemnitzer FC – FSV Mainz 05
FSV Optik Rathenow – FC St. Pauli
Eintracht Trier – SC Freiburg
BSV SW Rehden – VfR Aalen
Preußen Münster – Bayern München

Bremer SV – Eintracht Braunschweig
Holstein Kiel – 1860 München
VfL Bochum – VfB Stuttgart
MSV Duisburg – 1. FC Nürnberg
Viktoria Köln – Hertha BSC
Stuttgarter Kickers – Borussia Dortmund

SV Alemannia Waldalgesheim – Bayer Leverkusen
Dynamo Dresden – Schalke 04
1. FC Magdeburg – FC Augsburg
FV Illertissen – Werder Bremen
Sieger aus Viktoria Berlin/Tasmania Berlin – Eintracht Frankfurt
RB Leipzig – SC Paderborn

Sportfreunde Siegen – FSV Frankfurt
SV Wehen-Wiesbaden – 1. FC Kaiserslautern
Darmstadt 98 – VfL Wolfsburg
Kickers Würzburg – Fortuna Düsseldorf
Carl-Zeiss Jena – Erzgebirge Aue
USC Paloma – 1899 Hoffenheim

SV Waldkirch – Greuther Fürth
FT Braunschweig – 1. FC Köln
Energie Cottbus – Hamburger SV
FC Neubrandenburg – Karlsruher SC
Arminia Bielefeld – SV Sandhausen
FC Astoria Walldorf – Hannover 96

1. FC Heidenheim – Union Berlin
Kickers Offenbach – FC Ingolstadt

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