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„Trotz der Niederlage ein toller Fußballabend“

Einmal mehr hat es der SV Eintracht Trier 05 geschafft: Das 3:0 am Mittwoch Abend im Finale um den Bitburger-Rheinlandpokal brachte zum 13. Male den „Pott“. Lesen Sie hier Auszüge aus diversen Medienberichten:

Zur Ausgangsposition schreibt der Trierische Volksfreund: „(…)Auf dem Papier war auch eine andere Sache klar. Die SG Altenkirchen/Neitersen hatte ein Heimspiel. Trier war im eigenen Moselstadion nur Gast. Dass die Westerwälder aber auch stimmungsmäßig den Ton angaben, war so nicht vorhersehbar. Rund 200 Anhänger hatten den Rheinlandliga-Absteiger begleitet. Zu Heimspielen kommen normalerweise nur 100 bis 150 Zuschauer. Lautstark feuerten die Gästefans ihr wacker auftretendes Team an – bemerkenswert.(…)“

Zur personellen Lage beim SVE steht auf www.5vier.de: „(…)Interimstrainer Rudi Thömmes musste auf die angeschlagenen Matthias Cuntz, Fabian Zittlau und Christoph Anton verzichten. Der ebenfalls fragliche Michael Dingels saß zumindest auf der Bank. Für Zittlau verteidigte Lars Bender auf der rechten Seite, Fouad Brighache ging auf links. Marco Quotschalla und Ken Asaeda übernahmen die Positionen auf den Flügeln im Mittelfeld, Kuduzovic kam im defensiven Mittelfeld zum Einsatz.(…)“

Die erste Hälfte fasst www.16vor.de so zusammen: „(…)Auch so manchen Entlastungskonter des Underdogs sieht man auf dem Rasen, doch offensiv geht von den Westerwäldern wenig Gefahr aus – zu groß scheint der Respekt vor den Hausherren. Diese versuchen es in der ersten Halbzeit immer wieder mit Schüssen aus der Distanz, es ist jedoch stets ein Fuß eines Abwehrspielers dazwischen. Besonderes Pech hat Triers erfolgreichster Torschütze: Bereits in der 14. Minute muss Sylvano Comvalius wegen einer Oberschenkelzerrung ausgewechselt werden. Er wird durch Lars Guenther ersetzt. Wenig später macht sich nicht nur bei den Trierern auf dem Rasen etwas mehr Lockerheit breit. Steven Kröner zieht zentral an mehreren Leuten vorbei an den Strafraum und setzt mit einem satten Schuss den Ball zum 1:0 unter das Lattenkreuz – Torwart Jan Humberg ist chancenlos (18.). An der Taktik der SG ändert dies wenig. Weiterhin werden die Reihen eng gemacht, bis zu zehn Spieler übernehmen die Verteidigung. Allerdings funktioniert beim SVE nun das Spiel über die Außen etwas besser.

Die zweite Hälfte bilanziert www.lokalo.de so: „(…)Kurz nach Wiederanpfiff die Großchance für Marco Quotschalla. Der Stürmer wird von Abelksi schön in Szene gesetzt. Sein Heber kann Jan Humberg gerade noch so über das Tor lenken. Nach der anschließenden Ecke dann das 2:0. Nach der Hereingabe von Abelski kommt Kuduzovic in der Mitte mit dem Kopf an den Ball. Seinen ersten Versuch kann Humberg noch parieren, gegen den Nachschuss ist er jedoch machtlos. Kuduzovic auch im Mittelpunkt der nächsten Möglichkeit. Nach einer scharfen Hereingabe von rechts hat er das 3:0 auf dem Fuß. Sein Schuss aus zwei Metern geht jedoch über das Tor. In der 61. Minute das 3:0 für die Trierer. Nach einem Foul von Florian Sander an Alon Abelski im Strafraum gibt Schiedsrichter Alexander Müller Strafstoß. Den fälligen Elfer verwandelt Kuduzovic. Vor 1490 Zuschauern im Moselstadion ein gerechter Zwischenstand, der allerdings nicht die Überlegenheit der Eintracht widerspiegelt. Das Eckenverhältnis tut dies. 11:1 Ecken nach 65. Minuten sprechen eine klare Sprache. Die Trierer Eintracht klar überlegen und mit guten Chancen. Marco Quotschalla verzieht aber aus halbrechter Position. Großes Chancenplus, spielerische und läuferische Überlegenheit, jedoch erst 3:0 nach 68. Minuten. Es wäre mehr drin gewesen, wenn man die Chancen konsequent zu Ende gespielt hätte. Aktivster Mann bei der SG Altenkirchen – Torhüter Jan Humberg, der bei einem Freistoßvon Kröner in der 70. Minute alles zeigen muss, um das vierte Gegentor zu verhindern. In den letzten Minuten plätscherte das Spiel vor sich hin. Altenkirchen konnte und Trier wollte anscheinend nicht mehr. Die Gastgeber kamen kaum noch aus der eigenen Hälfte, die Eintracht verwaltete das Geschehen souverän, ohne zwingend zu Großchancen zu kommen.(…)“

Trier zieht mit dem Pokalsieg in die erste Runde des DFB-Pokals ein und darf sich auf einen Stimmen zum Spiel hat der WOCHENSPIEGEL auf www.wochenspiegellive.de/trier/ lokalsport: „(…)„Auch solche Spiele muss man erst einmal gewinnen. Wir haben die Aufgabe insgesamt gut gelöst – und freuen uns jetzt auf ein attraktives Los im DFB-Pokal“, sagte Eintracht-Innenverteidiger Torge Hollmann kurz nach dem Abpfiff. Unter den versammelten Journalisten wurde SG-Keeper Humberg zum „Man of the Match“ gewählt. „Das ist eine große Auszeichnung. Für uns war es trotz der Niederlage ein toller Fußballabend“, sprudelte es aus dem gerade erst von einem Rippenbruch genesenen Schlussmann heraus. SG-Trainer Cornel Hirt war denn auch zufrieden mit der taktisch disziplinierten Vorstellung seines Teams. Nicht umsonst sprach sein Gegenüber Rudi Thömmes von einem „phasenweise schweren Spiel für uns“. Und FVR-Präsident Walter Desch meinte: „Wir haben einen tollen Fußballabend erlebt. Mein Dank gilt unserem Partner, der Bitburger Brauerei, dem Schiedsrichtergespann, das ohne eine gelbe Karte auskam sowie beiden Mannschaften und Trainern.“(…)“

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