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Extra-Applaus für „Faz“

Eine glatte 1:4-Niederlage gegen den Vizemeister SC Freiburg II musste der SV Eintracht Trier 05 zum Saisonfinale am Samstag quittieren. Lesen Sie hier Auszüge aus diversen Medienberichten:

Zu Personellem schreibt der Trierische Volksfreund: „(…)Weil mehrere angeschlagene Spieler nicht im Kader standen (Fabian Zittlau, Michael Dingels, Matthias Cuntz, Christoph Anton) und Interimstrainer Rudi Thömmes mit Lars Bender sowie Sylvano Comvalius zwei Stammkräfte zunächst draußen ließ, schlug in der Trierer Startelf die Stunde der Reservisten. Zwei von ihnen zeichneten für die Eintracht-Führung in der 26. Minute verantwortlich: Nach einer weiten Flanke von Lars Guenther von der rechten Seite hielt Fahrudin Kuduzovic am zweiten Pfosten den Fuß hin. SCF-Torwart Dominic Bergdorf kam erst hinter der Torlinie an den Ball. Kuduzovic war vor der Partie genauso wie Matthias Cuntz, Andreas Lengsfeld und Alon Abelski von SVE-Vorstandsmitglied Roman Gottschalk verabschiedet worden. Das Quartett verlässt die Eintracht sicher nach dieser Saison.(…)“

Den Spielverlauf gibt in der ersten Hälfte www.5vier.de so wieder: „(…)Die Partie selbst begann schleppend. In der Anfangsphase war beiden Teams der fehlende sportliche Ehrgeiz deutlich anzumerken, lediglich Eintrachts Alon Abelski konnte nach knapp zehn Spielminuten mal für ein bisschen Gefahr vor dem Gehäuse von Gästekeeper Bergdorf sorgen. Nach einem Doppelpass mit Marco Quotschalla hatte der quirlige Spielmacher ein bisschen Platz vor dem Strafraum, verfehlte mit seinem strammen Schuss aber das Tor. Die bis dato beste Phase der Partie läuteten dann aber die Gäste ein. Nach einem Stockfehler von SVE-Kapitän Fouad Brighache hatte Tim Albutat Platz, setzte rechts den mitgelaufenen Dennis Russ in Szene, der das Leder dann aber knapp am linken Pfosten vorbeischob. Chris Keilmann im Tor der Eintracht wäre wohl chancenlos gewesen. Statt jedoch weiter Druck zu machen, zogen sich die Gäste wieder in die eigene Hälfte zurück und ließen die Hausherren von der Mosel kommen. Nachdem Marco Quotschalla per Kopf noch an SC-Torhüter Bergdorf scheiterte (24.), machte es ausgerechnet Fahrudin Kuduzovic nur zwei Minuten später besser. Nach einem schönen Pass von Christopher Spang hatte Lars Guenther auf der rechten Seite viel Platz und flankte die Kugel in Richtung des langen Pfostens, wo “Faz” das Bein lang machte und zum 1:0 vollendete. Nach drei Jahren bei der Eintracht verabschiedet sich der Bosnier also mit einem Treffer von der Mosel. In der Folge verflachte die Partie wieder zusehends, erst kurz vor der Halbzeit wurde es nochmal hektisch. Erst scheiterte Freiburgs Amir Falahen mit einem Schuss aus der Drehung noch knapp, dann hatte er in der 43.Minute freie Bahn. Eine schöne Hereingabe von Charles-Elie Laprevotte nickte der große Stürmer in die Maschen des Trierer Gehäuses – der 1:1 Ausgleich. Mit diesem Resultat ging es dann auch in die Pause.(…)“

Das Geschehen im zweiten Durchgang beschreibt www.lokalo.de wie folgt: „(…)In Minute 47 die Chance zur erneuten Führung für die Trierer. Alon Abelski kommt an den Ball. Sein Heber aus knapp 35 Metern segelt über den Freiburger Schussmann aufs Tornetz. Aber auch die Freiburger kommen zu ihren Chancen. Nach schönem Zuspiel auf Caleb Stanko erzielt dieser im zweiten Versuch das 2:1 für die Braisgauer (56.). Ein Minute zuvor war Florian Kath bereits freistehend vor Keilmann gescheitert. Freiburg besser im Spiel und auch verdient in Führung. Amir Falahen hatte in der 65. Minute das 3:1 auf dem Fuß, als er auf der linken Strafraumseite schön in Szene gesetzt wird. Sein Versuch, Keilmann mit einem Heber zu überlisten, missglückte jedoch. Von der Eintracht nur noch selten offensiv zwingende Aktionen nach vorne. Ungenaue Pässe und kaum kreative Ideen lähmten das Spiel in der zweiten Hälfte. Auch die besser eingestellte Freiburger Defensive machte es den Trierern schwer. Nach einem Abschlag von Torhüter Dominic Bergdorf das 3:1. Der Freiburger Stürmer kann fast ungehindert in den Trierer Strafraum eindringen und nur noch per Foul gestoppt werden. Den fälligen Elfmeter verwandelt Amir Falahen sicher. (83.)Die Entscheidung in diesem Spiel war gefallen. Doch es kommt noch schlimmer für die Eintracht. Nur zwei Minuten erzielt Nico Zwinper das 4:1.(85.) Es herrschte Chaos im Strafraum der Eintracht. Niemand konnte den Ball klären.(…)“

Stimmen zum Spiel gibt es (auch) von www.16vor.de: „(…)“Ruuuuudi” zeigte sich nach dem Spiel verärgert über den Anschlusstreffer vor der Pause, bis dahin “war die Mannschaft gut im Spiel”. Der Sieg gehe aber absolut in Ordnung. Wegen der Personalnot haben seine Spieler nun zwei Tage frei. Erst am Dienstag wird sich auf das Saisonfinale vorbereitet. Sowohl Vorstand Harry Thiele als auch Thömmes kündigen in der Pressekonferenz den Pokalsieg an. So könnte die Spielzeit doch noch versöhnlich enden. (…)“

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