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In der 67. Minute das Highlight von Homburg

Mit einer 0:2-Niederlage endete das letzte Heimspiel des SV Eintracht Trier 05 in der laufenden Regionalliga-Südwest-Saison. Lesen Sie hier Auszüge aus diversen Medienberichten.

Mit personellen Gedankenspielen beschäftigt sich der Trierische Volksfreund in seinem Bericht, der auch auf www.fupa.net nachzulesen ist: „(…)Nach einer turbulenten Woche wegen des erneuten Trainerwechsels (Peter Rubeck beerbt zur neuen Saison den nach Homburg abgewanderten Jens Kiefer) ist in der Trierer Mannschaft eine Unsicherheit spürbar. Wie geht es weiter? Mit welchen Spielern? Mit welchem Konzept?
Unter Rubeck werden sich in der nächsten Saison an mehreren Tagen pro Woche die Trainingseinheiten in die frühen Abendstunden verlagern, da der Coach seinem Beruf als kaufmännischer Angestellter in den SHG-Kliniken Völklingen weiterhin nachgehen wird (der TV berichtete). Um das Pendeln effektiver zu gestalten, will sich Rubeck in Trier ein Zimmer mieten. Geplant sind zudem einzelne Vormittagseinheiten, über deren Leitung noch nichts bekannt geworden ist. Eine Möglichkeit: Ein routinierter Spieler (Torge Hollmann?) übernimmt dort das Kommando. So läuft es derzeit auch bei Rubecks aktuellem Verein SVN Zweibrücken mit Verteidiger Andreas Backmann. Bleibt die Frage, wie die Mannschaft künftig aussehen wird angesichts begrenzter finanzieller Mittel. Aus dem Defensivverbund werden womöglich einige Spieler bleiben (sicher: Dingels, Buchner; möglich: Hollmann, Zittlau, Brighache, unklar: Konrad). Größerer Handlungsbedarf wird im Mittelfeld und im Sturm bestehen. Matthias Cuntz und Alon Abelski haben das Interesse höherklassigerer Clubs geweckt. Ein Verbleib von Sylvano Comvalius dürfte auch eher unwahrscheinlich sein. Bei Marco Quotschalla, Ken Asaeda, Lars Guenther und Fahrudin Kuduzovic scheint die Zukunft völlig offen. Christoph Anton hat einen Vertrag. Möglich erscheint der Verbleib von Steven Kröner, Christopher Spang und Lars Bender.(…)“

Zur personellen Situation im Homburg-Match  schreibt www.5vier.de: „(…)Im Vergleich zum Heimspiel in der vergangenen Woche gegen Kickers Offenbach stellte das Interimsgespann Rudi Thömmes/Daniel Lingfeld das Eintracht-Team auf zwei Positionen um. Alon Abelski, der sich beim Aufwärmen vor der Partie gegen die Hessen eine kleine Blessur zuzog, war wieder genesen und stand für Christoph Anton in der Startformation. Der 22-jährige Anton klagte über Probleme im Leistenbereich. Der Deutsch-Japaner Ken Asaeda durfte für Fabian Zittlau auflaufen – sein zweites Spiel von Beginn an seit seiner Verpflichtung in der Winterpause. Zittlau wurde aufgrund seiner langen Verletzungspause geschont. Sowohl Anton als auch Zittlau standen nicht im Kader. Lars Bender, der in der letzten Begegnung noch im offensiven Mittelfeld agierte, lief in Homburg als Rechtsverteidiger auf. Kapitän Fou Brighache rückte dafür auf die linke Abwehrseite.(…)“

Den Spielverlauf gibt www.lokalo.de wieder: „(…) Das Spiel, in dem es für beide Mannschaften tabellarisch um nichts mehr ging, begann verhalten. Homburg war optisch aktiver, die Eintracht spielte abwartend. Die erste Chance für die Gäste in Minute 12. Nach einer Flanke von Asaeda  von rechts, kommt Sylvano Comvalius an den Ball. Sein Abschluss ist für den Homburger Keeper jedoch kein Problem. Zehn Minuten später wiederum die Chance für den Trierer Stürmer. Nach einer schönen Kombination über Cuntz und Abelski kommt Comvalius zum Schuss. Sein Ball klatscht aber nur an die Querlatte.

Die Eintracht nun besser, jedoch wie so meist in den letzten Wochen zu harmlos vor dem gegnerischen Tor. Die Homburger scheinen beeindruckt, versuchen es meist durch den Ex-Trierer Mario Klinger. Häufig stehen die Saarländern bei ihren Offensiv-Aktionen jedoch im Abseits oder scheitern an der gut gestaffelten Eintracht-Abwehr. In der 38. Minute das 1:0 für die Gastgeber. Nach einem Freistoß der Eintracht am 16er der Homburger kontern die Saarländern die Entracht eiskalt aus. Claudio Bellanave sprintet Richtung Tor von Chris Keilmann, umkurvt den herausstürmenden Keeper und schiebt zur Führung ein. Ein kleiner Seitenhieb der Homburger Fans. Sie skandieren “Wenn wir wollen, kaufen wir euch auf!”

Zu Beginn der zweiten Halbzeit musste Rudi Thömmes früh wechseln. Mathias Cuntz konnte mit Knieproblemen nicht weitermachen. Bleibt zu hoffen, dass es nichts Ernsthaftes ist und er der Eintracht im Rheinland-Pokal zur Verfügung steht. In der 67. Minute das Highlight einer chancenarmen Partie. André Kilian kann über die rechte Seite Richtung Trierer Tor ziehen und aus 20 Metern zum Abschluss kommen. Der Ball schlägt unhaltbar für Keilmann im Winkel des Trierer Tores ein. Die Eintracht nur noch durch Standards im Vormarsch. Doch auch diese bringen keine Gefahr. Dennis Gerlinger hatte in der 77. Minute das 3:0 auf dem Fuß, sein Schuss landet allerdings im Homburger Wald.  Das Spiel nun merklich schwächer als in der ersten Halbzeit. Es macht wenig Spaß. Das merken auch die ersten Zuschauer, die bereits Minuten vor Schlusspfiff das Stadion verlassen.

Mit den beiden Trainerpersönlichkeiten beschäftigt sich der Artikel auf www.wochenspiegellive.de/trier/lokalsport: „(…) Ein Thömmes steht aktuell in den Auswärtsspielen von Eintracht Trier im Moment scheinbar fast  immer im Mittelpunkt. Nachdem der 17-jährige Dominik Thömmes vor 14 Tagen in der Partie bei der zweiten Mannschaft vom Namensvetter aus Frankfurt nach der Verletzung von Torhüter Andreas Lengsfeld ins kalte Wasser geworfen worden war, blickten am Samstag alle Augen auf seinen Vater, den ehemaligen Zweitligaspieler und SVE-Ikone Rudi Thömmes, welcher unter der Woche interimsweise das Traineramt von Jens Kiefer übernommen hatte.   Kiefer heuerte dagegen für die kommende Spielzeit beim heutigen Gegner Homburg an, welcher aktuell noch vom inzwischen 69-jährigen Trainerfuchs Robert Jung (u.a.  Mainz, Salmrohr, Pirmasens, Worms) trainiert wird.(…)“

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