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Mainz will in Pfullendorf Platz zwei verteidigen

Die drittletzte Runde im Rennen um die beiden Aufstiegsrelegationsplätze in der Regionalliga Südwest steht an diesem Wochenende an. Am 32. Spieltag will der aktuelle Tabellenzweite FSV Mainz 05 II seine Position am Freitag (ab 19.00 Uhr) mit einem Sieg beim Schlusslicht SC Pfullendorf verteidigen.

Dass sich der SCP trotz des bereits feststehenden Abstiegs nicht hängen lässt, stellte die Mannschaft von Trainer Stephan Baierl zuletzt eindrucksvoll unter Beweis. Die Pfullendorfer siegten sensationell beim Tabellenführer SG Sonnenhof Großaspach (2:0). „Wir wollen uns mit ordentlichen Leistungen aus der Liga verabschieden“, so Baierl.

Die Mainzer verpassten durch zwei Niederlagen in Folge eine noch bessere Ausgangsposition für den Saisonendspurt. Aktuell ist der FSV punktgleich mit dem SC Freiburg II, der allerdings auf eine Zulassung zur 3. Liga verzichtet, und hat nur noch einen Zähler Vorsprung auf die U 23 des 1. FC Kaiserslautern, die zuletzt in Mainz 1:0 siegte. Tabellenführer SG Sonnenhof Großaspach ist bei acht Punkten Abstand wohl außer Reichweite. Mit Michael Falkenmayer steht in Reihen des FSV auch ein ehemaliger Pfullendorfer. Der 31-Jährige absolvierte in fünf Jahren 165 Pflichtspiele für den SCP.

Traditionsduell zwischen Trier und Offenbach

Wenn sich die Saison in zwei Wochen dem Ende neigt, werden die Verantwortlichen der Offenbacher Kickers, die ebenfalls am Freitag (ab 19.00 Uhr) beim SV Eintracht Trier gastieren, wohl ein wenig unglücklich sein. Denn der OFC kam zuletzt immer besser in Tritt. Seit acht Partien sind die Offenbacher ungeschlagen (vier Siege, vier Remis). Dank der Erfolgsserie der vergangenen Wochen entledigten sich die Kickers endgültig aller Abstiegssorgen und rangieren mittlerweile auf Platz acht.

Die Eintracht, die unter der Woche ein Testspiel gegen eine japanische Auswahl 2:3 verlor, kann nur noch theoretisch in das Rennen um die Relegationsplätze eingreifen. Der Rückstand auf den Tabellenzweiten FSV Mainz 05 II beträgt acht Punkte. „Aufsteigen können wir schon länger nicht mehr. Dass meine Jungs aber gerade in den Heimspielen noch einmal alles raushauen wollen, ist ganz klar“, sagt Triers Trainer Jens Kiefer: „Maßstab sollten die starke kämpferische Vorstellung beim 1:0 über den Tabellenzweiten Mainz 05 II und der auch fußballerisch gute Auftritt vom jüngsten 2:0 bei Eintracht Frankfurt II sein“, so Kiefer, der auf Stammtorhüter Andreas Lengsfeld (Muskelbündelriss) verzichten muss.

Die Bilanz in dem Traditionsduell zwischen Trier und Offenbach ist recht ausgeglichen. 18 Mal kreuzten sich die Wege. Acht Spiele gewann der OFC, sechs Partien gingen an Trier. Die übrigen vier Begegnungen endeten mit einem Remis.

Baunatal mit Minimalchance auf Klassenverbleib

Vor dem Aufeinandertreffen der beiden Aufsteiger KSV Baunatal und SVN Zweibrücken am Samstag (ab 14.00 Uhr) herrschen ganz unterschiedliche Voraussetzungen. Während der SVN bereits seit Wochen den Klassenverbleib sicher hat, sind die Chancen der Baunataler, den direkten Wiederabstieg verhindern zu können, nur noch theoretischer Natur.

Acht Zähler Rückstand auf den SSV Ulm 1846 (Platz 16) lassen KSV-Spielertrainer Tobias Nebe nicht unbedingt positiv auf die letzten Saisonspiele schauen. „Unser Strohhalm ist jetzt sehr dünn“, äußert sich der 32-Jährige. Gegen Zweibrücken kann Nebe nicht auf Daniel Borgardt zurückgreifen. Der 22-jährige Abwehrspieler fehlt wegen seiner zehnten Gelbe Karte. Der SVN, der Daniel Meisenheimer ebenfalls wegen einer Gelbsperre nicht einsetzen kann, verlor nur eines seiner jüngsten acht Auswärtsspiele.

Homburg mit Pokal-Euphorie nach Neckarelz

Bereits drei Spieltage vor dem Ende der Saison ziehen die Verantwortlichen der SpVgg Neckarelz, die gleichzeitig den FC 08 Homburg empfängt, ein positives Fazit der ersten Regionalliga-Saison. „Wir haben rechtzeitig und ohne Not den Klassenverbleib gesichert, was für unsere Verhältnisse eine stolze Leistung darstellt. Wir können zufrieden sein mit dem Erreichten, sowohl mit den Punkten als auch mit der sportlichen Leistung“, sagt Präsident Dr. Thomas Ulmer. Der Grundstein für den Erfolg ist klar: Die Mannschaft von Trainer Peter Hogen stellt aktuell die beste Heimmannschaft der Liga.

Auch für die Homburger hat die Saison trotz einer enttäuschenden Rückserie einen mehr als versöhnlichen Abschluss gefunden. Der FCH gewann am Mittwoch das Landespokal-Finale des Saarlands gegen den Drittligisten SV 07 Elversberg 2:0 (2:0) und machte damit nach den Offenbacher Kickers als zweites Team der Regionalliga Südwest den Einzug in die erste Runde des DFB-Pokals perfekt. Auf Seiten von Neckarelz muss Giuseppe Burgio wegen der fünften Gelbe Karte pausieren, FCH-Spieler Emil Noll ist ebenfalls gelbgesperrt.

Hessen Kassel will Negativserie beenden

Der aktuelle Südwest-Meister KSV Hessen Kassel will ebenfalls am Samstag (ab 14 Uhr) gegen den SC Freiburg II seine Negativserie von fünf Partien ohne Sieg beenden. Kurios: Nur eines dieser fünf Spiele verlor die Mannschaft von Trainer Matthias Mink, vier Partien endeten mit einem Remis. Für die „Löwen“ ist die Begegnung gegen die Breisgauer auch eine Möglichkeit, ihre durchwachsene Heimbilanz aufzubessern. Aus seinen bisherigen 15 Spielen vor heimischem Publikum sammelte der KSV lediglich 21 Punkte.

Die Gäste aus Freiburg müssen die 457 Kilometer weite Fahrt ohne Angreifer Daniele Gabriele antreten. Der 19-Jährige ist nach seiner fünften Gelben Karten nicht spielberechtigt. Ein Wiedersehen mit dem ehemaligen Arbeitgeber gibt es für KSV-Spieler Gabriel Gallus.

Verwandelt Großaspach den dritten Matchball?

Die SG Sonnenhof Großaspach will am Sonntag (ab 14.00 Uhr) im Auswärtsspiel bei der TuS Koblenz endgültig die letzten Zweifel an der Meisterschaft aus dem Weg räumen. Zuletzt verpasste es die SGS durch zwei Niederlagen in Folge, vorzeitig den entscheidenden Schritt zu gehen. „Wir haben die richtigen Schlüsse aus den Niederlagen gezogen. Die Spannung innerhalb der Mannschaft war wegen unseres komfortablen Vorsprungs nicht mehr so groß. Nun müssen wir uns wieder auf das Wesentliche konzentrieren und zu unserer alten Form zurückfinden“, äußert sich SGS-Trainer Rüdiger Rehm.

Die Befürchtung, dass seine Mannschaft den Acht-Punkte-Vorsprung auf den Tabellenzweiten FSV Mainz 05 II noch verspielen könnte, hält sich in Grenzen. „Wir müssen den Punkt jetzt endlich machen. Kleine Schwankungen im Laufe einer Saison sind menschlich“, so Rehm, der auf den gelbgesperrten Moritz Kuhn verzichten muss. Die Koblenzer hatten in den vergangenen Wochen Ladehemmungen in der Offensive. Seit drei Partien warten die Anhänger der TuS auf einen Treffer ihrer Mannschaft.

FCK II will fünften Sieg casino online in Folge

Dank ihrer guten Leistungen in den vergangenen Wochen (vier Siege in Folge) kann die Zweitvertretung des 1. FC Kaiserslautern vor dem Reserve-Duell gegen Eintracht Frankfurt II am Sonntag (ab 14.00 Uhr) noch auf den begehrten zweiten Relegationsrang hoffen. Die „Roten Teufel“ sind dem direkten Konkurrenten FSV Mainz 05 II dicht auf den Fersen.

Der FCK hat aus dem Hinspiel gegen die Eintracht noch ein etwas gutzumachen. Damals unterlag Kaiserlautern in Hessen 2:3. Es war die einzige Partie in dieser Saison, in der die Pfälzer mehr als zwei Treffer hinnehmen mussten. Nach 31 Spieltagen stellt die Mannschaft von Trainer Konrad Fünfstück mit nur 24 Gegentoren die beste Abwehr der Liga. Die Eintracht kassierte zuletzt zwei 0:2-Niederlagen und konnte in diesem Jahr lediglich einen Auswärtssieg (3:2 beim SC Freiburg II) einfahren.

Ulm ohne Rodriguez bei Wormatia Worms

Zu einem direkten Duell um einen möglichen Nichtabstiegsplatz kommt es am Sonntag (ab 14.00 Uhr) zwischen dem VfR Wormatia Worms und dem SSV Ulm 1846. Noch sind die Wormser gegenüber den Ulmer „Spatzen“ mit einem Zähler im Vorteil. Dank dreier Siege in Serie zog der VfR, der zusammen mit dem 1. FC Kaiserslautern II die meisten Unentschieden (12) der Liga auf dem Konto hat, erst am vergangenen Spieltag am SSV vorbei.

Aber auch die Ulmer präsentieren sich aktuell in guter Verfassung. Die Mannschaft von Trainer Oliver Unsöld kassierte in ihren vergangenen fünf Partien nur eine Niederlage. Allerdings kann der SSV in Worms nicht mit Garcia Ruben Rodriguez planen. Er fehlt wegen einer Gelbsperre.

Waldhof wieder einmal ohne Rotsünder Bektasi

Die U 23 von 1899 Hoffenheim trifft am Montag (ab 19 Uhr) zum Abschluss des 32. Spieltages vor eigenem Publikum im Dietmar-Hopp-Stadion auf den SV Waldhof Mannheim. Nach anfänglichen Schwierigkeiten haben sich beide Mannschaften durch eine gute Rückrunde frühzeitig ins Mittelfeld der Tabelle abgesetzt und hatten nur wenig mit dem Abstieg zu tun.

SVW-Trainer Kenan Kocak kann wieder einmal nicht mit Shqipon Bektashi planen. Der Angreifer sah am vergangenen Spieltag gegen Wormatia Worms (0:2) bereits seine dritte Rote Karte in der laufenden Spielzeit. Außerdem hat er auch noch eine Gelb-Rote Karte auf dem Konto. Für Mannheims Torwart Kevin Knödler ist die Partie eine Reise in die Vergangenheit. Der Schlussmann lief von 1999 bis 2005 für die Hoffenheimer auf.

Alle Tore des 31. Spieltages sehen Sie weiterhin unter folgendem Link bei DFB-TV:

http://tv.dfb.de/video/regionalliga-suedwest-torshow-vom-31-spieltag/8228/

 

Der 32. Spieltag:

 

Freitag, 9. Mai (19.00 Uhr)

Eintracht Trier Kickers Offenbach
SC Pfullendorf 1. FSV Mainz 05 II

 

Samstag, 10. Mai (14.00 Uhr)

KSV Baunatal SVN Zweibrücken
KSV Hessen Kassel SC Freiburg II
SpVgg Neckarelz FC 08 Homburg

 

 Sonntag, 11. Mai (14.00 Uhr)

1. FC Kaiserslautern II Eintracht Frankfurt II
TuS Koblenz SG Sonnenhof Großaspach
Wormatia Worms SSV Ulm 1846

 

Montag, 12. Mai (19.00 Uhr)

1899 Hoffenheim II Waldhof Mannheim

 Die aktuelle Tabelle vor dem 32. Spieltag:

 

Pl.

Mannschaft

 

Spiele

G

U

V

Torverh.

Tordiff.

Pkt.

1

  SG Sonnenhof Großaspach

31

20

6

5

58 : 31

27

66

2

1. FSV Mainz 05 II

31

17

7

7

57 : 33

24

58

3

SC Freiburg II

31

17

7

7

57 : 36

21

58

4

1. FC Kaiserslautern II

31

15

12

4

56 : 24

32

57

5

SV Eintracht Trier

31

13

11

7

48 : 31

17

50

6

SVN Zweibrücken

31

14

8

9

42 : 33

9

50

7

SV Waldhof Mannheim

31

13

8

10

42 : 37

5

47

8

Kickers Offenbach

31

12

9

10

33 : 26

7

45

9

SpVgg Neckarelz

31

11

9

11

36 : 41

-5

42

10

FC 08 Homburg

31

11

8

12

46 : 41

5

41

11

1899 Hoffenheim II

31

12

3

16

45 : 40

5

39

12

TuS Koblenz

31

10

9

12

35 : 36

-1

39

*13

Eintracht Frankfurt II

31

11

5

15

44 : 49

-5

38

14

KSV Hessen Kassel

31

8

12

10

36 : 54

-18

37

15

VfR Wormatia Worms

31

6

12

13

30 : 51

-21

30

16

SSV Ulm 1846

31

7

8

16

36 : 50

-14

29

17

KSV Baunatal

31

5

6

20

29 : 66

-37

21

18

SC Pfullendorf

31

4

5

24

25 :76

-51

17

* Eintracht Frankfurt II wird sich nicht um eine Zulassung zur Regionalliga Südwest 2014/2015 bewerben. Gemäß § 47 der Spielordnung reduziert sich die Anzahl der sportlichen Absteiger somit.

Durch den Abstieg des 1. FC Saarbrücken aus der 3. Liga erhöht sich die Anzahl der Absteiger auf mindestens drei (inkl. Eintracht Frankfurt II). Sollte auch die SV 07 Elversberg aus der 3. Liga absteigen, gibt es mindestens vier Absteiger (inkl. Eintracht Frankfurt II).

 

mspw/sdo ,08.05.14rl

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