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„Enges Spiel, in dem die Tagesform entscheiden wird“

„Unsere beiden letzten Auftritte waren absolut in Ordnung. Daran wollen wir jetzt unbedingt anknüpfen – und unsere kleine Serie fortsetzen.“ Jens Kiefer, Cheftrainer des SV Eintracht Trier 05, geht das Regionalliga-Heimspiel am Freitag, ab 19 Uhr, gegen Kickers Offenbach mit Tatendrang und Zuversicht an, will mit seinen Schützlingen nach dem 1:0 über Mainz 05 II und dem 2:0 bei Frankfurt II den dritten Sieg in Folge feiern.

Den Optimismus schürt die Personallage: „Bis auf unsere Langzeitverletzten Albutrin Aliu, Michael Dingels,  Erik Michels und Andy Lengsfeld, der sich ja am Samstag in Frankfurt einen Muskelriss am Oberschenkel zugezogen hat, sind alle Mann an Bord.“ Auch Torwart Chris Keilmann ist wieder im Training. Rund zehn Tage, nachdem er einen Muskelfaserriss am Hüftbeuger erlitten hat, konnte der Keeper am Mittwoch bereits wieder individuell arbeiten. „Da hat alles sehr gut geklappt. Wenn er auch das Abschlusstraining ohne Probleme übersteht, wird er spielen“, ließ Coach Kiefer in der Pressekonferenz am Donnerstag Nachmittag durchblicken. Rückt erneut A-Junior Dominik Thömmes zwischen die Pfosten, ist das für Kiefer auch keinerlei Grund zur Beunruhigung: „Der Junge hat das nach seiner Einwechslung in Frankfurt cool gemacht.“

Bei Mittelfeldantreiber Matthias Cuntz sind die Kniebeschwerden zwar noch nicht abgeklungen, „er steht aber gegen Offenbach zur Verfügung“, war Kiefer einen Tag vor dem Match überzeugt.

Den OFC schätzt der SVE-Übungsleiter stark ein: „Sie haben nicht umsonst zuletzt acht Mal nicht verloren.“ Beim jüngsten, etwas mageren 1:1 daheim gegen die Spielvereinigung Neckarelz musste Kiefers Kollege Rico Schmitt derweil auf einige Leistungsträger verzichten. „Die Kickers sind gut besetzt, aber wiederum auch nicht besser als wir. Ich erwarte ein enges Spiel, in dem die Tagesform entscheiden wird“, so Kiefer abschließend.

Die ablaufende Woche stand bei der Eintracht bekanntlich auch im Zeichen der Planungen für die neue Saison: Im Test  am Dienstag  Morgen  gegen eine japanische Auswahl  (2:3) wirkten vier Probespieler mit. Weitere drei nahm Kiefer in der Vorwoche unter die Lupe. „Ein, zwei  interessante Leute waren dabei, auch der eine oder andere Japaner“, so Kiefer. Insgesamt bezeichnet er den Stand der Vertragsgespräche  – auch und insbesondere mit den Mitgliedern aus dem bestehenden Kader – als „ordentlich“.

Dass Anfang Mai mit Christoph Buchner, Christoph Anton und Michael Dingels erst drei Akteure für 2014/15 an den Verein gebunden sind, kann ihn fürwahr nicht beunruhigen: „Es ist nicht mehr so wie vor 15 Jahren, als man Ende Februar den Kader schon fast stehen hatte. 80 Prozent der Verträge werden Ende Mai /Anfang Juni gemacht. Und in diesem Zeitraum wollen auch wir reagieren können.“

Dieser Artikel wurde mit freundlicher Unterstützung zur Verfügung gestellt vom WOCHENSPIEGEL. Mehr Sport von hier: www.wochenspiegellive.de/trier/lokalsport.

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