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TuS-Trainer fordert Willen, Galligkeit und absoluten Kampf

Zweieinhalb Wochen sind es gerade einmal her, als sich die TuS Koblenz und der SV Eintracht Trier in der Regionalliga Südwest gegenüberstanden. Seinerzeit erkämpfte sich die TuS einen 1:0-Erfolg und feierte damit einen ganz wichtigen Dreier auf dem Weg zum Klassenverbleib.

Viel steht (auch und insbesondere) im nächsten Aufeinandertreffen beider Teams am Mittwoch, 2. April, ab 19 Uhr, im Stadion Oberwerth auf dem Spiel:  Wenn sich die Schängel und der SVE erneut duellieren, geht es um den Einzug ins Halbfinale um den Bitburger-Rheinlandpokal.  Hier wartet Rheinlandligist SG 2000 Mülheim-Kärlich als Gegner. Im Finale wartet der Sieger des Rheinlandliga internen Vergleichs zwischen der SG Altenkirchen und den Sportfreunden Eisbachtal. Mit dem Einzug in die erste DFB-Pokal-Hauptrunde verbunden sind bekanntlich fette Einnahmen von garantierten rund 100.000 Euro an Fernsehgeldern plus Einnahmen aus dem Eintritt – in Trier und Koblenz käme das angesichts knapper Kassen einem warmen Regen gleich.

„Der Pokal wird in dieser Partie noch nicht vergeben. Das gebieten schon der Anstand und der Respekt vor den noch im Wettbewerb verbliebenen Mannschaften. Gleichwohl ist der Sieger der Partie am Mittwoch der große Favorit“, stellte Thomas Theisen, Geschäftsführer der Koblenzer, in der TuS-Pressekonferenz am Montag klar.

Mit 2500 bis 3000 Zuschauern rechnet man am Deutschen Eck. Das Punktspiel beider Teams verfolgtem am 16. März 2391 Besucher. Zuletzt kamen indes nur 1617 Fans auf den Oberwerth – und die wurden beim 1:2 gegen den SVN Zweibrücken einigermaßen enttäuscht.

Gerade einmal 20 Sekunden dauerte es, da war die makellose Gegentorbilanz der TuS aus den jüngsten vier Begegnungen ohne einem einzigen Gegentreffer nur noch Makulatur. Abdessamad Fachad erzielte das frühe Tor für den Gegner, der ein weiteres durch Rudy Carlier und Ebewa-Yam Mimbala in Co-Produktion (61.) folgen ließ – das sollte in der Summe reichen, um eine an diesem Tag stark umgekrempelte Elf des Gastgebers knapp mit 2:1 (1:1) auf Distanz zu halten. Mehr als das zwischenzeitliche 1:1 durch Michael Stahl (45.+1) wollte der TuS nicht gelingen.

Coach Evangelos Nessos wurde in der „Rhein-Zeitung“ wie folgt zitiert: „Ich war seit meinem Amtsantritt im September des Vorjahres noch nie so von meiner Mannschaft enttäuscht. So geht das einfach nicht. Da müssen sich einige hinterfragen, was sie heute hier auf ihrer Ego-Schiene abgeliefert haben. Der Sieg des Gegners ist absolut verdient.“

Gegen die Eintracht fordert er nun wieder das, was seine Schützlinge bereits Mitte März so stark gemacht hatte: „Wir müssen alles mobilisieren, wollen sie bekämpfen, mit Willen und Galligkeit ihnen den Schneid abkaufen.“

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