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"Ich sehe hier ein riesengroßes Potenzial"

 Am Montag hatte er seinen ersten Arbeitstag beim SV Eintracht Trier 05, am Dienstag stellte sich Jens Schug offiziell als neuer Geschäftsführer bei einer Pressekonferenz vor: Der 35-Jährige ist Nachfolger von Dirk Jacobs und hat einen Vertrag bis Mitte 2016 unterzeichnet.  

Zunächst beschrieb Vorstandsmitglied Roman Gottschalk indes noch einmal den Werdegang der Verpflichtung von Schug: „Wir standen rund zwei Monate in Kontakt, haben uns immer wieder zu Gesprächen getroffen und Vorstellungen intensiv ausgetauscht. Der Vorstand und der Aufsichtsrat haben ein sehr gutes Gefühl, dass wir erfolgreich zusammen arbeiten werden.“

Schug, der zehn  Jahre lang beim 2100 Mitglieder zählenden Breitensportverein SFG Bernkastel in leitender  Funktion tätig war (Geschäftsführer und Vorsitzender), will „kurz- und mittelfristig Konzepte auf den Weg bringen, wie sie für einen professionellen Fußballverein wichtig sind“.

Der frühere Landesliga- und Verbandsligafußballer des SV Weiersbach aus der Nähe von Birkenfeld hat 2003 seine Sportlehrer-Ausbildung in Trier absolviert und „hier das riesengroße Interesse an der Eintracht hautnah miterlebt“. Mit seinem Wirken und seinen Ideen will er nun mithelfen, die Eintracht als fußballerische Nummer drei in Rheinland-Pfalz zu etablieren – am besten eine Liga höher. „Mich dafür einzusetzen, ist eine Riesenmotivation für mich. Im Verein sehe ich ein riesengroßes Potenzial“, stellte Schug vor den anwesenden Journalisten klar. Für ihn ist es „eine Ehre für solch einen Traditionsverein wie die Eintracht arbeiten zu dürfen“.

Seine Aufgabe sei es, die Basis für den sportlichen Erfolg zu schaffen. Dazu müsse „im Verein ein Rädchen ins andere greifen“, so  der am saarländischen Bostalsee lebende Schug weiter.  Den Arbeitsfeldern Sponsoring, Geschäftsstelle und auch Bereichen innerhalb  der Jugendabteilung gilt sein Hauptaugenmerk.   Was die Gewinnung von Geldgebern angeht, will Schug nicht überreden, sondern vielmehr überzeugen: „Es gilt Win-win-Möglichkeiten aufzuzeigen.“

Zunächst sieht es der neue Mann an der SVE-Verwaltungsspitze als besonders wichtig an, „die Entscheider im Verein kennen zu lernen und zu schauen, an welchen Stellschrauben wir kurzfristig drehen können“. Schug bezeichnet sich als Teamplayer, für den Kommunikation und ergebnisbezogenes Handeln von großer Bedeutung sind.

„Ich kann Menschen begeistern und glaube, meine Stärken  zu kennen. Deshalb habe ich jetzt noch einmal eine neue berufliche Herausforderung gesucht und bin sehr gerne bereit, die Entwicklung hier beim SV Eintracht Trier 05 mitzugestalten“, so Schug abschließend.

Im Bild: Roman Gottschalk begüßt den neuen Geschäftsführer Jens Schug (rechts)

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