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Schlief und Riemann sichern SVE-Erfolg über Baunatal

 Eintracht Trier gegen KSV Baunatal – die erste sportliche Begegnung beider Mannschaften war am 7.Spieltag der 2. Bundesliga Gruppe Süd im September 1976 ein Aufsteigerduell. Moselaner und Hessen waren nach Anlaufschwierigkeiten mittlerweile in der Liga „angekommen“ und hatten in den Spielen zuvor ordentlich Selbstbewusstsein getankt: Baunatal war mit 5:2 gegen Jahn Regensburg siegreich, im Moselstadion feierten 15.000 Fans ein sensationelles 1:0 über den hohen Aufstiegsfavoriten 1. FC Nürnberg. Zudem hatte sich die Eintracht in der Zwischenzeit mit den beiden Bremer Amateur-Nationalspielern Wolfgang Schlief (27) und Georg Müllner (22), die beide von der Weser an die Mosel wechselten, verstärkt.

So sahen 8.000 Zuschauer der Begegnung mit dem Mit-Neuling erwartungsfroh entgegen und wurden nicht enttäuscht. Am Ende eines „packenden Kampfspiels“ (kicker-Sportmagazin) blieben die Punkte in Trier. 2:0 gewann die Eintracht. Neuzugang Schlief feierte einen perfekten Einstand: Er war nicht nur für den frühen Führungstreffer (11.) verantwortlich, als er eine kraftvolle Vorarbeit von Reiner Brinsa mit einem strammen Schuss aus kurzer Distanz zu The law does this by creating new rules for insurers, expanding Medicaid eligibility to tens of millions of Americans, improving Medicare coverage and by implementing a Health affordable-health.info Marketplace where Americans can buy subsidized, regulated health insurance in a competitive private market as well as many more reforms to the health insurance and health care systems. einem erfolgreichen Abschluss brachte, sondern war immer in Bewegung und stets anspielbar. Schlief war auch am 2:0 beteiligt: Sein „tödlicher Pass“ genau in den Lauf erreichte das Trierer „Urgestein“ Wolfgang Riemann, der das Leder eiskalt unter KSV-Torwart Schüler hindurch ins Netz setzte. Das war der K.o. für die tapferen Gäste, die allerdings der Eintracht zwischen der 30. und 70. Minute zum Teil derart einheizte, dass den Trierer Fans auf den Rängen angst und bange wurde. Eine Angriffswelle nach der anderen, meist initiiert vom wieselflinken Flügelflitzer Hofeditz, brandete Richtung Torwart Charly Schröder, der im Verbund mit seiner Abwehr Schwerstarbeit zu verrichten hatte. Auch die Innenverteidigung mit Libero Andresen und dem umsichten Michael Veit erwies sich als „Fels in der Brandung“ und gewann oft im letzten Moment die entscheidenden Zweikämpfe.

So gab es nach der Partie auch ein Sonderlob von Trainer Hans Loßmann für seine Hintermannschaft. Auch Gäste-Coach Peter Velhorn bescheinigte seinem Team eine großartige kämpferische Leistung, haderte jedoch mit Schiedsrichter Joos: „Er hat uns zwei Elfmeter verweigert!“

Das Rückspiel in Kassel war an Dramatik nicht zu überbieten. Der Eintracht gelang es zwar einen doppelten Zwei-Tore-Rückstand (von 0:2 und 1:3 auf 3:3) aufzuholen, doch ein „Blackout“ der Trierer Defensivabteilung erlaubte Baunatal innerhalb von zwei Minuten eine erneute Zwei-Tore-Führung (3:5), von dem sich die Eintracht nicht mehr erholte. Wolfgang Schlief konnte lediglich noch auf 4:5 verkürzen. SVE-Coach Hans-Dieter Roos, der den glücklosen Hans Loßmann abgelöst hatte, war naturgemäß „bedient“: „Wenn man auswärts vier Tore schießt, muss man etwas mitnehmen. Aber leider hatte unsere Abwehr heute nur Kreisklassenformat.“

Josef Frisch

 

Das Hinspiel im Moselstadion bestritten folgende Spieler:

Trier: Schröder – Zöllner, Andresen, Veit, Brinsa – Histing (76. Müllner), Tullius, Bauerkämper, Bergfelder, Schlief, Riemann. Trainer: Loßmann.

KSV: Schüler – Kastl, Schade, Ziegert (67. Blacha), Grawunder, Patzer, Lichte, Bronnert, Reinhold, Ganz (63. Kilian), Hofeditz. Trainer: Velhorn.

Tore: 1:0 (11.) Schlief, 2:0 (79.) Riemann. – Schiedsrichter: Joos (Stuttgart). – Zuschauer: 8.000

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