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„Wieder einsatzfreudigen Fußball bieten – und gewinnen!“

Nicht lange haben die Akteure des SV Eintracht Trier 05 Zeit, sich ob der 0:1-Niederlage am Dienstag bei der TSG Hoffenheim II zu grämen: Bereits am Samstag, ab 14 Uhr, geht es um die nächsten Regionalliga-Punkte, wenn der KSV Baunatal zu Gast im Moselstadion ist.

„Wir wollen an unsere gute Vorstellung vom 3:0 am vorigen Freitag gegen Worms anknüpfen, zu Hause Gas geben und auch den Mut zum Risiko im Spiel nach vorne haben“, betont der seit Mitte der Vorwoche amtierende Cheftrainer Jens Kiefer.

Allzu gerne hätte er mit seinen Schützlingen auch in Hoffenheim gepunktet. Die Gründe, dass es nicht zu etwas Zählbarem im Kraichgau reichte, machte er an „unserem nicht immer sauberen Passspiel und sonstigen technischen Mängel“ fest. „Hier müssen wir einfach wieder konzentrierter agieren“, fordert der 39-Jährige. Vom Engagement her konnte er seinem Team indes keinen Vorwurf machen nach der Pleite im Dietmar-Hopp-Stadion: „Die Jungs haben sich voll rein gehangen. Das war alles absolut okay.“

Keinen Zweifel lässt er an seiner Forderung, den Tabellenvorletzten aus Baunatal „auf jeden Fall“ besiegen zu wollen, weiß aber auch, dass sich der Aufsteiger nach massiven Startproblemen inzwischen stabilisiert hat. Dienstag gab es gar ein klares 3:0 über Mitaufsteiger SpVgg Neckarelz, zuvor punktete man auch schon im großen Derby beim unmittelbaren Nachbarn KSV Hessen Kassel  und gleich nach der Winterpause auch beim FC 08 Homburg (jeweils 1:1).

„Die Unterstützung von den Rängen gegen Worms hat der Mannschaft und mir gut gefallen. Wir wollen den Leuten wieder einsatzfreudigen Fußball bieten, gewinnen – und uns so auch positiv auf das Viertelfinale im Bitburger-Rheinlandpokal am kommenden Mittwoch in Koblenz einstimmen“, kündigt Kiefer an.

Aufeinandertreffen  mit Baunatal haben aus Trierer Sicht übrigens schon eine gewisse Tradition: Schon vor dem 3:0 im Hinspiel gab es ein halbes Dutzend Aufeinandertreffen mit dem Klub aus der 26000 Einwohner zählenden VW-Stadt in Nordhessen: In seinen drei Zweitliga-Spielzeiten zwischen 1976 und ´79 duellierte der KSV sechs Mal mit der Eintracht. Die Punktspielbilanz ist – das Hinspiel der laufenden Saison eingerechnet – ausgeglichen: Jeweils gab es drei Siege sowie ein Remis. Besonders turbulent ging´s am 12. Februar 1977 in Baunatal zu. Herbert Maciossek und Siegfried Bronnert brachten den KSV mit 2:0 in Front (18./19.). Riemann verkürzte (33.). Klaus Ganz stellte den alten Abstand wieder her (47.). Dann kam die Eintracht zurück ins Spiel. Schlief machte in der 59. Minute das 3:2, Heinz Histing glich aus (65.). Wiederum Bronnert (66.) und Erhard „Beppo“ Hofeditz ließen dann aber wieder die KSV-Anhänger jubeln. Das 5:4 durch Rolf Bauerkämper war nur noch Ergebniskosmetik (89.). Zu Hause gewann der SVE bislang zwei Mal gegen den KSV und spielte ein Mal unentschieden.

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