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Der neue Trainer setzt erste "Duftmarken"

Einen perfekten Einstand feierte Jens Kiefer, der neue Cheftrainer des SV Eintracht Trier 05, am Freitag Abend: Wormatia Worms wurde gleich mit 3:0 besiegt. Lesen Sie hier Auszüge aus diversen Medienberichten.

Fragen wirf der Trierische Volksfreund in seiner Rückbetrachtung auf: „(…)Löst dieser Treffer die Blockaden? Befreiend wirkte das Tor von Marco Quotschalla nach einer halben Stunde im Team von Eintracht Trier allemal. Nach einer Flanke von Christoph Anton traf der „Fan-Stürmer“ mit einem Kopfball aus kurzer Distanz.(…) Ist die Lockerheit wieder da? Triers neuer Trainer Jens Kiefer hatte personell nicht viel verändert, dafür aber taktisch andere Duftmarken gesetzt. Er ließ in einer 4-4-1-1-Formation spielen. Lars Bender verteidigte rechts hinten – eine Rolle, die der 26-Jährige einst auch bei der TuS Koblenz inne hatte. Thomas Konrad begann in der Innenverteidigung. Michael Dingels musste passen, weil er sich im Abschlusstraining eine schmerzhafte Bauchmuskelverletzung zugezogen hatte. Christoph Buchner nahm auf der Bank Platz. Abelski pendelte als Ballverteiler zwischen Sturm und offensivem Mittelfeld.(…)“

Zum Spielverlauf schreibt www.5vier.de: „(…)Vor 1785 Zuschauern stand der SVE von Beginn an hoch und versuchte die Wormser Defensive schon in ihrer eigenen Hälfte unter Druck zu setzen. Vor allem im Zweikampfverhalten zeigte sich die Elf des neuen Trainers Jens Kiefer im Gegensatz zum letzten Spiel beim Derby in Koblenz stark verbessert. Diese Taktik hatte Kiefer bereits vor der Begegnung angekündigt. Trier machte das Spiel und schnürte den Gast aus Worms um Trainer Sascha Eller, der erst sein zweites Spiel auf der Bank Platz nahm, mit zunehmender Spieldauer in der eigenen Hälfte ein. Nach gut fünf Minuten hätte es fast schon geklingelt. Angreifer Marco Quotschalla setzte sich auf dem rechten Flügel schön durch, leitete weiter zu Alon Abelski, dessen Flanke etwas unfreiwillig gleich zum ersten gefährlichen Torschuss der Partie wurde. Wormatia-Keeper Carsten Nulle konnte das Leder gerade noch so an die Latte lenken, von der der Ball über das Tor flog. Wenn die Gäste aus Worms zu gefährlichen Aktionen kamen, dann durch Unachtsamkeiten des SVE im Vorwärtsgang. Ein Fehlpass von Fouad Brighache in der eigenen Hälfte sprang direkt in den Fuß eines Wormser Akteurs, der das Leder schnell auf die rechte Seite zu Kevin Wölk weiterleitete. Dieser versuchte es mit einer Hereingabe in die Mitte, doch Torge Hollmann klärte vor dem einschussbereiten Lucas Oppermann (8.). Die Trierer ließen sich danach etwas Zeit bis es zu der nächsten Chance kam. In der 22. Minute geriet die Kopfballabwehr der Wormser Verteidigung nach einer Flanke von links etwas zu kurz und  landete bei Lars Bender, der sich aus rund 25 Metern ein Herz fasste und einfach mal abzog. Sein Schuss konnte Nulle aber aus dem rechten Eck fischen.

Nach gut einer halben Stunde belohnte sich die Eintracht dann für einen bis dahin engagierten Auftritt. Bender flankte vom rechten Flügel, doch die Pille geriet etwas zu lang. Christoph Anton erlief sich die Kugel, legte sie sich auf den rechten Fuß und brachte den Ball direkt zurück in die Mitte. Dort stand Quotschalla völlig frei und nickte zur verdienten 1:0-Führung ein.

Zum Geschehen auf dem Platz im Anschluss an das 1:0 schreibt www.16vor.de: „(…)Bestärkt durch die Führung kam Eintracht Trier auch zu mehr Chancen. Steven Kröner spielte einen langen Ball auf den bereits gestarteten Quotschalla, der mit einer Flanke zum langen Pfosten Anton bediente. Der flinke Flügelspieler traf den Ball allerdings nicht richtig (32.). Der Druck auf die Gäste aus der Nibelungenstadt wuchs. Mit einer wunderbaren Kombination dribbelten sich Anton, Kröner und Abelski durch die Abwehr, ehe Abelski aus 16 Meter nur knapp vergab. In der 39. Minute durfte sich Kröner als Schütze versuchen. Comvalius flankte auf Abelski, der mit dem Kopf auf den Mittelfeldspieler verlängerte. Die Nummer 13 des SVE schoss statt auf das Tor der Wormatia in den Himmel über dem Moselstadion. Kurz vor dem Halbzeitpfiff scheiterte Comvalius zwei Mal aus kurzer Distanz an VfR-Schlussmann.(…)“

Die zweite Hälfte fasst www.lokalo.de zusammen: „(…)Wormatia-Coach Sascha Eller reagierte auf die schwache Leistung ab der 15. Minute und brachte Stürmer Marcel Kunstmann, der wie Nulle im Winter nach Worms kam, für Kevin Feucht in die Partie. In der 49. Minute dann sogar fast der Ausgleich: Nach einer Flanke von Kevin Wölk setzte Marco Steil einen Kopfball an die Latte. Im Gegenzug verpasste Quotschalla nach einer Hereingabe von Abelski den Ball und damit das 2:0 denkbar knapp. In der 62. Spielminute wechselte auch der SVE zum ersten Mal. Fahrudin Kuduzovic ersetzte Matthias Cuntz. Sechs Minuten später belohnte sich die Eintracht für eine stark verbesserte Leistung gegenüber den letzten Spielen. Abelski spielte einen perfekten Ball auf Sylvano Comvalius, der dem Wormser Schlussmann keinerlei Abwehrchance ließ – 2:0. Nur 120 Sekunden später belohnte sich Abelski für eine bärenstarke Leistung. Erst ließ er Steil wie einen Schuljungen aussehen und setzte das runde Leder zum 3:0 in den rechten oberen Winkel – ein Traumtor. Danach ließ es der SVE ruhiger angehen. Quotschalla hatte zwar noch das 4:0 auf dem Fuß, doch der Torjäger verletzte sich in dieser Szene (81. Minute). Kiefer ging kein Risiko und wechselte Lars Guenther für den angeschlagenen 1:0-Torschützen ein. Die Eintracht schaukelte den auch in dieser Höhe verdienten 3:0-Erfolg nach Hause.(…)

Stimmen zum Spiel gibt es vom WOCHENSPIEGEL unter www.wochenspiegellive.de/trier/lokalsport: „(…)Fürs Erste zufrieden zeigte sich denn auch Kiefer, der im Vorfeld ein Spiel mit Emotionen gefordert hatte – und auch hier nicht enttäuscht wurde. „Vom Tempo und der Laufbereitschaft her war das absolut gut. Noch aber ist nicht alles gold, was glänzt. Verbessern müssen wir uns unter anderem im Umschaltspiel nach hinten“, sagte der neue Coach.

Die Wormser Zeitung analysiert unter anderem: „(…) Entscheidender Mann in Reihen der Eintracht war schließlich Mittelfeldspieler Alon Abelski. Der Pass des 24-Jährigen in die Tiefe verwertete Comvalius ganz sachlich mit einem Schuss an Nulle vorbei (69.) zum 2:0. Und ehe sich die Wormser so richtig sortiert hatten, war es der Trierer Spielmacher selbst, der zunächst Wormatia-Innenverteidiger Steil austanzte und dann mit einem prima Schlenzer den Endstand in der 72. Minute besorgte. „Wir hatten uns schon etwas ausgerechnet“, gestand der eingewechselte Wormatia-Angreifer Kunstmann später ein, zumal man damit gerechnet hatte, dass bei den Trieren eventuell Unruhe wegen des Trainerwechsels herrschen könnte. Kunstmann: „Aber wir mussten einsehen, dass Trier eine ganz andere Hausnummer ist wie Neckarelz.“ Eine erhebliche zu große für die momentane Wormatia.(…)“

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