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U19 nach 1:3 noch 3:3 – Coach Stieg: „Das ist außergewöhnlich“

Zu einem 3:3-Remis kam die U19 des SV Eintracht Trier 05 powered by Romika am Sonntag Nachmittag in der A-Junioren-Regionalliga gegen den VfR Wormatia Worms.

Die Vorzeichen standen derweil nicht allzu gut: Der Kader war durch die krankheitsbedingten Ausfälle von Maruan Saleh und Marc Picko auf elf Mann geschrumpft. Durch drei Spieler der U17 hatte Trainer Alex Stieg aber 14 Mann zur Verfügung. In der Startelf standen diesmal ausschließlich Spieler des jüngeren Jahrgangs, zudem mit Rasheed Eichhorn und Peter Irsch zwei B-Jugendliche, die von Beginn an ran durften.

Zur Partie selbst:  Der SVE startete sehr konzentriert und war direkt feldüberlegen.  Daniel Zirbes und Robin Koch vergaben zwei gute Möglichkeiten, bevor Moritz Jost in der 25. Minute der verdiente Führungstreffer gelang. Mit der ersten richtigen Chance kam der Gast aus Worms mit dem Pausenpfiff zum etwas schmeichelhaften Ausgleich.

In der Halbzeit musste Coach Stieg Mathis Homburg wegen Übelkeit vom Feld nehmen. Für ihn kam nach viermonatiger Verletzungspause und erst vier Einheiten mit dem Team Pascal Neumann zu seinem Comeback. In den zweiten 45 Minuten wurde der Gast aus der Nibelungenstadt stärker.  Neben der Ordnung im Defensivverbund verlor die SVE-U19 mit Daniel Zirbes zusätzlich verletzungsbedingt unseren zweiten etatmäßigen Innenverteidiger. Für ihn kam mit Mevlüt Kücükmemisoglu ein Akteur  des Jahrgangs 1998 (!) in der Innenverteidigung zum Einsatz. „In dieser Phase fingen wir uns durch einen sehenswerten Spannschuss in den linken Winkel das 1:2 ein“, so Alex Stieg in seinem Rückblick. Kurz darauf bedeutete ein abgefälschter Freistoß gar das 1:3. In den anschließenden zehn Minuten war die Wormatia am Drücker; zwei gute Möglichkeiten zum 4:1 wurden vergeben. „Unser Team schaffte es nicht mehr für Entlastung zu sorgen“, musste Stieg eingestehen.

Ab Minute 75 zeigte das Team mit der Porta auf der Brust aber Moral;  eine fulminante Schlussviertelstunde wurde eingeläutet.  Fabian Müller besorgte in der 80. Minute das 2:3, drei Minuten später scheiterte Moritz Jost denkbar knapp. Vier Minuten vor dem Abpfiff schoss Fabian Müller aus 18 Metern an die Latte, in der 89. Minute köpfte Mevlüt Kücükmemisoglu auch noch ans Lattenkreuz. Dann die zweite Minute der Nachspielzeit, der letzte Eckball des Spiels: Sämtliche Akteure, inklusive Torhüter Dominik Thömmes, im oder am gegnerischen Strafraum: Moritz Jost schlug den Ball auf den langen Pfosten, wo ausgerechnet Pascal Neumann nach so langer Leidenszeit zur Stelle war und den Ball zum viel umjubelten 3:3 Endstand über die Linie drückte.

Fazit von Coach Stieg: „Um die Minute 70 herum sah es nicht gut für uns aus. Was das Team dann die letzten 20 Minuten veranstaltet hat, ist außergewöhnlich.   Mentalität und Charakter des Teams habe ich diese Saison schon oft gelobt, das gegen Worms war bislang allerdings der Höhepunkt. Vielen Dank an die Jungs der U17, die ihre Sache wieder klasse gemacht haben, und sich nahtlos in eine starke Mannschaftsleistung eingefügt haben.“

 

 

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