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"Spiel gewinnen, in die Erfolgsspur zurück finden"

Sonntag, ab 14 Uhr, auf dem Koblenzer Oberwerth: Der Tabellenvierte der Regionalliga Südwest gastiert beim 13.. Beide Teams sind mit zwei bzw. gar nur  einem Punkt aus drei Spielen alles andere als optimal aus der Winterpause heraus gekommen. Kein Wunder, dass Roland Seitz, der Cheftrainer des SV Eintracht Trier 05, vor dem Rheinlandderby von einem „komplizierten Spiel“ spricht: „Beide Mannschaften haben noch ihre Aufgaben zu erledigen. Wir wollen nach den jüngsten Rückschlägen oben dran bleiben. Koblenz braucht noch einige Punkte im Kampf gegen den Abstieg.“

In der Trainingswoche, die mit der Übungseinheit am Samstag Morgen beendet wird, lag für den Coach ein Schwerpunkt darauf, das Team mental aufzurichten: „Ich habe die Jungs auch an die gute Vorrunde erinnert, wo wir wieder hin kommen  wollen. Leider sind uns in den ersten drei  Begegnungen in diesem Jahr zu viele individuelle Fehler passiert. Davon müssen wir weg kommen.“ Der enttäuschende Auftritt gegen Pfullendorf habe seinen Nachhall gefunden, betont der Oberpfälzer: „Es sind intern kritische Worte gefallen.“

Seitz geht es auch darum, „jetzt nicht ständig und in jedem Satz von den Play-Offs zu reden. Vorrangig wollen wir mal wieder ein Spiel gewinnen und so in die Erfolgsspur zurück finden“. Fehlen wird bei diesem Unterfangen Mittelfeldregisseur Alon Abelski, der im jüngsten Duell mit Schlusslicht SC Pfullendorf die fünfte gelbe Karte sah und nun ein Mal aussetzen muss. Fabian Zittlau laboriert weiter an einem Knochenödem am Schambein  (Seitz: „Er hofft jeden Tag, dass es besser wird. Außer Fahrradfahren kann er aber momentan nichts tun.“). Unverändert fallen auch Erik Michels und Albutrin Aliu (beide nach längeren Verletzungen mit Trainingsrückständen) aus. Torge Hollmann weilte die Woche über beim Trainerlehrgang in Koblenz. Ob er trotzdem von Anfang an aufläuft, vermochte der Coach in der Pressekonferenz rund 48 Stunden vor dem Derby ebenso wenig zu sagen, ob der nach abgesessener Gelb-Rotsperre wieder spielberechtigte Michael Dingels zurück in die Startelf kehrt.  Auch die Antwort auf die Frage, wer etwa an Abelskis Stelle ran darf und wie er die Sturmposition diesmal besetzt, ließ er offen: „Es kann ja im Abschlusstraining immer noch was passieren.“ Keinen Hehl machte er aber aus seinem Vorhaben, am angestammten 4-2-3-1-System festzuhalten.

Die Mannschaft seines Kollegen Evangelos Nessos erwartet Seitz, der die TuS im jüngsten Heimspiel gegen Hessen Kassel (0:1) beobachtete, zu Hause wie  gewohnt kampfstark und bissig:  „Wenn Du da nicht aggressiv und von der Grundeinstellung her top motiviert bist, hast Du dort keine Chance.“

Ein Videostatement vom Coach gibt es unter www.facebook.com/eintrachttrier

Dieser Artikel wurde mit freundlicher Unterstützung zur Verfügung gestellt vom WOCHENSPIEGEL. Mehr Sport von hier: www.wochenspiegellive.de/trier/lokalsport

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