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„Ich erwarte einen Fight auf Biegen und Brechen“

Vor dem Rheinlandderby am Sonntag, ab 14 Uhr, auf dem Oberwerth, ist er DER prädestinierte Interviewpartner: Lars Bender ist gebürtiger Koblenzer, spielte zehn Jahre lang bei der TuS. Mitte 2011 wechselte er dann zu den Kickers nach Offenbach in Liga drei, um sich dann im vergangenen Sommer dem SVE anzuschließen. Im Gespräch mit www.eintracht-trier.com äußert sich der 26-Jährige zur aktuellen Lage bei der Eintracht, zu seinen Kontakten in die Rhein-Mosel-Stadt und zu einem früheren Mitspieler, der mittlerweile zum Bundesliga-Shootingstar avanciert ist.

Ihr seid zwar nach wie vor Tabellenvierter, habt aber nach der Winterpause punktemäßig schon einiges an Boden auf die beiden Play-Off-Plätze verloren… Wie siehst Du die momentane Situation, Lars?

Es ist in den bisherigen drei Spielen natürlich nicht so gelaufen, wie wir uns das vorgestellt hatten. Die Ergebnisse und zum Teil auch die Leistungen haben leider noch nicht gepasst. Besonders gegen Pfullendorf hatten wir uns eindeutig mehr versprochen. Nach dem 1:1 waren wir alle sehr enttäuscht, keine Frage.

Ist der Traum vom Play-Off-Platz schon passé?

Vorrangig gilt es jetzt, ein Erfolgserlebnis zu feiern und einen Sieg einzufahren. Ständig auf die Tabelle zu schauen und sich verrückt zu machen, bringt momentan nichts. So blöd und abgedroschen es klingt: Wir wollen und müssen zunächst von Spiel zu Spiel schauen.

Ein Jahrzehnt lang hast Du für die TuS gespielt, kommst aus Koblenz. Wie gehst Du das Match am Sonntag an?

Ich müsste lügen, wenn ich sagen würde, dass es eine Partie wie jede andere sei. Ich kenne noch sehr viele vom Verein, zudem werden am Sonntag viele Freunde, Bekannte und meine Familie auf der Tribüne sitzen.  Das Match werde ich aber konzentriert und fokussiert angehen und mich nicht verrückt machen.

Die TuS ist Dreizehnter und noch nicht aller Abstiegssorgen ledig. Eine unangenehme Aufgabe erwartet uns…

Das sehe ich auch so. Auch für sie geht es um sehr viel, schließlich ist auch ihr Start nicht gerade optimal verlaufen. Sie werden gegen uns kämpferisch alles einsetzen. Ich erwarte einen Fight auf Biegen und Brechen.

Nach Deinem Wechsel im Sommer: Wie fällt Deine persönliche Zwischenbilanz aus?

Mit dem Wechsel bin ich zufrieden, in Trier fühle ich mich sehr wohl. Bis jetzt läuft es gut für mich. Neu ist, dass ich jetzt mehr Tore schieße (sechs, d. Red.). Früher war es eher so, dass ich mehr Treffer vorbereitet habe. Natürlich gilt es, weiter an sich zu arbeiten. Verbesserungspotenzial gibt es immer.

Sowohl in Koblenz, wie auch in Offenbach hast Du mit dem aktuellen Bundesliga-Shootingstar André Hahn zusammengespielt. Wird man nicht manchmal ein bisschen neidisch?

Nein. Ich gönne André jedes Tor und jede Vorlage und wünsche ihm, dass er bald sein erstes Länderspiel absolviert. Wir haben in Offenbach in der Kabine nebeneinander gesessen und stehen jetzt auch noch in Verbindung. Ich schreibe ihm regelmäßig Glückwunsch-SMS nach seinen Toren. Er meldet sich dann auch oft zurück und bedankt sich.

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