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Freiburg II nach Last-Minute-Sieg Spitzenreiter

Der SC Freiburg II hat den Sprung an die Tabellenspitze in der Regionalliga Südwest geschafft. Beim abstiegsbedrohten SC Pfullendorf kamen die Breisgauer in einer Nachholpartie vom 18. Spieltag zu einem späten 2:1 (1:1)-Auswärtserfolg. Die Gastgeber waren dank Andreas Frick (34.) sogar in Führung gegangen. Doch Amir Falahen (38.) gelang nur wenig später der Ausgleich. Auf den Siegtreffer durch Daniele Gabriele (90.) mussten die Gäste lange warten.

Für die Mannschaft von SCF-Trainer Iraklis Metaxas war es bereits der vierte Dreier hintereinander. Der Vorsprung auf den Tabellenzweiten SG Sonnenhof Großaspach beträgt nun einen Zähler. Pfullendorf verpasste das dritte Remis in Serie und behält die „Rote Laterne“ des Tabellenschlusslichts.

Ausblick 23. Spieltag: Ulm empfängt Offenbach zum Auftakt

In einem wichtigen Spiel im Rennen um den Klassenverbleib empfängt der SSV Ulm 1846 am Freitag (ab 19.00 Uhr) die Offenbacher Kickers. Die Gastgeber warten nach der Winterpause auf den ersten Sieg. Aus drei Partien holte die Mannschaft des Trainer-Gespanns Oliver Unsöld/Herbert Zanker einen Punkt. Gegen die Kickers wollen die Ulmer ihre Heimbilanz aufbessern. Zwar sammelten die Ulmer in elf Partien vor heimischem Publikum 13 ihrer insgesamt 18 Zähler. Doch in acht Heimspielen (vier Remis, vier Niederlagen) konnte der SSV nicht den Platz als Sieger verlassen. Gegen Offenbach muss Ulm ein letztes Mal auf den rotgesperrten Khalid Lahyani verzichten.

Der OFC hat sich für die „Spatzen“ zu einer Art Angstgegner entwickelt. Seit 34 Jahren wartet der SSV auf ein Erfolgserlebnis gegen Offenbach. Den jüngsten Sieg in diesem Traditionsduell konnten die Schwarz-Weißen am 9. Februar 1980 einfahren. Damals siegte Ulm 2:1 in Offenbach. In den sieben Begegnungen danach gab es drei Unentschieden und vier Kickers-Siege.

Tabellenführer Freiburg in Baunatal gefordert

Durch einen 2:1-Auswärtssieg in einem Nachholspiel beim SC Pfullendorf unter der Woche ist der SC Freiburg II, der am Samstag (ab 14.00 Uhr) erneut auswärts antreten muss, an die Tabellenspitze zurückgekehrt. Für die Mannschaft von Trainer Iraklis Metaxas geht es nun zum abstiegsbedrohten KSV Baunatal. An den aktuellen Tabellenstand möchte der 46-jährige SCF-Trainer keinen Gedanken verschwenden. „Wir konzentrieren uns nur auf den nächsten Gegner. Ob wir jetzt auf Platz eins oder zwei stehen, ist uns erst einmal egal“, äußert sich Metaxas.

Den KSV Baunatal erwartet der Deutsch-Grieche als aggressiven Gastgeber: „In Baunatal wird es für uns noch schwerer als in Pfullendorf. Der KSV verteidigt sehr gallig.“ Neben den drei Langzeitverletzten Denis Russ (Kreuzbandriss), Dejan Bozic (Sprunggelenksverletzung) und Sandro Knab (eingewachsener Fußnagel) fehlt in Baunatal auch noch Kapitän Tim Albutat. Der 21-Jährige sah in Pfullendorf seine fünfte Gelbe Karte. Baunatal spielte zuletzt zweimal hintereinander 1:1, ist in diesem Jahr jedoch noch sieglos. Samet Davulcu fällt gelbgesperrt aus.

Zweibrücken ohne Schwall gegen Mainz II

Sowohl der SVN Zweibrücken als auch die Zweitvertretung des FSV Mainz 05, die ebenfalls am Samstag im Westpfalzstadion aufeinander treffen, haben nach der Winterpause ihre Offensiv-Qualitäten noch nicht wiederentdeckt. Beide Mannschaften erzielten jeweils erst ein Tor. Besonders FSV-Angreifer Petar Sliskovic, der mit 21 Treffern die Torschützenliste anführt, präsentiert sich noch nicht wieder in Top-Form. Er wartet noch auf das erste Tore in diesem Jahr. In Zweibrücken wollen die Mainzer durch einen dreifachen Punktgewinn den Anschluss an die beiden Aufstiegsrelegationsplätze wiederherstellen. Der Rückstand auf den Tabellenzweiten SG Sonnenhof Großaspach ist mittlerweile auf sechs Zähler angewachsen. Der tabellarisch beste Aufsteiger aus Zweibrücken (Platz sieben) muss ohne René Schwall auskommen. Der Verteidiger sah zuletzt seine fünfte Gelbe Karte.

Mannheim erwartet Homburg im Duell ehemaliger Bundesligisten

In einem Duell zweier Traditionsmannschaften bekommt es der SV Waldhof Mannheim am Samstag (ab 14.00 Uhr) mit dem FC Homburg zu tun. Die „Waldhof-Buben“ dürften mit großem Selbstbewusstsein in diese Begegnungen gehen. Seit vier Spielen ist die Mannschaft von Trainer Kenan Kocak ungeschlagen, konnte sich am vergangenen Spieltag vor einer Rekordkulisse von über 10.000 Zuschauern sogar über einen 1:0-Auswärtssieg bei den Offenbacher Kickers freuen. Dank der Erfolgsserie hat sich der SVW ein Acht-Punkte-Polster auf die möglichen Abstiegsplätze erarbeitet. Auf beiden Seiten gibt es für einige Spieler ein Wiedersehen mit dem Ex-Club. Die FCH-Spieler Giancarlo Pinna, Enis Hajri und Christian Beisel kehren an ihre alte Wirkungsstätte zurück, die Mannheimer Spieler Nico Müller und Nassim Banouas waren in der Vergangenheit für Homburg aktiv.

Sascha Eller in Worms zurück auf dem Trainerposten

Gegen den Aufsteiger SpVgg Neckarelz gibt am Samstag (ab 14.00 Uhr) Sascha Eller sein Debüt als Cheftrainer des VfR Wormatia Worms. Der bisherige U 23-Trainer, der die Regionalliga-Mannschaft online casino bereits in der Hinrunde nach der Trennung von Stefan Emmerling beim 0:2 gegen Hoffenheim II interimsweise betreut hatte, trat unter der Woche die Nachfolge von Hans-Jürgen Boysen an und soll bis zum Saisonende für die sportlichen Geschicke verantwortlich sein. Die Wormatia wartet seit elf Begegnungen auf den zweiten Saisonsieg.

Nach einem guten Saisonstart zeigt die Leistungskurve des Aufsteigers aus Neckarelz eher nach unten. In den fünf vergangenen Partien erzielte die Mannschaft von Trainer Peter Hogen keinen Treffer, spielte dabei dreimal 0:0.

Pfullendorf will gegen FCK II Revanche für Hinspiel-Debakel nehmen

Wenn der Tabellenletzte SC Pfullendorf zeitgleich Gastgeber für die Reserve des 1. FC Kaiserslautern ist, wird der SCP Gedanken an das Hinspiel vermeiden wollen. Das 0:7 gegen die „Roten Teufel“ war für die Pfullendorfer die höchste Saisonniederlage. Nach zwischenzeitlich zwei Remis musste sich die Mannschaft von Trainer Stephan Baierl unter der Woche in einem Nachholspiel dem neuen Tabellenführer SC Freiburg II 1:2 geschlagen geben. Der Abstand zum sicheren „rettenden Ufer“ ist mittlerweile auf 17 Punkte angewachsen. Der FCK ist nach drei Partien im neuen Jahr noch ohne Niederlage und weist mit nur 19 Gegentoren die sicherste Defensive der Liga auf.

Eintracht Frankfurt II muss bei Großaspach improvisieren

Gleich ohne vier Stammspieler muss die Zweitvertretung von Eintracht Frankfurt am Sonntag (ab 14.00 Uhr) beim Tabellenzweiten SG Sonnenhof Großaspach antreten. Neben den verletzten Erik Wille (Syndesmosebandzerrung) und Hassan Amin (Bandscheibenprobleme) fehlen nun auch noch das gesperrte Brüderpaar Baldo (Gelb-Rote Karte) und Daniel Di Gregorio (fünfte Gelbe Karte). „Das ist die Chance für Spieler, die in der Vergangenheit hinten dran waren. Sie können jetzt in die Bresche springen und sich mit guten Leistungen für weitere Einsätze empfehlen“, so Eintracht-Trainer Alexander Schur. Mit der Ausbeute nach der Winterpause (vier Zähler) ist der Ex-Profi zufrieden, hat aber auch noch Mängel bei seiner Mannschaft erkannt: „Meine Jungs sind immer mit viel Engagement bei der Sache. Doch wir sind noch nicht in dem Rhythmus, um über 90 Minuten konstant gut zu spielen.“ Großaspach präsentiert in der gesamten Saison sehr gefestigt. Aktuell ist die SGS seit elf Partien ohne Niederlage.

Derbytime in Koblenz

Gleichzeitig erwartet die TuS Koblenz den SV Eintracht Trier zum Heimspiel. Für die TuS geht es dabei um wichtige Punkte für den Klassenverbleib. Nach den bisherigen 22 Spielen haben die „Schängel“ nur zwei Zähler Vorsprung auf die mögliche Abstiegszone. Auch wegen einiger Verletzungssorgen gelang den Koblenzern nach der Winterpause noch kein Sieg. Mit Jerome Assauer (Wadenbeinbruch), Anel Dzaka (Muskelfaserriss) und Admir Sofitc (Augenhöhlenbruch) fallen gleich drei Stammkräfte aus. Aber auch die Eintracht aus Trier ist noch nicht wieder richtig in Schwung gekommen. Seit drei Begegnungen warten die Moselstädter, die in Koblenz auf den gelbgesperrten Alon Abelski verzichten müssen, auf einen dreifachen Punktgewinn.

Kassel will vierten Sieg in Serie

Der Traditionsverein und aktuelle Meister Hessen Kassel will am Sonntag (ab 16.00 Uhr) bei der U 23 von 1899 Hoffenheim seine jüngste Erfolgsserie fortsetzen. Unter dem neuen Trainer Matthias Mink gewannen die Nordhessen alle drei Spiele seit der Winterpause ohne Gegentreffer und verbesserten sich dadurch auf den zwölften Rang. Anders läuft es derzeit beim nächsten Gegner aus Hoffenheim. Die von Thomas Krücken trainierte Mannschaft rutschte durch nur einen von neun möglichen Punkten in den jüngsten drei Begegnungen in die gefährdete Abstiegszone.

Der 23. Spieltag:

 Freitag, 14. März (19.00 Uhr)

SSV Ulm 1846 Kickers Offenbach

 Samstag, 15. März (14.00 Uhr)

KSV Baunatal SC Freiburg II
Waldhof Mannheim FC 08 Homburg
SVN Zweibrücken 1. FSV Mainz 05 II
SC Pfullendorf 1. FC Kaiserslautern II
Wormatia Worms SpVgg Neckarelz

 Sonntag, 16. März (14.00 Uhr)

SG Sonnenhof Großaspach Eintracht Frankfurt II
TuS Koblenz Eintracht Trier
1899 Hoffenheim II KSV Hessen Kassel

 * Anstoß 16.00 Uhr

 

Die aktuelle Tabelle vor dem 23. Spieltag:

 

Pl.

Mannschaft

 

Spiele

G

U

V

Torverh.

Tordiff.

Pkt.

1

SC Freiburg II

22

14

6

2

42 : 20

20

48

2

SG Sonnenhof Großaspach

22

14

5

3

39 : 20

19

47

3

1. FSV Mainz 05 II

22

12

5

5

46 : 27

19

41

4

SV Eintracht Trier

22

10

8

4

39 : 22

17

38

5

1. FC Kaiserslautern II

22

9

10

3

39 : 19

20

37

6

FC 08 Homburg

22

10

7

5

38 : 21

17

37

7

SVN Zweibrücken

22

9

7

6

25 : 21

4

34

8

SV Waldhof Mannheim

22

9

6

7

29 : 30

-1

33

9

SpVgg Neckarelz

22

8

8

6

30 : 30

0

32

10

Eintracht Frankfurt II

22

9

4

9

34 : 33

1

31

11

Kickers Offenbach

22

8

5

9

25 : 22

3

29

12

KSV Hessen Kassel

22

7

7

8

29 : 44

-15

28

13

TuS Koblenz

22

7

6

9

27 : 30

-3

27

14

1899 Hoffenheim II

22

8

1

13

31 : 32

-1

25

15

SSV Ulm 1846 Fußball

22

4

6

12

26 : 38

-12

18

16

VfR Wormatia Worms

22

1

11

10

17 : 40

-23

14

17

KSV Baunatal

22

3

2

19

17 : 52

-35

11

18

SC Pfullendorf

22

2

4

16

19 :51

-32

10

 

mspw/sdo, 13.03.14

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