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"Natürlich war das zu wenig"

Im Vergleich mit dem Sportclub Pfullendorf kam der SV Eintracht Trier 05 am Freitag Abend nicht über ein 1:1 hinaus. Lesen Sie hier Auszüge aus diversen Medienberichten.

Wie es zum Tor der Gäste kam, beschreibt der Trierische Volksfreund auf www.fupa.net wie folgt: „(…)Die knapp 1700 Zuschauer im Moselstadion trauten ihren Augen nicht. Der SC Pfullendorf, der in der bisherigen Saison auswärts lediglich einen mageren Punkt gewonnen hatte und erst am Spieltag nach Trier gereist war, ging mit einem direkt verwandelten Freistoß in Führung. Thomas Weller zirkelte den Ball aus 19 Metern unhaltbar für SVE-Torwart Chris Keilmann ins Tor. Das abgeschlagene Schlusslicht führte beim Aufstiegsaspiranten. Eine Sensation.(…)“

Was es personell Neues gab, fasst www.5vier.de zusammen: „(…)Der SVE begann die Partie mit den zwei erwartbaren Veränderungen gegenüber der Pleite in Kaiserslautern. In der Innenverteidigung spielte Christoph Buchner für den gesperrten Michael Dingels und Marco Quotschalla durfte für den zuletzt glücklosen Sylvano Comvalius ran. (…)“

Zum Spielverlauf schreibt www.lokalo.de: „(…)Es sah eigentlich recht gut aus zu Beginn der Partie. Wie erwartet standen die Gäste aus Pfullendorf tief in der eigenen Hälfte und überließen der Eintracht das Spiel. Nach einer Ecke in der 11. Minute die erste Chance für die Mannschaft von Cheftrainer Roland Seitz. Alon Abelski brachte den Ball in den Strafraum, die zu kurze Abwehr bekam Matthias Cuntz vor die Füße. Sein Schuss aus rund 18 Metern ging aber über das Tor. Nur zwei Minuten später kam Marco Quotschalla einen Schritt zu spät, nachdem Gästetorhüter Löffler einen Schuss nicht festhalten konnte. Pfullendorf blieb weiterhin harmlos. Nach 25 Minuten gab es immer noch keine zwingende Aktion der Gäste Richtung Trierer Tor, die meisten Angriffe endeten in einer Abseitsstelle der Gästestürmer. Die Eintracht versuchte geduldig zu spielen und ein Loch in der Abwehr des Tabellenschlusslichtes zu finden. Bis zur Halbzeit gelang den Blau-Schwarzen dies jedoch nicht. (…)“

Wie es in Durchgang zwei weiter ging – www.16vor.de: „(…) Auch nach dem Seitenwechsel lief es für die Kicker von der Mosel nicht besser. Die Versuche, ein Tor zu erzielen, waren meist harmlos und aus der Not geboren. Nicht selten befand sich die Eintracht mit zehn Feldspielern in der Hälfte der Gäste, vermochte jedoch keinen spürbaren Druck aufzubauen. Stattdessen suchten die weitgereisten Pfullendorfer die Offensivaktion. In der 55. Minute überholte Luca Grula in einem langen Sprint den Außenverteidiger Thomas Konrad, konnte aber den Platz nicht ordentlich nutzen und schloss mit einem schwachen Schuss ab. Dieses Laufduell war beispielhaft für die Spielweise der Eintracht: “Wir wollten geduldig spielen. Geduldig bedeutet aber nicht langsam und behäbig”, kritisierte Seitz.

Weiter ging es Richtung Tor von Chris Keilmann. Nun kam Thomas Weller über rechts, hatte Platz und setzte seinen Schuss knapp neben den Pfosten (60.). Die 1689 Fans spürten, dass ihre Mannschaft nicht bei der Sache war. Immer wieder schallte ein “Aufwachen, Aufwachen!” durch das Moselstadion. Inmitten dieser Rufe sah sich Christoph Buchner gezwungen, mit einem Foul Mirson Volina zu stoppen (66.). Die Abwehr der Eintracht war unter Druck geraten und Keilmanns Pass landete beim Gegner, der Platz hatte und – ohne das Eingreifen von Buchner – alleine aufs Tor gelaufen wäre. Noch beim Stellen der Mauer schallten die Rufe der Fans, ehe es auf einmal still wurde in der Kurve. Weller hatte den fälligen Freistoß sauber über die Mauer geschlenzt und dem Trierer Keeper keine Chance gelassen – 0:1 für den Abstiegskandidaten aus Süddeutschland (67.). “Uns war klar: Je länger es 0:0 steht, umso nervöser würde Trier werden”, so Baierl. Roland Seitz reagierte sofort. Neben Kushtrim Lushtaku, der bereits während des Freistoßes an der Seitenlinie stand auf seine Einwchslung wartete, kamen nun auch Comvalius und Kuduzovic. Doch die Veränderungen hatten zunächst keinen Effekt. Erst in der 83. Minute trug zumindest die Einwechslung von Comvalius Früchte. Nach einem hohen Ball köpfte er die Kugel über die Verteidiger zu Anton, der ebenfalls mit dem Kopf Löffler überwand und damit den 1:1-Endstand besorgte.(…)“

Weitere Stimmen gibt es beim WOCHENSPIEGEL auf www.wochenspiegellive.de/trier/lokalsport: „(…) „Wir dürfen jetzt nicht den Kopf in den Sand stecken. Natürlich war das heute zu wenig. Sonntag fahren wir nach Koblenz zum Derby, um dort den vollen Einsatz einzufahren“, kündigte Christoph Anton nach dem Abpfiff trotzig an.(…)“

Pfullendorfer Reaktionen hat die Schwäbische Zeitung eingefangen: „(…) Nach dem Schlusspfiff riss SCP-Trainer Baierl jubelnd die Arme hoch. Zurecht: Die Pfullendorfer durften sich nach einer tollen Mannschaftsleistung trotz des Unentschiedens wie Sieger fühlen.(…)“

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