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"Am Ende ist der ganz oben, der den längsten Atem hat“

Flutlichtspiel im Moselstadion: Am Freitag, 7. März, ab 19 Uhr, empfängt der SV Eintracht Trier 05 vor heimischer Kulisse den Sportclub Pfullendorf. Die Rollen sind dabei klar verteilt. Die Blau-Schwarz-Weißen rangieren auf dem vierten Platz, der Gast aus der Bodensee-Region ist Tabellenletzter. Nach nur einem Punkt aus den ersten beiden Spielen nach der Winterpause – dem 1:1 gegen Zweibrücken folgt am vergangenen Freitag eine bittere 1:2-Niederlage beim 1. FC Kaiserslautern II – will und muss der SVE unbedingt gewinnen, um den Anschluss an die Play-Off-Plätze zu wahren.

Trotz der jüngsten Pleite auf dem Betzenberg sieht Cheftrainer Roland Seitz sein Team auf dem richtigen Weg: „Spielerisch war das in Lautern bedeutend besser als in der Woche zuvor. Wir haben klasse agiert und sind völlig zurecht in Führung gegangen. Durch die Ampelkarte gegen Michael Dingels und das Missverständnis vor dem 1:1 haben wir uns letztlich selbst ins Bein geschossen und uns vom Weg abgebracht.“

Auch von der Einstellung her habe er seinen Schützlingen keinen Vorwurf machen können, so Seitz weiter. Er weiß nur allzu genau: „Wenn wir die individuellen Fehler abstellen, werden wir auch wieder Erfolg haben.“

Ähnlich sehen es auch die Spieler. Mittelfeldakteur Steven Kröner betont: „Wenn wir jetzt am Freitag eine weitere Schippe drauf legen, werden wir das Ding `ziehen` und gegen Pfullendorf gewinnen.“ Der Torschütze aus dem FCK-Match, Lars Bender, sagt: „Wir müssen aus den Fehlern lernen und eine Reaktion zeigen. Noch ist im Rennen um die beiden Play-Off-Ränge nichts verloren. Am Ende ist der ganz oben, der den längsten Atem hat.“

Von der tabellarischen Ausgangsposition lässt sich im Lager des SVE unterdessen niemand blenden. So warnt Coach Seitz: „Auch Pfullendorf wird nicht ganz so leicht zu besiegen sein. Wir müssen sie von Anfang an bearbeiten, hellwach sein und sie zu Fehlern zwingen. Über die 90 Minuten hinweg soll und muss unsere höhere Qualität den Ausschlag zu unseren Gunsten geben. Dazu brauchen wir auch wieder unsere treuen Fans und ihre Geduld. Man hat in der Schlussphase des Zweibrücken-Spiels wieder gesehen, was mit der Unterstützung von draußen möglich sein kann. Ums Haar hätten wir ja trotz mäßigem Auftritt fast noch gewonnen.“

Die Bilanz der bisherigen sieben Aufeinandertreffen mit Pfullendorf spricht derweil eindeutig für die Blau-Schwarz-Weißen: Seit der 2000/2001er Saison gab es sieben Duelle. Fünf Mal verließ der SVE als Sieger den Platz, außerdem wurde ein Mal unentschieden gespielt und ein Mal verloren. Die bisher einzige Niederlage gegen den SCP datiert vom 25. Mai des vergangenen Jahres: Beim 0:3 im Linzgau trat die Eintracht fast komplett mit dem zweiten Anzug, um die Stammspieler so für das wenige Tage später stattfindende Finale im Rheinlandpokal gegen den FSV Salmrohr (Endstand: 4:0) zu schonen.

 

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