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„Es wird ein richtungsweisendes Match“

Verfolgerduell im Fritz-Walter-Stadion auf dem Betzenberg: Freitagabend, ab 19 Uhr, empfängt der 1. FC Kaiserslautern  II als aktueller Tabellensechster der Regionalliga Südwest den Vierten, SV Eintracht Trier 05. „Ich erwarte ein enges Spiel, ähnlich wie in der Hinrunde. Da waren wir lange überlegen und hatten die besseren Chancen, konnten uns dann aber noch bei Andy Lengsfeld bedanken, dass wir nicht in Rückstand geraten sind und es am Ende 0:0 hieß“, sagte SVE-Cheftrainer Roland Seitz in der Pressekonferenz am Donnerstag Mittag.

Nach dem 1:1-Auftaktremis im ersten Spiel des neuen Jahres am vergangenen Samstag gegen den SVN Zweibrücken sieht der Coach sein Team leicht unter Zugzwang im Rennen um einen der beiden Play-Off-Plätze: „Es wird schon ein richtungsweisendes Match. Von einem Endspiel will ich aber noch nicht sprechen. Schließlich haben wir ja noch insgesamt 14 Partien in dieser Saison auszutragen.“

Positiv: Akteure wie Torge Hollmann und Fouad Brighache, die gegen Zweibrücken angeschlagen in die Partie gegangen waren, sind wieder vollständig fit und haben das Trainingsprogramm in dieser Woche ohne Abstriche absolvieren können. Weiterhin  fehlen wird Abwehrspezialist Fabian Zittlau (Knochenödem am Schambein). Für ihn rückt erneut Brighache auf links, Thomas Konrad verteidigt wieder auf rechts. Auch ansonsten will Seitz im Vergleich zur Startformation des Zweibrücken-Spiels nichts ändern: „Da waren fast alle elf Mann nicht so in der Form. Es wäre jetzt nicht fair, einen raus zu picken und ihn auf Bank zu setzen.“

Der von Konrad Fünfstück trainierte FCK II hat bislang erst ein Mal zu Hause im riesigen und bei Heimspielen in aller Regel fast menschenleeren Fritz-Walter-Stadion verloren – und auch in der Fremde gab es erst zwei Niederlagen. SVE-Chefscout Horst Brand beobachtete die „Kleinen Roten Teufel“ zuletzt beim 2:0-Sieg in Neckarelz. „Neun Akteure von der Anfangsformation aus dem Hinspiel werden wohl auch gegen uns auflaufen“, glaubt Seitz. Er erwartet die Zweitliga-U23 wiederum als „taktisch sehr disziplinierte Einheit, die anders agiert, wie etwa Freiburg II oder Hoffenheim II. Bei Ballbesitz ziehen sie sich weit zurück und versuchen dann mit langen Bällen nach vorne zu stoßen. So haben sie seit Jahren Erfolg. Im Hurra-Stil werden sie also gegen uns nicht agieren“.

Dieser Artikel wurde mit freundlicher Unterstützung zur Verfügung gestellt vom WOCHENSPIEGEL. Mehr Sport von hier unter www.wochenspiegellive.de/trier/lokalsport.

 

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