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Ex-Eintrachtler Rubeck „lebt Fußball – Tag und Nacht“

Eine ganz wichtige Weichenstellung wurde beim SVN Zweibrücken bereits in der Winterpause vorgenommen: Der als Aufsteiger auf einem sehr guten sechsten Platz überwinternde Klub verlängerte den Vertrag mit seinem Trainer Peter Rubeck gleich um zwei Jahre. Der 52-Jährige ist bereits seit 2007 für die Westpfälzer verantwortlich. Der frühere Oberligaspieler der Eintracht (zwischen 1981 und ´88 trug er das blau-schwarz-weiße Trikot) hat im einst grauen Stadtteilverein SVN – das „N“ steht für den Vorort Niederauerbach – schon viel bewirkt. „Ich lebe Fußball – Tag und Nacht“, sagte er vor einigen Wochen im „Kicker-Sportmagazin“.

Zusammen mit Mäzen und Teammanager Heiner Semar, der Rubeck einst nach Zweibrücken holte, führte er den SVN von der Verbands- bis in die Regionalliga und zwei Mal in den DFB-Pokal: Seit dem Oberliga-Aufstieg 2008 spielten die Kicker aus der Rosenstadt meist ganz vorne mit, in der 2011/12er Saison reichte es bereits zur Vizemeisterschaft hinter Meister und Aufsteiger FC 08 Homburg. Den größten Erfolg der Vereinsgeschichte feierte man vor dem Aufstieg in die Regionalliga mit dem Gewinn des südwestdeutschen Verbandspokals 2011. In der ersten DFB-Pokal-Hauptrunde gab es dann vor 7.165 Zuschauern im Homburger Waldstadion gegen den Bundesligisten FSV Mainz 05 ein  1:2 nach Verlängerung.

Beim SVN endeten auch „die Wanderjahre des gebürtigen Zweibrückers Rubeck“ (Kicker). Zu Beginn der 2000er Jahre war er ein „Feuerwehrmann“, scheute schwierige Aufgaben nicht. „Heute habe ich eine schwierige Mannschaft“, lacht er. Was Rubeck meint: Beim SVN spielen viele Fußballer, die bei anderen Vereinen aussortiert wurden oder auf der Ersatzbank versauerten. Viele danken es ihrem Trainer mit einem Leistungsschub.

Sportlich sieht sich Rubeck in der Regionalliga vorerst am Ziel. „Die Liga gefällt mir. Das ist fußballerisch etwas anderes.“ Hier kann er seine Vorstellungen von Fußball umsetzen, auch weil er die Spieler dafür hat. Nur noch ganz wenige Akteure aus dem Oberliga-Meisterteam sind beim SVN am Ball. Hinzu kamen „gut ausgebildete Fußballer. Denen muss man nicht groß erklären, was sie machen sollen“, sagt Rubeck, dessen Vorbild Borussia Dortmund ist und der Jürgen Klopp als seinen „Lieblingstrainer“ nennt: Spieltempo, klare Strukturen, eine feste Ordnung und die positionsspezifischen Aufgaben kennzeichnen den attraktiven Stil, den Rubeck pflegt.

In der Winterpause wurde der Kader weiter umgebaut: Gianni Gotthard und Marcel Linn wechselten von der SV 07 Elversberg. Gotthard spielte zuvor für den TSV 1860 München II. Linn kommt aus der U23 der Saarländer zum SVN. Andrei-Mihail Dufour kam unterdessen vom rumänischen Drittligisten Viitorul Domnesti. Cüneyt Eren wechselte von Oberligist FC Hertha Wiesbach. Für die TuS Koblenz war zuvor Patrick Nonnenmann aktiv. Vom SC Idar-Oberstein wechselte Heraldo Jorrin, vom ebenfalls in der Oberliga angesiedelten SC Hausenstein wurde Timo Helfrich verpflichtet. Als Abgänge meldet der Klub: Jan-Patrick Kadiata (TuS Erndtebrück), Tufan Tosunoglu (Wormatia Worms), Christopher Fried (Arminia Ludwigshafen), Mark Gamber (FK 03 Pirmasens), Dennis Lodato (TuS Mechtersheim), Joseph Olumide (SV Wiesbaden) und Robin Vogtland (Wismut Gera).

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