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Xaver Zembrod von Freiburg nach Hannover?

Ein Trainer-Abgang in Freiburg, noch kein Trainer in Kassel, Kapitänssuche in Worms, ein neuer Nachwuchs-Manager. Das und mehr lesen Sie in den Regionalliga-News.

Trainingsauftakt beim KSV Hessen Kassel: Fünf Wochen vorm Rückrundenstart ist der abstiegsbedrohte Regionalligist mit einem Laktattest in die Vorbereitung. Kapitän Andreas Mayer hatte unterdessen kritisiert, dass noch immer kein neuer Trainer gefunden wurde. Das bringt den neuen KSV-Vorstand Andre Schubert (der gebürtige Kasseler war zuletzt Zweitligatrainer beim FC St. Pauli) auf die Palme. „Die Spieler sollen sich auf ihren Job konzentrieren und den Verein seine Arbeit machen lassen“, sagte Schubert via „FFH-Radio“. Man spreche und verhandele weiterhin mit Trainer-Kandidaten. Am 22. Februar startet der KSV in die Rest-Rückrunde gegen den SC Pfullendorf. Bis dahin stehen neun Testspiele an.

Der SC Freiburg II und Xaver Zembrod haben ihre gemeinsame Tätigkeit beendet. Das Training der zweiten Mannschaft übernehmen nun Iraklis Metaxas und Uwe Staib.  Zembrod, der bisher mit Staib das Team betreute, hatte den Sport-Club darum gebeten, seine Tätigkeit aufgeben zu können. Der Verein habe diesem Wunsch entsprochen, so der SC. Nach Informationen der Badischen Zeitung will Zembrod als Assistenztrainer zum befreundeten Chefcoach Tayfun Korkut  zu Hannover 96 gehen. Der 46 Jahre alte Metaxas kam im Sommer 2013 vom VfL Bochum zum Trainerteam des SC. In Bochum war er Trainer der U23 und sportlicher Leiter der Nachwuchsabteilung. Beim SC Freiburg wird er künftig auch die sportliche Leitung der Fußballschule wahrnehmen. Der SC Freiburg II zählt als Vierter der vierten Liga zu den Aufstiegskandidaten.

Im Aufstiegskampf hat der 1. FSV Mainz 05 II personell noch einmal nachgelegt: Vom SV Waldhof Mannheim kommt Offensiv-Allrounder Dennis Franzin (20) für eine fünfstellige Ablösesumme. Dafür verlässt Stürmer Lucas Röser (20) den Bruchweg in Richtung Hoffenheim II.

Carsten Sträßer ist weg, Sandro Rösner auch – beim VfR Wormatia Worms sind die Mannschaftskapitäne der Vorrunde von Bord gegangen. Für Trainer Hans-Jürgen Boysen dient die Vorbereitung auf die weitere Saison in der Fußball-Regionalliga jetzt auch dazu, neue Führungsspieler zu finden. Wer kann Verantwortung im Abstiegskampf übernehmen? Wer kann in einer Rückrunde, die alles andere als einfach wird, die Mannschaft führen? Die zur Verfügung stehende Zeit möchte sich Boysen auch nehmen. Er sagte gegenüber der „Wormser Zeitung“: „Momentan ist das noch kein Thema. Zum Auftakt, vielleicht auch schon etwas früher, werde ich in dieser Frage eine Entscheidung herbeiführen.“

22 Spieler fanden sich am Montagabend zum Trainingsauftakt beim SSV Ulm 1846 ein. Onesi Kuengienda musste wegen Rückenproblemen allerdings auf die erste Übungseinheit verzichten Die beschwerlichste und längste Anreise hatten die beiden Spanier Ruyman Fernandez und Ruben Rodriguez hinter sich. Sie flogen am Sonntag von ihrer Heimat Lanzarote nach Gran Canaria, übernachteten dort bei Kumpels und setzten am Montag ihre Odyssee nach Baden-Baden fort. Vom dortigen Flughafen, wo sie um 12.34 Uhr landeten, wurden beide mit dem Auto nach Ulm kutschiert, wo sie „rechtzeitig und braun gebrannt eintrafen“, so die „Südwest-Presse“.

Der Südwest-Regionalligist TuS Koblenz hat Uli Ludwig als neuen organisatorischen Leiter des Nachwuchsleistungszentrums (NLZ) vorgestellt. Der 57-Jährige wird an der Seite des sportlichen Leiters Frank Hartmann das NLZ der Koblenzer leiten. Bereits in den neunziger Jahren war der A-Lizenzinhaber schon einmal für die TuS Koblenz tätig. Damals betreute der Berufssoldat und Sportlehrer die A-Junioren der „Schängel“ in der Regionalliga. Weitere Trainerstationen waren der FC Arzheim, SV Spay, SV Arzbach und BSC Güls. Aktuell ist Ludwig auch als Bildungsbeauftragter des Fußballverbandes Rheinland tätig.

rl

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