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Ein Wiedersehen mit dem "Sasch" und Ex-Keeper Kronholm

Gleich im ersten Test der Wintervorbereitung hat es der SV Eintracht Trier 05 mit einem ganz dicken Brocken zu tun:  Das Team mit der Porta auf der Brust ist am Samstag, ab 14 Uhr, beim Drittligisten Sportvereinigung 07 Elversberg zu Gast. Während die Mannschaft von Trainer Dietmar Hirsch eine Woche vor dem 2014er Punktspielstart an der heimischen Kaiserlinde gegen den Saar-Rivalen 1. FC Saarbrücken  dann bereits ihre Generalprobe bestreitet, hat der SVE 05 dann gerade einmal die erste von insgesamt sechs Trainingswochen hinter sich. „Vom Zeitpunkt her ist dieses Spiel vielleicht nicht ganz optimal für uns. Trotzdem freuen wir uns sehr, gegen eine klassenhöhere Mannschaft testen zu können, ohne dafür allzu weit fahren zu müssen“, sagt Cheftrainer Roland Seitz. Vorfreude herrscht zudem, was das Wiedersehen mit einem langjährigen Eintrachtler angeht: Sascha Purket war  von 2007 an sechs Jahre lang als Torwarttrainer engagiert und identifizierte sich voll mit den Blau-Schwarz-Weißen, sein Abschied im Juni schmerzte sehr.  

In Elversberg kümmert sich „der Sasch“ nun hauptberuflich um die Schlussmänner – und hat hier wiederum auch einen früheren Trierer unter seinen Fittichen: Kenneth Kronholm absolvierte 2009/10 22 Spiele im Eintracht-Tor. Über den SV Waldhof und den VfR Mannheim sowie Jahn Regensburg kam der heute 28-Jährige im Sommer 2012 nach Elversberg. In der laufenden Spielzeit kam er in bislang sämtlichen 21 Partien zum Einsatz und wusste meist voll zu überzeugen.

Einen anderen Ex-Trierer wird man am Samstag im Stadion an der Kaiserlinde wohl nicht (mehr) zu Gesicht bekommen – Roland Benschneider. Kürzlich gab der Verein nunmehr auch offiziell die Demission vom einstigen Zweitligaspieler der Eintracht bekannt. Als Grund für die Trennung vom Sportdirektor nannte die SV 07 „unterschiedliche sportliche und strategische Auffassungen zwischen Trainerteam und Sportdirektor“. Das „Kicker-Sportmagazin“  befragte Coach Dietmar Hirsch danach – der antwortete im Interview wie folgt: „Ich empfinde überhaupt keine Schuld. Meine Aufgabe ist es, als Trainer Abläufe, die nicht ganz optimal sind, zu hinterfragen. Ich stehe in der Verantwortung, dass ich der Vereinsführung bestimmte Dinge mitteile. Im Endeffekt muss der Klub dann entscheiden, wie man die Abläufe optimiert. Ich habe nie Personen kritisiert oder infrage gestellt. Ich möchte nur, dass ich als Trainer erfolgreich arbeiten kann…“

Dies gelang dem heute 42-jährigen, früheren Profi von Borussia Mönchengladbach, des MSV Duisburg, von Hansa Rostock, der SpVgg Unterhaching und des VfB Lübeck zu Beginn seiner Tätigkeit in Elversberg sehr gut: Anfang September löste er den glücklos in die Dritte Liga gestarteten Jens Kiefer ab und führte das Team ins Mittelfeld der Tabelle. In den letzten Wochen vor der Winterpause ließ man aber wieder deutlich nach. Derzeit haben die „Nullsiebener“  als 16. nur noch einen einzigen Punkt Vorsprung auf den Halleschen FC, der als 18. den ersten Abstiegsrang belegt. Zu den Gründen der Talfahrt befragt, sagt Hirsch im „Kicker“: „Wir hatten viele Verletzungssorgen, der eine oder andere Spieler ist dann vielleicht auch noch in ein Loch gefallen. Und wir hatten natürlich ein bisschen Unruhe im Umfeld.“

Gleich fünf Akteure hat Hirsch zwischenzeitlich aussortiert. Die lange Zeit verletzten Felix Luz, Milad Salem und Sebastian Wolf werden derweil Schritt für Schritt fit zurück erwartet. Ein „richtiger“ Neuzugang war bis Mitte der Woche noch nicht verpflichtet.

Im Bild: Lange Zeit ein Team. Von links: Cheftrainer Roland Seitz, der jetzige Elversberger Torwarttrainer Sascha Purket und „Co“ Rudi Thömmes.

 

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