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„Noch einmal restlos alle Kräfte mobilisieren“

Auf ins letzte Heimspiel in  diesem Jahr: Am Samstag, ab 14 Uhr, empfängt der SV Eintracht Trier 05 im Moselstadion die Spielvereinigung Neckarelz. Der Blick auf die Tabelle unterstreicht die Brisanz dieses ersten Rückrundenmatchs: Der SVE will nahe dran bleiben an einem der beiden Play-Off-Plätze. Momentan trennen die auf Platz sechs notierte Eintracht und den Zweiten aus Großaspach vier Punkte. Wiederum nur einen Rang und einen Zähler schlechter als die Blau-Schwarz-Weißen notiert ist Neuling Neckarelz, den Cheftrainer Roland Seitz als „keinen normalen Aufsteiger“ bezeichnet und ihm jede Menge Qualität zuschreibt.

Mit Bogdan Müller (stand einst bei Schalke 04 und beim Karlsruher SC unter Vertrag.), Marcel Busch, Danny Galm, Ugur Beyazal, Heiko Throm (ebenso wie sein Bruder Marcel und Denis Bindnagel einst über viele Jahre hinweg bei Nachbar TSG Hoffenheim aktiv), Christian Haas und Denis Videc verfügt die Spielvereinigung über zahlreiche Top-Akteure, die viel Erfahrung in höherklassigen Ligen mitbringen.

Zuletzt bestachen die Kicker aus dem Stadtteil von Mosbach in Nordbaden durch zwei famose Aufholjagden: Im Heimspiel gegen den SSV Ulm 1846 wurde in den letzten 20 Minuten aus einem 0:2 noch ein 3:2-Sieg gemacht. Am vergangenen Samstag wurde trotz doppelter Unterzahl beim KSV Hessen Kassel nach Toren von Danny Galm (78.) und Ugur Beyazal (80.) immerhin noch 3:3 gespielt. Marcel Busch (12., Notbremse) und Daniel Schwind (67., Handspiel) hatten vorzeitig das Feld räumen müssen– zwei wichtige Kräfte fehlen also SpVgg-Trainer Peter Hogen im Duell beim SVE.

Auch bei den Blau-Schwarz-Weißen war und ist die Personaldecke dünn. Trotzdem rechnet Coach Seitz fest damit, dass „wir noch einmal restlos alle Kräfte mobilisieren und mit unseren Fans, die uns im bisherigen Saisonverlauf so oft in klasse Manier den Rücken gestärkt haben, einen Dreier einfahren“. Der Cheftrainer setzt auch auf den „guten Charakter und den Teamspirit der Jungs“. In vielen Partien habe sein Team eine tolle Moral bewiesen, sagt Seitz und ruft so etwa noch einmal das hart umkämpfte 1:0 im Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt II oder das 1:1 in doppelter Unterzahl bei Kickers Offenbach in Erinnerung.

Im Heimspiel gegen Neckarelz und eine Woche später beim KSV Hessen Kassel gelte es, noch einmal ordentlich zu punkten, um mit einem guten Gefühl in die Winterpause gehen zu können. „Was hier in Trier dann ab Februar im weiteren Verlauf der Rückrunde los sein kann, haben die 14 ungeschlagenen Spiele in Serie angedeutet, als sich jede Menge Euphorie im Umfeld breit gemacht hat und die Begeisterung riesengroß war“, betont Seitz.

 

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