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„So lange wie möglich ganz oben bleiben“

Tabellenzweiter gegen den Ersten, bester Angriff gegen die beste Abwehr: Die Zuschauer der Regionalliga-Südwest-Partie am Samstag, ab 14 Uhr, zwischen dem 1. FSV Mainz 05 II und dem SV Eintracht Trier erwartet von der Ausgangsposition her ein  absolutes Spitzenspiel.

Dank des jüngsten 2:1-Erfolges am Samstag zuvor beim SSV Ulm 1846 hat das Team mit der Porta auf der Brust zum ersten Mal seit gut zwei Jahren wieder die Pole Position in Liga vier inne. Laut Cheftrainer Roland Seitz geht es nun darum, „so lange wie möglich ganz oben zu bleiben“. Seitz freut sich sehr auf den Vergleich am Bruchweg: „Zwei Teams von hoher Qualität treffen aufeinander. Ich erwarte ein richtig gutes Spiel.“ Den Schlüssel dazu, auch in der Landeshauptstadt zu punkten, sieht er  im Ausschalten der überragenden Offensivakteure der Bundesliga-U23: „Wir müssen die Räume eines Steven Lewerenz, eines Nejmeddin Daghfous und eines Petar Sliskovic wirkungsvoll einengen. Sollte uns das nicht gelingen, wird es für uns sehr eng.“

Personell wird es gegenüber dem Ulm-Spiel – dem elften ungeschlagenen in Serie – wieder Änderungen geben: Torge Hollmann muss seinen Platz in der Innenverteidigung wegen einer Grippe wieder räumen. Weiter an Wadenproblemen laboriert Steven Kröner, für den es damit keine Rückkehr als Spieler an seine frühere Wirkungsstätte gibt; zwischen 2009 und ´11 lief er für die Rheinhessen auf. Weiterhin fallen zudem die langzeitverletzten Christoph Anton, Albutrin Aliu und Erik Michels aus. Nach abgesessenen Gelbsperren werden Michael Dingels und Matthias Cuntz wieder zurück in die Viererkette bzw. ins zentrale Mittelfeld rücken. Ob Cuntz neben Fahrudin „Faz“ Kuduzovic oder Christopher Spang versucht, die Räume eng zu machen, ließ der SVE-Coach in der Pressekonferenz am Freitag Mittag noch offen. Positiv: Angreifer Sylvano Comvalius meldet „Alles okay“, nachdem er wegen Problemen in der Kniekehle in Ulm vorzeitig raus musste. „Er kann aber seit Wochen deshalb nicht oder nur eingeschränkt trainieren. Möglich, dass wir das bis Mitte November so durchziehen, um ihm dann in der Länderspielpause eine intensive Reha-Phase zu verordnen“, ließ Seitz durchblicken.

Trotz der starken Serie und dem „Platz an der Sonne“ hebt im blau-schwarz-weißen Lager sicher keiner ab – das machte der Coach im Vorfeld des Hits am Bruchweg noch einmal deutlich: „Wir haben zuletzt auch das Spiel in Ulm sauber analysiert. Es war ein gutes Match mit einem positiven Ausgang. Auch dort haben wir jedoch gesehen, dass wir weiter viel arbeiten und lernen müssen.“

 

Dieser Artikel wurde mit freundlicher Unterstützung zur Verfügung gestellt vom WOCHENSPIEGEL. Mehr Sport von hier unter www.wochenspiegellive.de/trier/lokalsport

 

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