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„Wo soll dieser Lauf noch hinführen?“

Mit einer starken Leistung fuhr der SV Eintracht Trier 05 am Samstag verdient drei Punkte im Duell mit Waldhof Mannheim ein (2:0). Lesen Sie hier Auszüge aus diversen Medienberichten.

Den Charakter des Spiels beleuchtet der Trierische Volksfreund: „(…)Vor 2628 Zuschauern im Moselstadion entwickelte sich das erwartet enge Spiel. Im Mittelfeld gab es jede Menge Zweikämpfe, die hart, aber nicht unfair geführt wurden. Schiedsrichter Jonas Weickenmeier aus Frankfurt kam bis zur 48. Minute ohne Gelbe Karte aus. Dann wurde Michael Dingels zurecht verwarnt, weil er nach einem unnötigen Ballverlust Shqipon Bektasi zu Fall brachte, der aufs Eintracht-Tor hätte durchstarten können. Manche Mannheimer forderten in dieser Szene Platzverweis. Beide Teams investierten viel. Tempo und Leidenschaft stimmten auf beiden Seiten. (…)“

Mit der Erfolgsserie des SVE befasst sich www.5vier.de: „(…)Wo soll dieser Lauf noch hinführen? Mit 2:0 bezwang Eintracht Trier am Samstag den SV Waldhof Mannheim, ist nun seit neun Spielen ungeschlagen und etabliert sich nach einem selbstbewussten Auftritt immer weiter in der Spitzengruppe. Vor der vereinsinternen Saison-Rekordkulisse von 2.628 Zuschauern waren es Marco Quotschalla (51.) und Sylvano Comvalius (62.), die jeweils herausragende Vorlagen von Spielmacher Alon Abelski zu den Toren verwerteten. So bleibt der Fußball-Regionalligist nicht nur seit dem Auftaktspiel gegen Hessen Kassel (2:3) ohne Niederlage – sondern ist nun bereits auch seit 506 Minuten ohne Gegentor. “Ich bin sehr, sehr stolz darauf, was die Mannschaft von Woche zu Woche leistet”, lobte Trainer Roland Seitz. (…)“

Wie es nach dem zweiten Treffer weiter ging, beschreibt www.16vor.de so: „(…)Die Eintracht machte nun nicht mehr als nötig, wodurch Waldhof noch zu Möglichkeiten kam. Die gefährlichste Chance entstand durch einen Fehlpass des eingewechselten Fahrudin Kuduzovic. Sebastian Szimayer stürmte alleine aufs Tor, fand jedoch im herauslaufenden Chris Keilmann, der wieder einen ruhigen Nachmittag erlebte, seinen Meister (86.).(…)“

Das Geschehen in der ersten Hälfte wiederum fasst www.lokalo.de so zusammen: „(…)Die Eintracht begann die Partie schwungvoll, obgleich auch die Gäste aus Mannheim sich keinesfalls versteckten und hart in die Zweikämpfe gingen. Die erste Chance des Spiels hatte in der 8. Minute Abelski, als der Mittelfeldakteur nach einer schönen Flanke von Fabian Zittlau volley abzog, Waldhofs Schlussmann Knödler jedoch parieren konnte. In der Anfangsphase hatten die Hausherren besseren Zug zum Tor, so traf Quotschalla nach Flanke von Abelski nur den Pfosten. In den folgenden Minuten konnten sich beide Mannschaften keine nennenswerten Offensivaktionen erarbeiten, auch bedingt dadurch, dass die Gäste aus Baden nun besser in die Partie kamen, obgleich sie in der Offensive weitestgehend harmlos blieben. Chancen zur Führung hatte der SVE wiederum in der 38. Minute, als Knödler eine Ecke von Abelski nicht vollends klären konnte und Quotschalla abschloss, der Schlussmann der Gäste aber wieder auf seinem Posten stand. Nur eine Minute später kam es wieder zum Duell zwischen dem Mannheimer Keeper und Quotschalla, letzterer scheiterte nach schöner Vorarbeit von Comvalius jedoch erneut am 37-jährigen. Kurz vor der Halbzeit kamen noch Zittlau (43.) und Steven Kröner (45.) zu Möglichkeiten, die Eintracht in Front zu bringen, beide blieben aber erfolglos. So ging es nach einer starken ersten Halbzeit der Hausherren zum Pausentee in die Kabine.

Stimmen hat der WOCHENSPIEGEL unter www.wochenspiegellive.de/trier/lokalsport eingefangen: „(…)„In der zweiten Hälfte haben wir zwischendurch einen Schwimmkurs in der Abwehr absolviert. Da hat man auch gesehen, zu was Mannheim im Stande ist“, meinte SVE-Trainer Roland Seitz. Ansonsten hatte er aber jede Menge Lob für sein Team parat: „Gerade in der ersten Hälfte haben wir tollen Fußball geboten, nur Knödler hat unsere Führung verhindert. Ich kann mich nur wiederholen: Auf das, was die Jungs hier seit Wochen bieten, bin ich einfach mächtig stolz.“ (…)“

Aus Waldhöfer Sicht schreibt der Mannheimer Morgen: „(…)Keine Punkte ergatterte Regionalligist SV Waldhof bei seinem Gastspiel bei Eintracht Trier und bezog mit dem 0:2 (0:0) die vierte Saisonniederlage. Auf die Frage nach dem Spiel, ob sein Team damit den Anschluss an die Spitze der Regionalliga erst einmal verpasst hat, gab der Waldhof-Coach Kenan Kocak eine verblüffende Antwort: „Das war nicht unser Ziel. Wir denken weiterhin nur von Spiel zu Spiel. Es galt und gilt hier etwa 20 neue Spieler zu integrieren. Wir müssen versuchen, Schritt für Schritt in unserer Entwicklung voranzukommen. Auch aus dieser Niederlage gilt es, die Lehren zu ziehen und die Fehler abzustellen.“ Vor allem die erste von „zwei kuriosen Halbzeiten“, wie der 32-Jährige meinte, hat ihm gar nicht gefallen. „Hier wurden viele Dinge verkehrt gemacht. Vor allem das Spiel gegen den Ball war richtig schlecht. Dass wir mit einem 0:0 in die Pause sind, war sehr glücklich für uns.“ (…)“

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